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EUR/USD: Lauf unter 1,35er Marke unwahrscheinlich, EZB und NFPs keine "Game-Changer"

EUR/USD: Lauf unter 1,35er Marke unwahrscheinlich, EZB und NFPs keine "Game-Changer"

2014-01-03 14:18:00
Jens Klatt, Marktstratege
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(DailyFX.de) – Die erste vollständige Handelswoche beinhaltet einiges an spannenden Veröffentlichungen für das Währungspaar, im Hauptfokus stehen die Veröffentlichung zu den US-Arbeitsmarktdaten (NFPs) und die EZB-Leitzinsentscheidung.

Es ist allerdings kaum zu erwarten, dass ausgehend von der EZB-Pressekonferenz am Donnerstag und den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag für den EUR/USD starke Impulse geliefert werden.

Grund hierfür ist, dass nach der Verkündung des Taper auf der letzten FED-Sitzung im Dezember und vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sich der Status Quo seitens der EZB über Weihnachten im Bezug auf ihren geldpolitischen Kurs kaum verändert haben wird, den Markt keine wirklichen „Game-changing“-Verkündungen erreichen dürften.

EURUSD_Lauf_unter_135er_Marke_unwahrscheinlich_EZB_und_NFPs_keine_Game-Changer_body_Picture_4.png, EUR/USD: Lauf unter 1,35er Marke unwahrscheinlich, EZB und NFPs keine "Game-Changer"

Einerseits scheint es wahrscheinlich, dass der EUR/USD in der kommenden Woche ausgehend von der Short-Squeeze am 27.12.2013 mit der Neu-Markierung eines 2013er Jahreshochs bei 1,3892 USD seine nun eingeleitete Korrekturbewegung fortsetzt und eine Attacke auf die 1,36er Region erfolgt.

Doch es bleibt meines Erachtens dabei, sollte es überhaupt zu einem kurzzeitigen Bruch der Aufwärtstrendlinie im Daily kommen (blau), dass ein Lauf des EUR/USD unter die 1,35er Marke unwahrscheinlich ist (gestrichelte grüne Linie + 61,8%-Korrekturlevel der Bewegung „Novemer-Tiefs zu Dezember-Hochs“).

Die Tatsache, dass selbst ein Taper um 10 Mrd. USD keine signifikante USD-Stärke besonders ggü. dem Euro nach sich gezogen hat, zeigt meines Erachtens besonders eines: der Euro hat zum USD einen klaren fundamentalen Vorteil, welcher sich erst mit einem klaren Wechsel im geldpolitischen Kurs der EZB ändern kann (Stichwort „EZB- vs. FED-Balance Sheet“, nähere Details in meinem Quartalsausblick „EUR/USD: erst Vorstoß bis 1,4200, dann Abverkauf bis 1,2750? EZB als Haupt-Darsteller im ersten Quartal 2014“ unter http://bit.ly/1hjtkvN).

Und dieser Vorteil sollte in den kommenden Wochen einen Kursanstieg des EUR/USD in Richtung der 1,40er Gefilde initiieren.

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Handelt es sich auf der Kehrseite aus technischer Sicht tatsächlich um ein Doppel-Top und kommt es (in meinen Augen widererwarten) zu einem nachhaltigen Bruch der Aufwärtstrendlinie, auch infolge eines sich weiter auflösenden Sentiment-Extrems, so ist ein Verkauf des EUR/USD in Richtung seines November-Tiefs um 1,3300 einzukalkulieren.

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Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

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