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(DailyFX.de) – Die Ausführungen Mario Draghis nach der EZB Zinsentscheidung gestern drückten den EUR/USD Kurs zeitweise auf den tiefsten Stand in einem Monat. Mit einem weiteren Abwertungsimpuls ist mit der Veröffentlichung der neugeschaffenen Stellen in den USA heute Nachmittag zu rechnen.

Die Kernaussagen Mario Draghis zur Inflation, zu Geldmärkten und zur Realwirtschaft:

  • Leitzinsen bleiben auf lange Sicht auf aktuellen oder tieferen Niveau
  • Die wirtschaftliche Erholung bleibt weiterhin fragil
  • Die Inflation wird auch längerfristig nicht stärker ansteigen, was – im Sinne des Preisstablilitätsmandats der EZB – den Einsatz von weiteren geldpolitischen Maßnahmen erfordern könnte. Auf die Frage nach diskutierten Instrumenten, bleibt Draghi vage und verweist auf das Maastricht Treaty und die darin genannten potenziellen Instrumente.
  • Für den Euro spricht hingegen eine weitgehende Stabilisierung in der Krise, eine graduelle Verbesserung der Exporte und eine positivere Reallohnentwicklung über niedrigere Energiepreise

Marktbeobachter nahmen die Aussage zu größeren Downside Risiken, was das Wirtschaftswachstum in der Eurozone betrifft, besonders aufmerksam zur Kenntnis. Der EUR/USD verlor zeitweise deutlich und bestätigte damit meine Short Tendenz seit Jahresbeginn. Bei vielen Marktteilnehmern wird sich die Erkenntnis durchsetzen müssen, dass diese „Downside Risks“ in der ökonomischen Lagebeurteilung 1:1 als „Downside Risks“ für den EUR/USD übersetzt werden müssen. Wann diese voll zum Tragen kommen, ist nur eine Frage der Zeit. Es ist aber meine Ansicht, dass seit die FED den Taper Kurs einschlug, Long Positionen (z.B.) im EUR/USD als verstärkt risikobehaftet angesehen werden müssen.

Heute wird mit den neu geschaffenen Stellen in den USA des Monats Dezember der nächste Impuls im EUR/USD Handel gesetzt. Vom Konsens werden 195 Tsd neue Stellen erwartet, nach 203 Tsd. Stellen im Vormonat. Der am Dienstag veröffentlichte ADP Stellenreport lässt hier ein deutliches Überraschungspotenzial auf der Oberseite erkennen. Ich gehe daher von einer positiveren Kennzahl von über 200 Tsd. Stellen aus. Die Arbeitslosenquote würde damit aller Wahrscheinichkeit nach auf 6,9%, und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2009, fallen.

Dies sollte die Spekulation um die Fortführung des FED Kurses, QE3 graduell zurückzufahren, unterstützen. Mit einen EUR/USD Kurs, der nochmals neue Monatstiefs setzt, muss unter solchen Umständen gerechnet werden.

EUR/USD H4

EURUSD_trotz_dovisher_EZB_ueber_136_US_Arbeitsmarkt_wird_heute_Impulse_liefern_body_Picture_2.png, EUR/USD trotz dovisher EZB über 1,36 - US Arbeitsmarkt wird heute Impulse liefern

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

EURUSD_trotz_dovisher_EZB_ueber_136_US_Arbeitsmarkt_wird_heute_Impulse_liefern_body_x0000_i1025.png, EUR/USD trotz dovisher EZB über 1,36 - US Arbeitsmarkt wird heute Impulse liefern