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(DailyFX.de) Nach vorläufigen Werten soll die Teuerungsrate hierzulande im Dezember auf den tiefsten Stand seit Oktober 2009 gefallen sein. Nach 0,6% im Vormonat auf 0,2% setzte die Teuerungsrate gerade vorrangig aufgrund des Rückschritts in den Preisen der Energiegüter tiefer. Die Neigung in den Kosten für Energiegüter im Vergleich zum Vorjahr wird auf 6,6% geschätzt. Der Wettbewerb unten den Ölmächten wird sich in 2015 auch weiterhin als Druckkomponente in den Teuerungsraten erweisen.

Euro: Deutsche Inflation fällt auf niedrigsten Stand seit Oktober 2009, Eurozone steht vor einer Deflation

Am Mittwoch werden weitere Inflationsdaten aus der Eurozone veröffentlicht. Die Konsenserwartungen deuten eine negative Inflationsrate für die Eurozone an (Erwartung: -0,1%). Das Gewicht einer fallender Teuerungsraten könnte die EZB anspornen, zeitnah auf die Entwicklung zu reagieren und weitere Konjunkturhilfen zu bieten.

EURUSD fiel zwischenzeitlich deutlich unter die 1,2 auf 1,1860

Auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2006 fiel der EUR/USD zwischenzeitlich zu Beginn der Woche und baute damit den Rückschritt der letzten Monate weiter aus. Eine Erholungsbewegung setzte ein. Die gebrochene 1,2 könnte sichim weiteren Verlauf als Widerstand erweisen. Die Sequenz fallender Hochs und Tiefs setzte sich nach wie vor fort. Der Abwärtstrend im EUR/USD bleibt damit intakt.Ein erneuter Bruch des Jahrestiefs sollte weitere Kursdynamik auf der Unterseite anstoßen. Erst oberhalb der 1,224 hellte sich der Ausblick für den EUR/USD auf.

Euro: Deutsche Inflation fällt auf niedrigsten Stand seit Oktober 2009, Eurozone steht vor einer Deflation

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Euro: Deutsche Inflation fällt auf niedrigsten Stand seit Oktober 2009, Eurozone steht vor einer Deflation