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EUR/USD scheitert nahe des 2013-Tiefs

EUR/USD scheitert nahe des 2013-Tiefs

2014-10-10 07:37:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
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(DailyFX.de) Mit einer Rede Mario Draghis wurde den Marktteilnehmer wieder vor Augen geführt, dass der expansive Pfad auf dem die EZB schreitet nicht nur noch lange währt sondern auch eben weiter ausgebaut werde könnte. Die EUR/USD Erholungsrallye stoppte damit nahe des 2013-Jahrestiefs.

So fing der EZB-Chef ein, dass strukturelles Wachstum in der Eurozone vorrangig von der Produktivität angetrieben werden soll. Hierfür bedarf es strukturelle Reformen. Das potenzielle Wachstum sei aktuell noch zu gering, um die Arbeitslosigkeit zu verringern zu können. Es bedarf einem größeren Vertrauen, andernfalls werde ein Weg aus der Krise nicht gefunden werden können. Die Kreditvergabe, so prognostiziert die EZB, werde im nächsten Jahr wieder anziehen. Dem Bruch der 1,27 gingen jedoch derartig „dovish“ aufzugreifende Kommentare voraus, die EZB werde die Inflation von dem übermäßig tiefen Niveau heben.

Die zuletzt auf 0,3% gefallene Teuerungsrate der Eurozone erhöht den neben konjunkturellen Sorgen den Druck auf die EZB expansiv zu bleiben und auch weitere unkonventionelle Maßnahmen, wie ein breites Anleihekaufprogramm nicht auszuschließen. Ein baldiges verstärktes Gegensteuern der EZB und schneller rotierende Notenpressen werden wahrscheinlicher, wenn die Talfahrt in der Inflation sich fortsetzt und weitere Mitgliedsstaaten der Eurozone in eine Deflation rutschen. Der IMF schätzt, bis 2019 könnte die Inflation der Eurozone unterhalb des Ziellevels von 2% bleiben.

EUR/USD scheitert nahe des 2013-Tiefs

EUR/USD scheitert nahe des 2013-Tiefs

Oberhalb der mentalen 1,27 besteht weiteres Erholungspotenzial bis zur 1,282. Es folgt der Widerstand der 1,29. Ein Bruch der 1,25 würde hingegen den Abwärtstrend fortführen und könnte den EUR/USD auf den nächsten Support der 1,225 führen. Der EUR/USD bleibt zurzeit weiterhin schwach zu bewerten, doch eine deutlichere Korrekturbewegung der US-Dollar Rallye könnte den Euro zum US-Dollar vorerst tiefer Aufatmen lassen.

Daily Chart – EUR/USD

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Charts erstellt mit der Trading Station von FXCM

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Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD scheitert nahe des 2013-Tiefs

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