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Euro: Institutionelle Spekulanten gehen vom Gas und lockern Verkaufsposition

Euro: Institutionelle Spekulanten gehen vom Gas und lockern Verkaufsposition

2014-11-17 08:32:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
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(DailyFX.de) Institutionelle Spekulanten gehen vom Gas. Im Vergleich zur Vorwoche lockerten sie ihre Verkaufsposition an der CME, nachdem diese zuvor 5 Wochen in Folge ausgebaut wurde. Die Position bleibt mit einem Überhang von 163.983 Short-Kontrakten gegenüber Kaufpositionen jedoch weiterhin stark einseitig zu bewerten. Nach einem Stimmungswechsel sieht es noch nicht aus.

Euro: Institutionelle Spekulanten gehen vom Gas und lockern Verkaufsposition

Stimmung könnte sich weiter trüben

Zum Wochenauftakt gilt vorerst der Blick den US-Daten. Der Anstieg der Industrieproduktion in den USA soll an Fahrt verloren und lediglich ein Plus von 0,2 Prozent im Oktober den Konsenserwartungen nach aufgewiesen haben. Am Dienstag sind die ZEW- Konjunkturerwartungen an die deutsche und die europäische Wirtschaft von Bedeutung. Die aktuelle Bewertung der Wirtschaftslage sowie die Erwartungen könnten sich hierbei weiter eingetrübt haben. Trotz Niedrigzinspolitik der EZB könnten die Sorgen einer fallenden Konjunkturdynamik im November weiter zugenommen haben. Die Aussicht auf eine weitere Lockerung der EZB könnte den weiter verfolgen.

Geldpolitische Mitschrift der FOMC Sitzung und US-Inflation könnten zeitnahen Rückschritt der akkommodativen Haltung der Fed untermauern

Mitte der Woche wird sich das Sitzungsprotokoll als Impulsgeber erweisen können. Das Sitzungsprotokoll könnte zahlreiche Hintergründe bieten, warum die Notenbanker sich für das Ende der dritten Quantative Easing Runde entschieden haben und ist in der Lage die Zinserwartung der Marktteilnehmer zu beeinflussen. Kommentare, die auf einen frühen ersten Zinsschritt im Jahr 2015 deuten, wären aus meiner Sicht als weiter preistreibend für den Dollar anzusehen. Ähnlich wäre ein Anstieg in der Teuerungsrate zu bewerten. Sollte die US-Inflation am Donnerstag höher herausgegeben werden, könnten die Zinsfantasien der Investoren weiter steigen und folglich die Nachfrage nach dem Greenback.

Ausblick EUR/USD

Derartige Impulse, geprägt durch ein verstärktes Vertrauen in eine zügig heranschreitende Zinswende in den USA, ließen die Erholungsbewegung im EUR/USD rasch ersticken. Ein Bruch der aktuellen Konsolidierungsphase und darauf des Jahrestiefs (1,2357) wären in der Lage den Kurs Richtung der 1,225 zu drücken und unterhalb des Levels bis an die 1,2. Das Risiko eines erneut auftretenden deutlichen Rückschlags bleibt gegeben. Sollte in der nächsten Woche der Euro ein Aufholen der Verluste initiieren, könnte die Erholungsbewegung um 1,2577, folgend der 1,262 auf Widerstand stoßen.

Euro: Institutionelle Spekulanten gehen vom Gas und lockern Verkaufsposition

Diskutieren Sie das Kursgeschehen im EUR/USD Talk.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Euro: Institutionelle Spekulanten gehen vom Gas und lockern Verkaufsposition

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