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EUR/USD - Finanzminister Griechenlands zieht Zusage zurück

EUR/USD - Finanzminister Griechenlands zieht Zusage zurück

2015-02-12 08:15:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
Teile:
Eur

(DailyFX.de) Auf dem Krisengipfel in Minsk sollen die Staatschefs vor der Unterzeichnung eines Papiers stehen, welches Ruhe in den Konflikt in der Ostukraine bringen soll.Es bestehen also Hoffnungen auf eine baldige Einigung.

Auch in Brüssel waren die Zeichen eines Fortschritts gestern Abend gegeben, die sich jedoch schnell in Luft auflösten, als der Finanzminister Griechenlands nach Rücksprache mit Athen seine Zustimmung zurückzog.

Der Finaldatensatz zur Teuerungsrate in Deutschlands bot heute früh eine Revision. Mit -0,4% Prozent fiel die jährliche Teuerungsrate im Januar stärker aus als vorläufige Schätzwerte (-0,3%) wiedergaben. Um 11:00 Uhr stehen Kennzahlen zur Industrieproduktion in der Eurozone an (Dez.; Erwartung: im Vergleich zum Vorjahr +0,3%). Im Fokus seitens der US-Kennzahlen stehen die US-Einzelhandelsumsätze (14:30 Uhr).

Datum

Zeit

Ereignis

Wichtigkeit

Aktuell

Prognose

Vorherig

Do

Feb 12

08:00

EUR Deutscher Verbraucherpreisindex (im Vergleich zum Vorjahr) (JAN F)

Mittel

-0.4%

-0.3%

-0.3%

08:00

EUR Deutscher Verbraucherpreisindex, EU-harmonisiert (im Vergleich zum Vorjahr) (JAN F)

Mittel

-0.5%

-0.5%

-0.5%

11:00

EUR Industrieproduktion in der Eurozone, arbeitstäglich bereinigt (im Vergleich zum Vorjahr) (DEC)

Mittel

0.3%

-0.4%

14:30

USD Advance Retail Sales (MoM) (DEC)

Hoch

-0.4%

-0.9%

14:30

USD Retail Sales Ex Auto (MoM) (JAN)

Mittel

-0.5%

-1.0%

14:30

USD Retail Sales Control Group (JAN)

Mittel

0.4%

-0.4%

14:30

USD Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (FEB 7)

Mittel

287K

278K

14:30

USD Fortlaufende Ansprüche (JAN 31)

Mittel

2401K

2400K

16:00

USD Lagerbestände (DEC)

Mittel

0.2%

0.2%

Sentimentartikel: EUR/USD: Verkaufsposition unter Finanzinvestoren zieht weiter an

Die siebte Woche in Folge steigerten Finanzinvestoren nun bereits ihre Verkaufsposition im EUR/USD an der CME. Die Reaktion auf den am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktbericht lässt sich aufgrund der verzögerten Veröffentlichung noch nicht aufgreifen, doch es bleibt offensichtlich, auf eine größere Erholungsbewegung wird noch nicht gesetzt. Mit dem erneut verstärkten Überhang von Verkaufspositionen gegenüber Kaufpositionen fiel die Netto-Position auf den tiefsten Stand seit dem 5. Juni 2012.

Bruch Erholungsbewegung deutet auf weitere Schwäche

Durch den korrektiven Modus im US-Dollar hatte dem Euro eine kurzfristige Erholungschance, doch der US-Arbeitsmarktbericht bot dem Dollar wieder Rückenwind. Markteilnehmer können aktuell an dem Ausblick einer baldigen Zinswende in den USA vorerst noch festhalten. Ein Bruch der 1,13 würde signalisieren, der übergeordnete Abwärtstrend meldet sich zurück. Unterhalb wäre mit einem Test des 11-Jahrestiefs zu rechnen (1,1097). Auf der Oberseite wäre mit einem Bruch der 1,153/1,154 Platz bis zum Widerstand um 1,168.

EUR/USD - Finanzminister Griechenlands zieht Zusage zurück

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD - Finanzminister Griechenlands zieht Zusage zurück

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