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(DailyFX.de) – Die Schweizer Nationalbank hat am Donnerstagmorgen völlig überraschend den Mindestkurs im EUR/CHF aufgehoben. Der EUR/CHF fiel zeitweise auf 0,75 CHF begünstigt durch eine Reihe von Margin Calls bei global agierenden Hedge Funds.

Diese hatten, ausgehend von der klaren Kommunikation der SNB, die 1,20er Marke im EUR/CHF auf jeden Fall zu verteidigen, massive Short-Positionen im Schweizer Franken aufgebaut, welche schlagartig massiv an Wert verloren. Ausgehend hiervon war es dann auch kaum eine große Überraschung, dass der DAX kurzzeitig mehr als 300 Punkte nachgab. Um nämlich die massiven Verluste aus CHF-Positionen zu decken, wurden gut gelaufene Aktienpositionen aufgelöst.

Der DAX konnte sich allerdings nach starken Schwankungen im Bereich um 9.900/920 Punkte stabilisieren, dem Bereich in welchem der DAX kurz vor der überraschenden Nachricht handelte. Auch hier scheint der Grund einleuchtend, ergibt sich aus der Frage „warum gab die SNB die 1,20er Marke im EUR/CHF auf?“

Zwar sind die folgenden Zeilen nur reine Spekulationen, diese erhalten jedoch durch die Formulierung des Schweizer Notenbankpräsidenten Jordan definitiv Nahrung: über die Kommunikation mit anderen Notenbanken (z.B. der EZB) sage man nichts.

Das lässt Raum für Interpretationen, z.B., dass die SNB von der EZB am kommenden Donnerstag ein aggressives und breitangelegtes Staatsanleiheaufkaufprogramm erwartet. Und dieser expansive Schritt macht es der SNB nahezu unmöglich die 1,20er Marke im EUR/CHF zu halten, hatten die Fremdwährungsreserven mit über 500 Mrd. CHF doch zuletzt bereits mehr als 80% des Schweizer BIP betragen.

Und eben die Aussicht auf ein solches EZB-QE kann den DAX derzeit im Bereich seines Allzeithochs und der 10.000er Marke stabilisieren.

Bekräftigt werden muss an dieser Stelle allerdings nochmals: die Erwartungshaltung an die EZB ist ausgehend von diesen Entwicklungen enorm. Es ist kaum zu erwarten, dass dort noch viel mehr und überraschendes folgt. Selbst einem Aufkaufprogramm in der Größenordnung von einer Billion Euro ist wohl zu wenig und der DAX könnte vor einem sehr schwankungsintensiven und strengen Winter mit Abschlägen unter 9.000 Punkte stehen, eilt die EZB mit ihrer dicken Berta nicht zur Hilfe.

DAX Tageschart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

Hat die SNB heute ihre Hand gezeigt und wieviel Überraschungspotential hat die EZB für den DAX dann noch?