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(DailyFX.de) Die US-Notenbanker ruderten rhetorisch nicht zurück. Eine größere Veränderung in den Haltungen unter den US-Währungshütern ließ sich dem gestern Abend veröffentlichten Statement der FOMC nicht entnehmen. Während die Situation am Arbeitsmarkt sich weiter gebessert hat, entfernte sich die Teuerungsrate zuletzt stärker von dem angestrebten Ziel von 2%. Die Inflation sei weiter gefallen und auch kurzfristig seien weitere Rückschritte in der Teuerungsrate zu erwarten. Stabil hielten sich jedoch die langfristigen Inflationserwartungen der US-Währungshüter. Wieder einmal verwies die Fed darauf, dass sie geduldig in Bezug auf die Normalisierung der Geldpolitik geduldig zeigen könnte. Auch der Hinweis man werde auch internationale Entwicklungen heranziehen erfolgte. Doch das Beibehalten des eingeschlagenen Kurses der US-Notenbanker ließ die Zinsfantasien unter den Marktteilnehmer nicht abebben. Der US-Dollar erstarkte nach der Veröffentlichung des Statements. Der EUR/USD-Wechselkurs fiel unter die 1,13 und zeigte sich auf am frühen Morgen leistungsschwach.

Zum Ende der Woche (Do./Fr.) stehen Zahlen aus Deutschland und der Eurozone zum Arbeitsmarkt und zur Teuerungsrate auf der Agenda. Der anhaltende Druck auf den Energiepreisen lässt niedrigere Teuerungsraten sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone erwarten. Doch die weitere Lockerung in der Geldpolitik der EZB soll eben da ansetzen.

EUR/USD: FOMC schickt den EUR/USD unter die 1,13

Trotz der einsetzenden Erholung bleibt der übergeordnete Druck auf den Kurs präsent. Als interessanten Widerstandsbereich werte ich die Region um 1,5 - erstreckend von 1,1459 (Tief vom 16.01.) - 1,1540 (Tief der Konsolidierungsphase, das mit der Liquiditätsspritze der EZB letzten Do. brach ). Sollte der Kurs in diese Region laufen, dann wieder schwächeln und abkippen könnte ein Short-Swing Versuch hier gestartet werden (mit Absicherung auf dem Vorwochenhoch um 1,1680).Ein Bruch des 11-Jahrestiefs von 1,1097 ließe den Fokus vorerst Richtung 1,1 richten.

Erst oberhalb der 1,20 hellt sich der Ausblick für den EUR/USD auf.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD: FOMC schickt den EUR/USD unter die 1,13