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EURUSD

(DailyFX.de) Die schwachen Inflationsperspektiven und die wirtschaftlichen Risiken in der Eurozone drängten die EZB zu einer Lockerung der Geldpolitik. Am Donnerstag erlebte der EUR/USD-Wechselkurs in Folge den kräftigsten Tagesverlust seit August 2010. Die EZB öffnete die Geldschleusen und schickte den Euro gegen den US-Dollar auf ein Mehrjahrestief.

EURUSD fällt auf 11-Jahrestief

Es ist unbekanntes Terrain welches die EZB betritt. Das gerade hierzulande umstrittene Konjunkturprogramm der EZB umfasst Ankäufe von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren in Höhe von 60 Mrd. Euro und soll vorerst bis September 2016 geboten werden. Mit dem heutigen EUR/USD-Kursrutsch, der unter die 1,13 führte, ist das Nachbeben der Verkündung des massenhaften Ankaufs von Staatsanleihen noch spürbar.

Die Aufmerksamkeit wird sich aber schon bald dem nächsten Risiko widmen. Die Parlamentswahlen in Griechenland am Sonntag werden zu Beginn der Handelswoche potenzielle Kursturbulenzen anstoßen können. Zwei Tage vor den Wahlen soll die linke Syriza-Partei die meisten Stimmen hinter sich wissen. Sorgen um ein Umkippen der Sparpolitik durch die reformkritische Partei und um das befürchtete Szenario „Grexit“ könnten die Talfahrt im EUR/USD-Kurs katalysieren.

Die erwarteten Schwankungen im EUR/USD-Kurs kochten zum Ende der letzten Woche nach dem überraschenden Schritt der SNB, die 1,2 im EUR/CHF aufzugeben, hoch. Die bevorstehenden Wahlen in Griechenland könnten die erwarteten Marktschwankungen der nächsten 30-Tage noch einmal antreiben.

Euro-Wochenausblick: Nach der Liquiditätsspritze der EZB liegt der Fokus auf Griechenland-Wahl

Aus den USA kommen am Dienstag Daten zu den Aufträgen der Gebrauchsgüter und dem Verbrauchervertrauen, die zuletzt positive Entwicklungen aufgezeigt haben sollen, doch besondere Beachtung werden im Laufe der nächsten Handelswoche der Zinsentscheid des Offenmarktausschusses der Fed sowie das Wirtschaftswachstum der USA erhalten. Am Mittwoch werden zwar keine Schritte der US-Notenbanker erwartet, doch sollten die Währungshüter durchscheinen lassen, dass die Zinswende in den USA erst spät in diesem Jahr erfolgen wird, so könnte der Dollar etwas von seinem Glanz verlieren. Auch ein unter der Erwartung herausgebendes Plus im Wirtschaftswachstum (4. Quartal, Erwartung: +3,2%) könnten Spekulationen einer weiterhin geduldig auftretenden Fed anstoßen. Zum Ende der Woche (Do./Fr.) stehen Zahlen aus Deutschland und der Eurozone zum Arbeitsmarkt und zur Teuerungsrate auf der Agenda. Der anhaltende Druck auf den Energiepreisen lässt niedrigere Teuerungsraten sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone erwarten. Doch die weitere Lockerung in der Geldpolitik der EZB soll eben da ansetzen.

Datum

Zeit

Ereignis

Wichtigkeit

Prognose

Vorherig

So

Jan 26

EUR Griechenland-Wahl

Hoch

Di

Jan 27

14:30

USD Aufträge Gebrauchster (DEC)

Hoch

0.7%

-0.7%

16:00

USD Verbrauchervertrauen (JAN)

Hoch

95

92.6

Mi

Jan 28

20:00

USD Zinssatzentscheidung des Federal Open Market Committee (JAN 28)

Hoch

0.25%

0.25%

Do

Jan 29

09:55

EUR Veränderung der deutschen Arbeitslosenzahl (JAN)

Hoch

-27K

09:55

EUR Deutsche Arbeitslosenquote, saisonbereinigt (JAN)

Hoch

6.5%

14:00

EUR Deutscher Verbraucherpreisindex (im Vergleich zum Vorjahr) (JAN P)

Hoch

Fr

Jan 30

11:00

EUR Arbeitslosenquote der Eurozone (DEC)

Hoch

11.5%

11:00

EUR Verbraucherpreisindex der Eurozone, Schätzung (im Vergleich zum Vorjahr) (JAN)

Hoch

14:30

USD Bruttoinlandsprodukt (annualisiert) (4Q A)

Hoch

3.2%

5.0%

Der scharfe Rückschritt der letzten Handelstage unterstreicht den EUR/USD-Abwärtstrend. Nach dem Bruch des Tiefs der 1,1314 richtet sich der Fokus Richtung 1,11. Erst oberhalb der 1,20 hellt sich der Ausblick für den EUR/USD auf. Finanzinvestoren verstärkten in den letzten Wochen wieder ihre Verkaufspositionam Terminmarkt. Am Montag werden wir einen Blick auf dieses Sentiment werfen.

Euro-Wochenausblick: Nach der Liquiditätsspritze der EZB liegt der Fokus auf Griechenland-Wahl

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Euro-Wochenausblick: Nach der Liquiditätsspritze der EZB liegt der Fokus auf Griechenland-Wahl