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Japan: Wie weit lassen sich die Pfeile biegen? (1/2)

Japan: Wie weit lassen sich die Pfeile biegen? (1/2)

2014-12-25 07:00:00
Marc Zimmermann, Junior Währungsanalyst
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(DailyFX.de) –Das Jahr 2014 war neben dem starken US Dollar geprägt von einem sehr schwachen japanischen Yen. Über die Ursache dieser Schwäche berichtete DailyFX bereits mehrfach. Der Grund hierfür liegt in der Konjunkturpolitik des japanischen Premierministers Shinzo Abe, der im Juli 2013 erneut ins Amt gewählt wurde. Eines seiner Ziele war, Japan aus seiner Deflationsspirale zu befreien, in der das Land seit nunmehr 20 Jahren gefangen ist. Dieser Umstand hat seinen Ursprung in dem Platzen einer Spekulationsblase in 1989, aufgrund der Immobilienmarkt und der japanische Aktienmarkt zusammenbrachen und der Yen begann stetig aufzuwerten. Dies resultierte in einer enormen Abschwächung der japanischen Wirtschaftsleistung, dessen Niveau erst über 10 Jahre später sein Niveau vor dem Crash erreichen sollte. Japan hatte Jahre der Entwicklung verloren, die Periode ging als „Ushinawareta Jūnen“ in die Geschichtsbücher ein: „Die verlorenen zehn Jahre“. Der seitdem bestehenden Deflation zu entkommen, war und ist das Ziel von Shinzo Abe, der um dies zu erreichen ein Konjunkturpacket auf den Weg brachte, um das Wachstum in Japan wieder anzufachen.

Dies war die Geburtsstunde der sogenannten „Abenomics“. Ein Konjunkturpaket, das mit drei unterschiedlichen Maßnahmen darauf abzielt, die Inflation anzufachen und das Wirtschaftswachstum Japans zu steigern. Bei der Vorstellung dieses Pakets machte Abe von einer alten japanischen Legende gebrauch: der Legende der drei Pfeile. Diese erzählt die Geschichte von Mori Motonarie, einem mächtigen Daiymo im Japan des 16. Jahrhunderts, der von seinen zerstrittenen Söhnen verlangte, zusammen zu arbeiten. Um seine Söhne zu überzeugen gab er jedem von ihnen einen Pfeil und wies sie an den Pfeil zu zerbrechen. Nachdem dies jeder seiner Söhne getan hatte, nahm er drei weitere Pfeile, schnürte sie fest aneinander und wies seine Söhne erneut an die Pfeile zu zerbrechen. Dieses Mal versagten sie jedoch bei dem Versuch und verstanden, dass sie, jeder für sich alleine einfach zu besiegen seien, aber gemeinsam erfolgreich sein könnten. Dies verbildlicht, wie Abe jede seiner drei Maßnahmen versteht: als Gesamtkonzept, in dem keine Maßnahme alleine den Erfolg erreichen kann und in dem das Versagen einer seiner „Pfeile“ auch zu einem Versagen des Gesamtpakets führen wird.

Japan: Wie weit lassen sich die Pfeile biegen? (1/2)

Das obere Diagramm veranschaulicht die expansiven Maßnahmen der Bank of Japan (BoJ) und damit den ersten Pfeil der Abenomics. Eine der ersten Maßnahmen von Abe war, Haruhiko Kuroda als Präsidenten der Bank of Japan einzusetzen. Mit gleichgerichteten wirtschaftlichen Ansichten unterstütze dieser Abe in seiner Konjunkturpolitik, indem er mit frisch gedruckten Yen massiv japanische Staatsanleihen aufkaufte und damit dem Staat Geld lieh. Gleichzeitig diente diese Maßnahme als Antrieb für eine künstlich hergestellte Inflation. Durch das Drucken von Geld wurde der Wert des Yen verringert mit dem Resultat von Inflation. Auf diese Weise wurde der erste Schritt im Kampf gegen die in Japan herrschende Deflation getätigt und der Staat erhielt die Mittel um konjunkturtreibende Fiskalpolitik zu betreiben. Zwar erhöhte der Staat damit seine Schulden, doch durch die von der BoJ initiierten hohen Nachfrage ist der Schuldzins niedrig. Im oberen Diagramm lässt sich erkennen, wie aggressiv die BoJ ihre Bilanz ausgeweitet hat um japanische Staatsanleihen zu kaufen und Abe damit den nötigen Kredit für seine Fiskalpolitik zu geben.

Der zweite Pfeil bzw. die zweite der drei Maßnahmen legt den Fokus auf Fiskalpolitik. Dies bedeutet, dass die Regierung mit dem von der BoJ geliehenen Geld Investitionen in die Infrastruktur, erneuerbare Energien und den Bildungssektor tätigte. Damit soll das Wirtschaftswachstum angefacht werden.

Diese beiden Maßnahmen stellen bisher allerdings lediglich einen auf Kredit finanzierten, kurzfristigen Wirtschaftsaufschwung dar. Zwar besteht die Möglichkeit, dass der japanische Wirtschaftsmotor durch diese beiden Maßnahmen nachhaltig zum Laufen gebracht wird, jedoch ist dies sehr unwahrscheinlich, was auch Abe dazu bewog, sein Konjunkturpaket um eine weitere Maßnahme zu erweitern. Damit kommen wir zu dritten Pfeil der Abenomics; den Strukturreformen. Unter den Zielen der Reformen findet sich unter anderem eine höhere Erwerbsquote bei Frauen, eine Umstrukturierung der Steuern oder eine Deregulierung des japanischen Finanzsystems um ausländische Investoren anzulocken.

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Analyse geschrieben von Marc Zimmermann, Marktanalyst bei DailyFX.de

Japan: Wie weit lassen sich die Pfeile biegen? (1/2)

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