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(DailyFX.de) Als Favoriten der spekulativen Akteuren ließ sich der US-Dollar schon nun bereits seit zahlenreichen Monaten einfangen. Doch wie steht es um die Stimmung am US-Terminmarkt im neu eingeläuteten Jahr?

Übersicht der Position von Banken, Fonds und Vermögenswaltern am Terminmarkt

COT Übersicht

Auffällig zeigt sich der weiter anziehende Überhang von Verkaufspositionen gegenüber Kaufkontrakten (um 17.739 Kontrakte) im Euro FX an der CME (Finanzinvestoren sehen den Euro weiter schwächeln). Die Erwartungen an die EZB sind groß. Sollte die EZB kein Konjunkturprogramm in diesem Monat verkünden, so wäre mit einem verstärkten Short-Covering der Marktteilnehmer zu rechnen. Aktuell setzt sich der Trend im Kurs jedoch fort. Knapp 0,5 Cent notiert der EUR/USD aktuell nur vom 9-Neunjahrestief entfernt. Auch im Franken verdeutlicht ein verstärkter Pessimismus – die Nettoposition im CHF/USD fiel um 7.382 Kontrakte - die zuletzt anziehenden Erwartungen an expansive Maßnahmen der EZB und einer folgenden Reaktion der SNB, um den EUR/CHF Mindestkurs von 1,2 erfolgreich verteidigen zu können (Erwartungen an die SNB: geldpolitisch lockere Haltung). Auch gegen das Pfund (Position der Finanzinvestoren nähert sich wieder Richtung Tief von 2014), den Australischen Dollar (AUD/USD Finanzinvestoren so bearish wie zuletzt im Januar 2014) sowie den Kanadischen Dollar erwies sich der Dollar zuletzt als attraktiver. Einzig im sentimentempfindlichen JPY/USD und im USD/CAD kurbelten institutionelle Investoren an der CME ihre Wetten auf einen erstarkenden Dollar zurück.

Es gleicht einem so gängigen Gedanken – mit Aussicht auf die Zinswende auf den Dollar zu setzen. Deutlich einseitig zeigt sich das Sentiment. Dieser „crowded trade“ verdeulicht, dass Rückschlagspotenzial in den FX-Märkten vorhanden ist, sollten Zinsfantasien der Marktteilnehmer zerplazten, die US-Konjunktur an Fahrt verlieren, die US-Notenbank ihren restriktiven geldpolitischen Kurs langsamer beschreiten etc.

Im Dollar Index der ICE zog die Position im Vergleich zur Vorwoche um deutliche 21.444 Kontrakte an (als Kurs im folgenden Chart habe ich hier nicht den USDX in den Chart eingefügt sondern einen alternativen Währungskorb - den Dollar Index von FXCM). Auch im WTI lässt sich dem Sentiment kein positives Signal für Öl entnehmen: die Position folgte dem Kurstrend und fiel weiter.

COT-Übersicht: A crowded Trade

In den US-Indizes – S&P500, Dow Jones & NASDAQ 100 - steigerten Finanzinvestoren zu Beginn des Jahres ihre Positionen. Im Gold (Gold zieht über 1200 - Finanzinvestoren zuletzt wieder skeptischer) trat diese Gruppe einen Schritt zurück: Wer auf eine frühe Zinswende in den USA und ein starken Dollar setzt - den reizt Gold aktuell nicht.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

COT-Übersicht: A crowded Trade