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(DailyFX.de) Unerwartet hoch wurde um 14:30 Uhr die Wachstumsrate des US-Bruttoinlandsproduktes herausgegeben. Anziehende Spekulationen baldiger Zinsschritte der US-Notenbanker lassen weiterhin die potenziell stärker divergierenden Haltungen der EZB und der Fed als Gefahr für den EUR/USD bezeichnen.

Der auf das Jahr hochgerechnete Anstieg von 4% im zweiten Quartal lag deutlich über der Erwartung von 3%. Auch der Revionsfaktor lässt sich als positiv bewerten, so wurde die Eintrübung des US-Wirtschaftsleistung im ersten Quartal von -2,9% auf -2,1% revidiert. Der kalte Winter hinterließ seine Spuren, doch der Schaden viel geringer aus als die letzte Schätzungen es noch anzeigte.

EURUSD: Starker Anstieg im Wirtschaftswachstum  - US BIP steigt unerwartet um  4%

Unauffällig hingegen zeigten sich die ADP Arbeitsmarktdaten. Mit 230T neugeschaffenen Stellen im Juli lag die Erwartung bereits deutlich unter vorangegangenen Kennzahl von 281T, doch als Impulsgeber konnte eine nah der Erwartung liegenden Zahl von 214T vor der BIP-Veröffentlichung nicht dienen. Positives lässt sich den APD Employment Report jedoch entnehmen, den 5. Monat in Folge notiert der Stellenanstieg nun bereits über der 200.000 Marke. Nachdem letzte Woche erst die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA auf ein 8-Jahrestief fielen, erwartete ich jedoch mehr von den Zahlen des privaten Dienstleisters ADP.

Ein weitere wichtiger Konjunkturindikator steht am Freitag an. Der US-Arbeitsmarktbericht der BLS könnte hier einen ähnlichen Schlag für den EUR/USD intiieren. Das unerwartet starke Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal lässt feste Non Farm Payrolls Daten erwarten.

EURUSD: Starker Anstieg im Wirtschaftswachstum  - US BIP steigt unerwartet um  4%

Doch bereits bevor heute die US-Kennzahlen heranrückten, stand die Veröffentlichung der Inflation in Deutschland im Fokus. Hier zeichnete sich ein Rücksetzer im Juli von 1% auf 0,8% ab. Wenn selbst im Wirtschaftsmotor der Eurozone sich deflationäre Tendenzen zeigen, dann könnten weitere Sorgenfalten, wohl passender Denkerfalten, unter den EZB-Notenbankern entstehen. Denn der Druck auf die EZB handeln zu müssen nimmt zu (Vorbereitungsmaßnahmen auf ABS Ankäufe könnten beschleunigt werden), sollten sich in den Mitgliedsstaaten zunehmend wieder fallende Teuerungsraten zeigen. Für den EUR/USD potenziell eine Negativbotschaft.

FOMC steht nun im Mittelpunkt des Geschehen

Während die kräftige Wirtschafserholung der USA bereits erste Auswirkungen auf Zinssatzspekulationen anstieß, so könnte die Feb mit überraschenden Exit-Strategien aus der expansiven Geldpolitik oder konkreten Hinweise heute um 20:00 Uhr weitere EUR/USD Schwäche anstoßen. Die QE-Maßnahmen werden weiter reduziert werden, doch bieten die US-Notenbanker den Zinsfalken weiteres Futter? Sollte das nicht der Fall sein und die US-Konjunktur oder auch wieder der US-Arbeitsmarkt stärker kritisiert werden, könnte der USD hingegen aufgrund der Aussicht einer weiterhin längeren Niedrigzinspolitik der Fed daraufhin mit Abgaben reagieren und der EUR/USD wieder die Nähe zur 1,34 suchen.

Ausblick

Der angeschlagene EUR/USD könnte heute mit anziehenden Spekulationen eines restriktiveren geldpolitischen Kurses der Fed die 1,34 über sich lassen. Der Bruch lässt weiteren Abwärtsdruck erwarten. Unterhalb eröffnet sich Potenzial bis an die 1,33, daraufhin gar bis an die 1,31er Marke.

EURUSD: Starker Anstieg im Wirtschaftswachstum  - US BIP steigt unerwartet um  4%

Spekulative Positon

Bereits seit 11 Wochen setzen Finanzinvestoren am Terminmarkt mehrheitlich auf EUR/USD- Kursrückgange. Der vorhandene Überhang von 88.823 Wetten auf einen fallenden Kurs erreicht nun gar einen seit September 2012 nicht mehr gesehenen Stand.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EURUSD: Starker Anstieg im Wirtschaftswachstum  - US BIP steigt unerwartet um  4%