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EURUSD 05012014

(DailyFX.de) Es ist ein schwacher Jahresauftakt den wir im EUR/USD-Wechselkurs bisher zu sehen bekamen. Deutlich zeigen sich die Sorgen um ein „Grexit“ nach den misslungenen Versuchen, den ehemaligen EU-Kommissar Divas zum neuen Präsidenten in Griechenland zu wählen. Die Parlamentswahlen sind fällig und die Befürchtungen blieben zuletzt präsent, dass die linke Syriza-Partei triumphiert und die Sparpolitik Griechenlands kippt. Ein Euro-Ausstieg Griechenlands würde dann wahrscheinlicher.

Auch die Anzeichen, dass eine massive Bilanzerweiterung am Horizont steht, ließen zuletzt nicht nach. Die jüngste Maßnahmenwelle und Kommentare von Zentralbankoffiziellen ließ Spekulationen weiter anziehen, dass die Europäische Zentralbank bald ein neues QE Programm einführen könnte.

Heute könnte das Sentix-Anlegervertrauen in der Eurozone eine weitere Eintrübung aufzeigen. Vorläufige Kennzahlen zur Inflation in Deutschland werden ebenfalls tiefer erwartet (14:00 Uhr). Die Erwartung liegt bei einer jährlichen Teuerungsrate im Dezember von +0,3% (zuvor: +0,6%). Mit fallenden Teuerungsraten werden die Rufe nach weiteren expansiven Schritte der EZB lauter und folglich könnte auch der Druck auf dem Euro zunehmen.

EURUSD fiel zwischenzeitlich deutlich unter die 1,2 auf 1,1860

Auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2006 fiel der EUR/USD zwischenzeitlich zu Beginn der Woche und baute damit den Rückschritt der letzten Monate weiter aus. Eine Erholungsbewegung setzte ein. Die gebrochene 1,2 könnte sich nun als Widerstand erweisen. Die Sequenz fallender Hochs und Tiefs setzte sich nach wie vor fort. Der Abwärtstrend im EUR/USD bleibt damit intakt. Ein erneuter Bruch des Jahrestiefs sollte weitere Kursdynamik auf der Unterseite anstoßen. Erst oberhalb der 1,224 hellte sich nun der Ausblick für den EUR/USD auf.

EURUSD Daily Chart

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Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Sorgen um "Grexit" lassen EUR/USD auf den tiefsten Stand seit 2006 fallen