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Euro Wochenausblick: Mitschrift der FOMC & Inflation könnten zeitnahen Rückschritt der akkommodativen Haltung der Fed untermauern

Euro Wochenausblick: Mitschrift der FOMC & Inflation könnten zeitnahen Rückschritt der akkommodativen Haltung der Fed untermauern

2014-11-14 14:23:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
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(DailyFX.de) Dem Euro gelang zum US-Dollar der Stabilisierungsversuch oberhalb der 1,24, doch die Erholungsbewegung zeigt sich noch zu schwach, um in Optimismus zu verfallen. Zudem bot das Wirtschaftswachstum in der Eurozone dazu keinerlei Gründe. Zwar rutschte die deutsche Wirtschaft nicht in eine Rezession, doch die Wachstumsdynamik war im dritten Quartal des Jahres 2014 verhalten. Jahresübergreifend befindet sich die Wirtschaft hierzulande auf einem stabilen Wachstumskurs. Doch auch ein Blick auf die Mitgliedsländer der südlichen Peripherie lässt die Sorgen nicht abklingen. Italiens Wirtschaft schrumpfte im dritten Quartal weiter. Im Gegensatz zu den letzten Monaten bot der November im EUR/USD bisher noch wenige bewegungsreiche Tage. Der Handel in dieser Woche erwies sich als träge, trotz einer erwarteten Volatilität, die nahe dem Jahreshochs notiert.

Stimmung könnte sich weiter trüben

Zum Wochenauftakt gilt vorerst der Blick den US-Daten. Der Anstieg der Industrieproduktion in den USA soll an Fahrt verloren und lediglich ein Plus von 0,2 Prozent im Oktober den Konsenserwartungen nach aufgewiesen haben. Am Dienstag sind die ZEW- Konjunkturerwartungen an die deutsche und die europäische Wirtschaft von Bedeutung. Die aktuelle Bewertung der Wirtschaftslage sowie die Erwartungen könnten sich hierbei weiter eingetrübt haben. Trotz Niedrigzinspolitik der EZB könnten die Sorgen einer fallenden Konjunkturdynamik im November weiter zugenommen haben. Die Aussicht auf eine weitere Lockerung der EZB könnte den weiter verfolgen.

Inflationsdruck auf die EZB könnte sich ausbauen: WTI auf 4-Jahrestief

Mit den ohnehin schon niedrigen Inflationserwartungen im Euroraum ist der drastischen Sturz im Ölpreis, der den WTI-Kurs auf ein neues 4-Jahrestief führte, keineswegs als Freischein für weitere expansive Maßnahmen der EZB anzusehen, erhöht aber die Chancen.

Geldpolitische Mitschrift der FOMC Sitzung und US-Inflation könnten zeitnahen Rückschritt der akkommodativen Haltung der Fed untermauern

Mitte der Woche wird sich das Sitzungsprotokoll als Impulsgeber erweisen können. Das Sitzungsprotokoll könnte zahlreiche Hintergründe bieten, warum die Notenbanker sich für das Ende der dritten Quantative Easing Runde entschieden haben und ist in der Lage die Zinserwartung der Marktteilnehmer zu beeinflussen. Kommentare, die auf einen frühen ersten Zinsschritt im Jahr 2015 deuten, wären aus meiner Sicht als weiter preistreibend für den Dollar anzusehen. Ähnlich wäre ein Anstieg in der Teuerungsrate zu bewerten. Sollte die US-Inflation am Donnerstag mit einem Plus von +1,8% herausgegeben werden, könnten die Zinsfantasien der Investoren weiter steigen und folglich die Nachfrage nach dem Greenback.

Ausblick EUR/USD

Derartige Impulse, geprägt durch ein verstärktes Vertrauen in eine zügig heranschreitende Zinswende in den USA, ließen die Erholungsbewegung im EUR/USD rasch ersticken. Ein Bruch der aktuellen Konsolidierungsphase und darauf des Jahrestiefs (1,2357) wären in der Lage den Kurs Richtung der 1,225 zu drücken und unterhalb des Levels bis an die 1,2. Das Risiko eines erneut auftretenden deutlichen Rückschlags bleibt gegeben. Sollte in der nächsten Woche der Euro ein Aufholen der Verluste initiieren, könnte die Erholungsbewegung um 1,2577, folgend der 1,262 auf Widerstand stoßen.

Euro Wochenausblick: Mitschrift der FOMC & Inflation könnten zeitnahen Rückschritt der akkommodativen Haltung der Fed untermauern

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Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Euro Wochenausblick: Mitschrift der FOMC & Inflation könnten zeitnahen Rückschritt der akkommodativen Haltung der Fed untermauern

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