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Euro

(DailyFX.de) Der EUR/USD oszilliert um 1,18 vor den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten. Oberhalb des Neun-Jahreshochs legt der EUR/USD damit einen Stabilisierungsversuch ein, trotz gestriger Andeutungen Mario Draghis, dass Staatsanleihen im Falle von weiteren Konjunkturmaßnahmen wohl zum Zuge kommen kämen.

Starke Arbeitsmarktzahlen könnten den Dollar heute wieder antreiben. In den USA sollen laut Konsenserwartungen 240.000 Stellen neu geschaffen worden sein. Im November waren es noch 321.000 Stellen. Die Arbeitslosenquote wird mit 5,7% tiefer erwartet (zuvor: 5,8%). Sollten die Erwartungen übertroffen werden wäre mit anziehenden Spekulationen, dass die Fed den Leitzins früher anhebt als bislang angenommen zu rechnen. Starke Zahlen vom US-Arbeitsmarkt könnten damit einen Renditenanstieg in den US-Staatsanleihen längerer Laufzeiten anstoßen und auch dem Dollar wieder Rückenwind verleihen.

Datum

Zeit

Ereignis

Wichtigkeit

Prognose

Vorherig

FrJan

9

14:30

USD Arbeitslosenquote (DEC)

Hoch

5.7%

5.8%

14:30

USD Veränderung bei den Stellen ex-Agrar (DEC)

Hoch

240K

321K

EURUSD um 1,18

Der Rückschritt der letzten Monate wurde weiter ausgebaut. Die gebrochene 1,2 könnte sich alsrelevanter Widerstand erweisen. Der Verlauf deutet an, die Sequenz fallender Hochs und Tiefs setzt nach wie vor fort. Der Abwärtstrend im EUR/USD bleibt damit intakt. Ein Bruch des Neun-Jahres-Tiefs der 1,1754 sollte weitere Kursdynamik auf der Unterseite anstoßen – Richtung: 1,1641 (Jahrestief aus 2005). Erst oberhalb der 1,224 hellt sich kurzfristig der Ausblick für den EUR/USD auf.

EUR/USD Volatilität vorprogrammiert: US-Arbeitsmarktzahlen voraus

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD Volatilität vorprogrammiert: US-Arbeitsmarktzahlen voraus