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(DailyFX.de) – Wie erwartet lieferte das FED Sitzungsprotokoll am gestrigen keinerlei Überraschungen, der leicht hawkishe Unterton (die FED ist im Bezug auf die Lage am Arbeitsmarkt etwas optimistischer und hat ihren Inflationsausblick angehoben) hielt das die US-Marktteilnehmer nicht davon ab die Jagd auf die 2.000er Marke zu stoppen. Der SPX marschiert nach dem Test der 1.900er Marke weiter aufwärts und nimmt seine Allzeithochs um 1.990 Punkte ins Visier. Beim gleichzeitigen Blick auf den DAX zeigt sich sehr deutlich, wie schwach dieser ist.

Mittlerweile ist die Hauptfrage in meinen Augen, da ich beim derzeitigen SPX-Lauf von einem Windbeutel ausgehe: was passiert mit dem deutschen Leitindex, wenn sich die 5%-Rallye im SPX der letzten zwei Wochen als Windbeutel entpuppt, eine Attacke auf die 2.000er Marke fehlschlägt, der SPX hingegen ein Triple-Top ausbildet?

S&P500 Chart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Zunächst: was meine ich mit Windbeutel?

Unter Windbeutel verstehe ich eine Bewegung, die von schwachen und nicht von starken Händen getragen wird. So zeigt der Commitment of Traders Report (CoT), dass die Groß-Spekulanten, obwohl prozyklisch agierend, keine signifikante Netto-Long-Positionierung halten, im Gegenteil weiter flat mit bearisher Tendenz sind:

Der große Bruder SPX marschiert und der DAX hinkt hinterher - wehe den Bullen, wenn das ein Windbeutel ist...

Eingeordnet in die Lage für den DAX: der DAX handelt rund 7% unter seinen Allzeithochs um 10.050 Punkte, notiert zudem rund 200 Punkte unter seiner 200-Tage-Linie, ist hierdurch im Vergleich schlicht schwach.

Das bedeutet, dass ich den DAX bei einem Fehlschlagen einer Attacke auf die 2.000er Marke im SPX500 sehr schwach sehe und als bearishen Underperformer. Der Bruch der 8.900er Marke ist in meinen Augen dann nur eine „Formsache“ für die Bären, ein Test der 8.500er Region in den kommenden Wochen nahezu unausweichlich.

Der vollständigkeithalber: selbstverständlich besteht beim Bruch der 2.000er Marke ausgehend vom CoT und der nicht ausgeprägten Long-Positionierung der Groß-Spekulanten, aber auch durch die psychologische Signifikanz dieses Levels ein starker Nachfrageüberhang in dieser Region und verstärktes Squeeze-Potential. Dieses dürfte den SPX500 und somit die positiv zu diesem korrelierten Aktienmärkte auch hier in Europa und Deutschland weiter treiben.

Doch neue Höchststände im DAX erachte ich hier dennoch als unwahrscheinlich, das optimistischte Szenario beinhaltet einen Re-Test der 200-Tage-Linie um 9.500 Punkte.

Somit bleibt festzuhalten:

Die 9.370 / 400er Region sollte weiter für mittel- bis langfristige Short-Engagements genau beobachtet werden, selbst ein Überwinden und Lauf in Richtung der 9.500er Marke hellt das angeschlagene DAX-Bild nicht auf, ist eher zu shorten.

DAX Chart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

Der große Bruder SPX marschiert und der DAX hinkt hinterher - wehe den Bullen, wenn das ein Windbeutel ist...