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(DailyFX.de) Der Euro fiel diese Woche auf ein Neun-Jahrestief zum US-Dollar. Auch zum Ende der Woche ließ sich positives vom US-Arbeitsmarkt entnehmen. Den elften aufeinanderfolgenden Monat notierten die neugeschaffenen Stellen in den USA über 200.000. In den USA wurden252.000neue Stellen im Dezember geschaffen, die Erwartung lag bei 240.000. Doch der Dollar konnte zum Ende der Woche trotz diesem Rückenwind dieser Konjunkturdaten nicht an seiner positiven Performance anknüpfen. Der EUR/USD eroberte die 1,18 zurück.

Mit Blick auf die diesen Monat noch bedeutenden Impulsgeber - EZB-Zinsentscheid sowie Wahlen in Griechenland - wirken die Kennzahlen der kommenden Woche eher unbedeutend. Zum Wochenbeginn könnten Enttäuschungen um schwache Einkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft aufkommen. Am Dienstag stehen die Wachstumszahlen Deutschlands auf der Agenda.

Der Fokus in der kommenden Woche wird jedoch auf den Inflationsdaten aus den USA liegen. Der Preisrückgang im Öl setzte sich im Dezember fort. Die Erwartung liegt an die Teuerungsrate liegt bei 0,8% bedingt durch die weiter gefallenen Energiepreise deutlich tiefer als der vorangegangene Wert (1,3%). Am Freitag stellt die Universität of Michigan vorläufige Werte für das US-Verbrauchervertrauen im Januar vor.

Datum

Zeit

Ereignis

Wichtigkeit

Prognose

Vorherig

Mi

Jan 14

14:30

USD Vorläufige Einzelhandelsumsatzzahlen (DEC)

Hoch

0.1%

0.7%

Do

Jan 15

10:00

EUR German GDP NSA (YoY) (2014)

Hoch

0.1%

Fr

Jan 16

14:30

USD Verbraucherpreisindex (im Vergleich zum Vorjahr) (DEC)

Hoch

0.8%

1.3%

14:30

USD Verbraucherpreisindex exkl. Lebensmittel & Energie (im Vergleich zum Vorjahr) (DEC)

Hoch

1.7%

1.7%

16:00

USD University of Michigan Verbrauchervertrauen (JAN P)

Hoch

94.2

93.6

EURUSD über 1,18

Der Rückschritt der letzten Monate wurde in der Woche weiter ausgebaut. Die gebrochene 1,2 könnte sich im Falle einer folgenden Erholungsbemühung als relevanter Widerstanderweisen. Der Verlauf deutet an, die Sequenz fallender Hochs und Tiefs setzt nach wie vor fort. Der Abwärtstrend im EUR/USD bleibt damit intakt. Ein Bruch des Neun-Jahres-Tiefs der 1,1754 sollte weitere Kursdynamik auf der Unterseite anstoßen – Richtung: 1,1641 (Jahrestief aus 2005). Erst oberhalb der 1,224 hellt sich kurzfristig der Ausblick für den EUR/USD auf.

Euro Wochenausblick: Sturz in den Energiepreisen drückt US-Inflation

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Euro Wochenausblick: Sturz in den Energiepreisen drückt US-Inflation