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AUD/USD Abwärtspotenzial weiterhin gegeben - China und EMs belasten

AUD/USD Abwärtspotenzial weiterhin gegeben - China und EMs belasten

2014-01-24 09:34:00
Erik Welne, Junior Marktanalyst
Teile:

(DailyFX.de) –Aktuelle Gesprächsthemen:

  • China und andere EM Märkte droht deutliche Korrektur, China als global größter Risikofakor
  • RBA kommuniziert mittlerweile Ziel von 0,800 im AUD/USD
  • Risk-off Umschichtung bringt Rohstoffwährungen unter Druck

Der australische Dollar verlor abermals gegenüber dem US Dollar und fiel auf den tiefsten Kurs seit Juli 2010. Diesmal standen keine konkreten Veröffentlichung von makroökonomischen Kennziffern auf dem Kalender, sonder eine weltweit um sich greifende Besorgnis bezüglich der zukünftigen Entwicklung Chinas und anderer Emerging Markets. Die Gründe für diese negativen Einschätzungen führte ich in meinem Artikel von dieser Woche aus. Ersichtlich wurde die um sich greifende Angst vor dem Kollaps des Schattenbankensystems in China zum Beispiel an dem Sprung der Übernachtzinsen im dortigen Interbankenmarkt. Diese stiegen innerhalb einer Woche um 35% an, auf derzeit 3,68%. Unterdessen konnte der größte Abverkauf in Emerging Markets Währungen in fünf Jahren beobachtet werden. Während also nach der Finanzkrise diese Märkte die globale Konjunktur unterstützen konnte, bildete sich mittlerweile großes Abwärtspotenzial in diesen Märkten aus. Viele Analysten sehen in 2014 China als größten Risikofaktor für die globale Konjunktur. 2013 war das größte Risiko noch im krisengeschüttelten Europa ausgemacht worden.

Die momentan herrschende Risk-Off Stimmung versetzte den Aussie (unter anderem) unter Druck. Zudem machte ein stimmberechtigtes Mitglied der Reserve Bank of Australia keinen Hehl aus ihrer Präferenz für einen AUD/USD nahe der 0,80er Marke.

AUD/USD M30

AUDUSD_Abwaertspotenzial_weiterhin_gegeben_China_und_EMs_belasten_body_Picture_2.png, AUD/USD Abwärtspotenzial weiterhin gegeben - China und EMs belasten

Der Aussie kann gegenüber den US Dollar nochmals stark abwerten. Ich sehe anhand von Trendlinien und Pivotpunkten zunächst einen Kurs von 0,8661 als Unterstützung nach unten. Daraufhin sind im Zuge einer Konsolidierung die mentale Marke von 0,8700 und darüber der aktuelle Pivot-Punkt bei 0,8780 als potenzielles Ziel auszumachen. Danach ergibt sich aber eine Fortführung des Kursverfalls. Die FED Mitte nächster Woche, das steigende Risiko in China und der weitere Abverkauf der EM Währungen und Aktienmärkte sprechen alle für einen nochmals niedrigeren AUS/USD Kurs.

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

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