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(DailyFX.de) Interessant zeigte sich heute ein geldpolitischer Wandel, der sich in den Reihen der britischen Währungshüter abspielte. Auf den letzten geldpolitischen Entscheid der Bank of England vom 08.01.2015 ging ich zu Beginn des Monats im Artikel “Geldpolitische Lagebeurteilung: Bank of England drückt die Snooze-Taste“ ein. Der ausgerufene "Status Quo" in der Geldpolitik erwies sich nicht als deutlicher Impulsgeber. Auf der Sitzung beschlossen die britischen Währungshüter der Bank of England den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5% zu belassen. Das wurde erwartet. Nun wurde seit nahezu sechs Jahren schon nicht mehr an der Zinsschraube auf der Insel gedreht, doch Ende des letzten Jahres wurden dank konjunktureller Stärke des Landes die Zinsfalken lauter. Unter den 9 stimmberechtigten Mitgliedern setzten sich in den vorangegangenen Meetings Martin Weale und Ian McCafferty für eine Leitzinserhöhung ein. Doch nicht am 08.01.2015 - wie die heute veröffentlichte Mitschrift der letzten Sitzung aufzeigte. Gerade der starke Rückschritt in der Teuerungsrate auf 0,5% ließ die zwei wieder zurückrudern. Die durch diese Meldung verpuffenden Zinserhöhungsfantasien der Marktteilnehmer ließen das Pfund mit der Veröffentlichung deutlich fallen. Unter den Majors war das Pfund darauf die leistungsschwächste Währung. Auch Positives vom britischen Arbeitsmarkt (die Arbeitslosequote fiel von 5,9% auf 5,8%) konnte nicht gegen diese Enttäuschung steuern. Laut den Prognosen der Bank of England wird die jährliche Teuerungsrate bereits im März auf null fallen können. Die Zinswende wird weiter auf sich warten lassen.

Der GBP/USD-Wechselkurs notiert weiterhin nahe des Jahrestiefs um 1,5. Der Kurs konsolidiert oberhalb dieser runden Marke. Ein Bruch dieser Konsolidierungsphase auf der Unterseite und weitere Pfundschwäche wären denkbar, sollten sich bald die Zeichen mehren, dass die Bank of England die Zinswende nicht in diesem Jahr anstreben wird. Zwar stellte auch die US-Notenbank bis April keine Zinswende in Aussicht, doch sie könnte aus meiner Sicht nun weit vor Bank of England an der Zinsschraube drehen. Unterhalb der 1,5 im GBP/USD rückt der Fokus Richtung 1,481 – dem 2013er Jahrestief.

GBP/USD: Bank of England Mitschrift lässt Zinsfantasien verpuffen

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

GBP/USD: Bank of England Mitschrift lässt Zinsfantasien verpuffen