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(DailyFX.de) Der Yen setzt seine Erholungsbemühung zurzeit gegenüber den Hauptwährungspaaren fort. Während der Yen relative Stärke aufweist befinden sich heute Euro und Franken im Sinkflug. Der Europäische Gerichtshof befand heute, dass Mandat der EZB einen massiven Ankauf von Staatsanleihen erlaubt und mit den europäischen Verträgen vereinbar sei. Damit ebnete der Gerichtshof den Weg für eine weitere geldpolitische Lockerung der EZB.

Strong Weak: Stärkster Performer unter den Majors der Yen

Schärfere Korrekturen: Yen atmet auf

Yen profitiert von der Risikoaversion der Marktteilnehmer

Die anhaltende Korrektur am japanischen Aktienmarkt und der anhaltende Preisrutsch in den Rohölen tragen zu einer erhöhten Risikoaversion unter Investoren bei. Die Risikobereitschaft verzeichnet Einschnitte. Die Auflösung von Carry Trades, die in der anhaltend niedrig verzinsten Währung finanziert worden waren, verhelfen dem Yen gerade zu einer Stärkephase. Trotz der Aussicht auf eine weiterhin stark expansiv ausgerichtete Geldpolitik der Bank of Japan, gelang dem Yen ein positiver Start in das Jahr.

EUR/JPY Oktobertief im Visier – Welche Notenbank erweist sich in dem Jahr als expansiver: EZB oder Bank of Japan?

An nur einem Handelstag konnte sich der Euro gegen den Yen in diesem Jahr behaupten. Der Yen erwies sich als Profiteur der erhöhten Unsicherheit und der Euro spürte den Druck der anziehenden Erwartungen einer schon zeitnah stärker expansiv ausgerichteten EZB. Der Entscheid des Europäischen Gerichtshofs zeigte sich heute als Katalysator. Auf der Unterseite wäre eine weitere Dynamik Richtung 134,1 - dem Jahrestief aus 2014 – vorstellbar. Ein Bruch des Levels könnte vorerst auf 128 zielen.

Ein weiteres Konjunkturprogramm der EZB könnte nächste Woche weitere Schwäche triggern. Übergeordnet sollte klar, auch die Bank of Japan zählt zu den geldpolitisch sehr aggressiv ausgerichteten Notenbanken – damit wirkt das Potenzial auf der Unterseite im EUR/JPY für dieses Jahr in gewisser Form begrenzt. Abkühlende Sorgen an den Finanzmärkten könnten ebenfalls eine Erholungsbemühung im EUR/JPY triggern (bzw. eine Yen Schwäche).

Schärfere Korrekturen: Yen atmet auf

USD/JPY mit dem Test der 117er Marke

Der Dollar-Yen-Wechselkurs verzeichnet hingegen eine wenige tief greifende Korrektur. Eine wieder anziehende Risikobereitschaft der Marktteilnehmer, positive Konjunkturdaten aus den USA sowie eine Fed, die klar stellt, dass mit der Zinswende in den USA in diesem Jahr zu rechnen ist, könnten sich als preistreibend herausstellen und der USDJPY aus meiner Sicht den übergeordneten Trend wieder aufnehmen. Solange das Dez.-Tief der 115,65 nicht unterschritten wird, bleibt der übergeordnet steigende Trend intakt. Ein Bruch der 115,56 könnte eine Dynamik Richtung 110,09 anstoßen. Übergeordnet rechne in 2015 mit einem weiter anziehenden Kurs und einem Kurs oberhalb des Mehrjahreshochs von 121,84 , doch kurzfristig bleibt auch der USD/JPY im Korrekturmodus.

Schärfere Korrekturen: Yen atmet auf

GBPJPY fällt unter das Septemberhoch aus 2014

NZDJPY Dez.-Tief fast erreicht

Der Wechselkurs NZD/JPY verdeutlicht den Trend, dass in unruhigen Marktphasen Währungen mit niedriger Verzinsung verstärkt gefragt werden, während Hochzinswährungendeutlich abwerten. Sollten die Sorgen der Marktteilnehmer abkühlen, sich ein Boden im WTI bilden, ein Erstarken des Nikkei sich abzeichnen und der befürchtete „Grexit“ nicht eintreten, könnte dieses Paar impulsive Erholungsbemühungen verzeichnen.

Schärfere Korrekturen: Yen atmet auf

GBPJPY fällt unter das Septemberhoch aus 2014

Die Hoffnungen senkten sich zuletzt, dass die Bank of England den Leitzins in diesem Jahr frühzeitig anhebt. Die gestern veröffentlichte Teuerungsrate des Vereinigten Königreichs zeigte auf, die Gründe für eine Zinserhöhung schwinden zudem.

Auf nahezu den tiefsten Stand seit 2000 fiel die jährliche Teuerungsrate auf der Insel und verdeutlichte, die Bank of England könnte sich geduldig zeigen. Nach dem Bruch des Septemberhoch notiert der nächste Support auf der Unterseite bei 175,3.

Schärfere Korrekturen: Yen atmet auf

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

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