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(DailyFX.de) – Der DAX sucht nach der FED-Sitzung am Mittwochabend weiter seine Richtung.

Nachdem die US-Märkte den deutschen Leitindex im Anschluss an das eher restriktiv zu wertende FED-Statement gestern Abend mit nach unten gedrückt haben, konnte sich der deutsche Leitindex nach einigen Startschwierigkeiten während der europäischen Handelssitzung wieder zurück über die 10.700er Marke hangeln.

Besonders lange währte dieses Intermezzo jedoch nicht. Die Zahlen zur deutschen Inflation für den Monat Januar fielen auf Monatsbasis auf -0,3%. Hauptgrund ist sicherlich der weiter fallende Ölpreis.

DAX: 10.600 weiter das Make-or-Break-Level

Quelle: DailyFX Wirtschaftsdatenkalender

Allerdings: dadurch, dass die EZB vor einer Woche in Höhe von 1,14 Billionen Euro geliefert hat, sind kaum weitere Geldgeschenke und auf den Weg gebrachte Kursgewinne im DAX zu erwarten, auch nicht dann, wenn die Inflation weiter um die Nulllinie tanzt oder sogar Deflationsängste sich breit machen. Die deutsche bzw. europäische Wirtschaft muss nun aus den hingeworfenen Zitronen selbst Limonade machen. Ob diese Limonade allerdings ohne Zusatzstoffe der FED durch die Aussicht auf Zinsanhebungen und somit eine Verknappung der Liquidität ein süßer Gaumenschmaus werden kann, darf bezweifelt werden. Ich erwarte eher, dass der Geschmack diese Limonade ziemlich bitter sein dürfte.

Das bedeutet im Umkehrschluss: ohne Spekulationen um immer mehr Notenbankliquidität, wirds kaum etwas mit nachhaltig immer weiteren Kursanstiegen. Und sobald sich diese Einschätzung unter den Marktteilnehmern manifestiert, dürften auch verstärkt erste Gewinnmitnahmen, für die bis jetzt in 2015 gut gelaufenen DAX-Aktien auf den Weg gebracht werden.

Beschleunigen dürften sich diese Gewinnmitnahmen weiterhin unter 10.600 Punkte mit erstem Ziel um 10.300 Punkte. Erste „Schnäppchenjäger“ dürften allerdings wohl frühestens im Bereich um 10.100 Punkte auf den Plan treten.

Ob die Kaufkraft dieser Schnäppchenjäger allerdings dann ausreicht den deutschen Leitindex über 11.000 Punkte zu hieven, so ganz ohne Aussicht auf mehr Notenbank-Liquidität und nur getrieben vom Optimismus, dass die europäische und deutsche Wirtschaft nun schon Fahrt aufnehmen wird, bleibt abzuwarten...

DAX Daily

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX: 10.600 weiter das Make-or-Break-Level