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(DailyFX.de) – Die Spekulation über einen weiteren Taper Schritt der FED verliert mehr und mehr an Relevanz für das aktuelle Marktgeschehen. Die Entwicklung an den Anleihemärkten zeugt von einer Normalisierung der Zinsen auf ein Niveau, wie es seit den ersten Wochen im Dezember, also vor dem letzten FOMC Meeting, nicht mehr gesehen worden war. Insgesamt gingen zum Beispiel Renditen auf 10- jährige US Staatsanleihen um 20 Basispunkte seit Beginn des Jahres zurück:

US_Zinsentwicklung_und_PMIs_koennen_EURUSD_Unterstuetzung_bieten_body_USTs1.png, US Zinsentwicklung und PMIs können EUR/USD Unterstützung bieten

Dies signalisiert, dass trotz der reduzierten quantitativen Maßnahmen weiterhin große Nachfrage nach Staatsanleihen im Markt existiert, und die zuvor gesehenen Renditesteigerungen als nicht nachhaltig, zumindest bis zum nächsten FOMC Meeting nächste Woche, gewertet werden müssen.

Dies ist als unterstützender Faktor für den EUR/USD Kurs anzuerkennen, da sich über diese Entwicklung der Zinsspread, zum Beispiel zwischen US- und deutschen Staatsanleihen bei gleichbarer Sicherheit der Anlage, wieder verringerte. Zuvor waren US Staatspapiere noch wesentlich rentabler, was mittel- bis langfristig Investoren, insbesondere institutionelle Anleger, US Staatspapiere bevorzugen ließ und einen Geldfluss von Euro in den US Dollar bewirkte. Dieses Phänomen wird mit der aktuellen Entwicklung untergraben.

Heute stehen zudem die Veröffentlichung von Daten zu den Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone und den USA auf dem Wirtschaftskalender. In beiden Währungsräumen werden diese Indikatoren von Analysten leicht fester erwartet. In der Eurozone sehe ich Potenzial für eine optimistischere Zahl als derzeit vom Konsens ausgegeben wird. Frühindikatoren, wie zuletzt der ZEW Index, deuten auf die Möglichkeit einer leicht positven Überraschung.

Zusammengenommen sehe ich den EURUSD heute und morgen mit einem leichten Aufwertungspotenzial. Unsere technischen Indikatoren zeigen, insbesondere auf höheren Zeitebenen, einen leicht überverkauften Bereich im EUR/USD an. Nimmt man die zuvor beschriebenen fundamentalen Faktoren in die Gleichung mit auf, ergibt sich daraus meine Einschätzung, dass wir die Tiefststände wahrscheinlich für diese Woche bereits sahen und der Kurs vor einer moderaten Erholung steht. Die 1,36 könnte darauf aufbauend bis zum Ende der Woche als Kursziel ausgeben werden.

Erst wenn sich im Tageschart ein Schlusskurs unter dem Schlüsselwiderstand bei 1,3520 ergibt, würde die zuvor beobachtete Abwärtsbewegung wieder an Momentum gewinnen und Kurse bis 1,34 aktivieren.

EUR/USD

Widerstand: 1,3550 | 1,3690 | 1,3620

Unterstützung:1,3520| 1,3500 | 1,3457

EUR/USD D1

US_Zinsentwicklung_und_PMIs_koennen_EURUSD_Unterstuetzung_bieten_body_Picture_2.png, US Zinsentwicklung und PMIs können EUR/USD Unterstützung bieten

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

US_Zinsentwicklung_und_PMIs_koennen_EURUSD_Unterstuetzung_bieten_body_x0000_i1025.png, US Zinsentwicklung und PMIs können EUR/USD Unterstützung bieten