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(DailyFX.de) Es wird ernster für den Euro. Der EZB wurde heute ein weiterer Grund geboten ein zeitnahes Handeln anzustreben. Die neuen Inflationsdaten aus dem Euroraum zeigten auf, dass der Druck auf die EZB nicht nur aufgrund des befürchteten Euro-Austritts Griechenlands hoch bleibt. Nach über 5 Jahren einer positiven Teuerungsrate rutschte die Preisentwicklung wieder in den Negativbereich. Ein Blick auf die Kerninflation offenbart die Treiber dieser Dynamik: die Energiepreise. Der Sinkflug im Ölpreis setzte sich auch heute früh weiter fort. WTI fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 47 Dollar und damit auf das niedrigste Niveau seit Anfang 2009. Der jüngste Verfall in den Energiepreisen dürfte die Preissteigerung auch weiterhin dämpfen.

Die Inflationszahlen bieten Spekulationen auf weitere expansive Konjunkturprogramme der EZB Nährboden. Der DAX stemmte sich dank der Aussicht auf weiteres billiges Geld der EZB gegen die Korrekturstimmung und eroberte schwungvoll die 9.500er Marke zurück. Der Euro kann sich angesichts der Erwartungen an die EZB nicht vom Druck und der relativen Schwäche lösen. Bereits zu Beginn des Handelstages fiel der Euro gegen den US-Dollar auf ein 9-Jahrestief. Sollte die EZB nun am 22. Januar „liefern“ und zum breiten Anleiheaufkaufprogramm greifen, würde wohl die ohnehin schon kräftig in 2015 aufgekommene Euroschwäche sich verschärfen. Eine Ende der Talfahrt wäre dann aus meiner Sicht vorerst nicht in Sicht.

Sollte nun im EUR/USD auch noch die 1,177 nachgeben, richtet sich der Fokus Richtung 2005er Jahrestief bei 1,164.

Euro: Preise purzeln – nach Oktober 2009 erstmalig wieder Deflation in der Eurozone

Finanzinvestoren verstärkten Ende 2014 zuletzt ihre einseitige Euroverkaufsposition und setzen auf weiteres Öffnen der Geldschleusen der EZB

Institutionelle Spekulanten nutzen zuletzt wieder jede Gelegenheit um ihre Verkaufsposition aufzustocken, wie die letzten Commitments of Traders (COT-)Kennzahlen aufwiesen. Der Überhang ihrer Verkaufspositionen gegenüber Kaufpositionen stieg Ende Dezember um 5.615 Kontrakte auf 152.219 Kontrakte (Verkaufsposition: 195.421 Kontrakte; Kaufposition: 43.202 Kontrakte). Am Terminmarkt wurde damit zuletzt mit einer Positionsgröße von 29,13 Milliarden US-Dollar gegen den Euro und auf den Greenback gesetzt. Spekulatives Vertrauen in den Euro wollte zuletzt nicht aufkommen, der Greenback blieb hoch im Kurs unter Vermögensverwaltern, Banken und Fond sowie die Erwartung an eine weitere Lockerung der Geldpolitik der EZB.

Euro: Preise purzeln – nach Oktober 2009 erstmalig wieder Deflation in der Eurozone

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Euro: Preise purzeln – nach Oktober 2009 erstmalig wieder Deflation in der Eurozone