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EUR/USD: Deflationsdruck in der Eurozone soll im März abgenommen haben

EUR/USD: Deflationsdruck in der Eurozone soll im März abgenommen haben

2015-03-31 07:34:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
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(DailyFX.de) Die Kauflust der Verbraucher hat dem deutschen Einzelhandel im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Umsatzplus von 3,6% beschert. Damit wurde die Erwartung von +3,4% übertroffen.

Doch dem EUR/USD-Kurs konnte die Kennzahl heute zu keinem Boden verhelfen. Die Sorgen eines näher rückenden „Grexits“ ziehen wieder an. Griechenland liefe Gefahr Schulden nicht mehr bedienen zu können, sollten die Verhandlungen um die Bedingungen für Rettungskredite scheitern.

Auch die gestiegene Inflationsrate hierzulande bot gestern keine ausreichende Unterstützung. Dass auch der Deflationsdruck in der Eurozone im März abnahm, soll auch die vorläufige Inflation für die Eurozone um 11:00 Uhr aufzeigen (Erwartung -0,4% nach -0,3% im Februar). Die EZB startete zwar im März damit mehr Geld in die Märkte pumpen und damit gegen eine Deflation vorzubeugen, doch so kurz nach dem Start kann hier noch keine deutliche Entlastung erwartet werden. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone soll im Februar unverändert bei 11,2% gelegen haben (11:00 Uhr). Im Vorfeld wird der deutschen Arbeitsmarkt Aufmerksamkeit geschenkt (Erwartung: Arbeitslosenquote unverändert bei 6,5%).

Gestriger Artikel COT-Übersicht: Rekordstand in den Wetten auf einen fallenden Euro, verstärkter Optimismus in US-Aktienmärkte

An der CME rutschte trotz der Dollarkorrektur und des weiteren Zögerns der US-Notenbank die Netto-Position der Großspekulanten auf ein Rekordtief. Der Überhang der Verkaufspositionen gegenüber Kaufpositionen betrug zuletzt 220.963 Kontrakte. Das entspricht Wetten auf einen fallenden Euro gegenüber dem Dollar in Größe von 30,07 Mrd. USD.

EUR/USD: Deflationsdruck in der Eurozone soll im März abgenommen haben

Der Bruch der Erholungsbewegung im EUR/USD deutet sich an und der Fokus könnte unterhalb der 1,076 sich schnell wieder Richtung des Mehrjahrestiefs richten. Das 13-Jahrestief liegt bei 1,0457. Oberhalb der 1,105 wäre erstes Erholungspotenzial bis zur 1,11, folgend 1,127 vorstellbar.

Datum

Zeit

Ereignis

Wichtigkeit

Aktuell

Prognose

Vorherig

Di

Mär 31

08:00

EUR Deutsche Einzelhandelsumsätze (im Vergleich zum Vorjahr) (FEB)

Mittel

3.6%

3.4%

5.0%

09:55

EUR Veränderung der deutschen Arbeitslosenzahl (MAR)

Hoch

-12K

-20K

09:55

EUR Deutsche Arbeitslosenquote, saisonbereinigt (MAR)

Hoch

6.5%

6.5%

11:00

EUR Arbeitslosenquote der Eurozone (FEB)

Mittel

11.2%

11.2%

11:00

EUR Verbraucherpreisindex der Eurozone, Schätzung (im Vergleich zum Vorjahr) (MAR)

Hoch

-0.1%

-0.3%

11:00

EUR Verbraucherpreisindex der Eurozone - Core (im Vergleich zum Vorjahr) (MAR A)

Hoch

0.7%

0.7%

15:00

USD S&P/Case-Shiller Composite-20 (im Vergleich zum Vorjahr) (JAN)

Mittel

4.60%

4.46%

15:45

USD Chicago Einkaufsmanager (MAR)

Mittel

51.8

45.8

16:00

USD Verbrauchervertrauen (MAR)

Hoch

96.4

96.4

Diskutieren Sie das Kursgeschehen im EUR/USD Talk.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD: Deflationsdruck in der Eurozone soll im März abgenommen haben

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