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(DailyFX.de) – Der DAX und eventuell der ein oder andere Marktteilnehmer „fiebert“ der Rede Janet Yellens am Freitag um 16 Uhr (MESZ) entgegen. Als Grund ist das etwas hawkisher als erwartete Sitzunsprotokoll der FED am Mittwochabend zu nennen.

Hierin wurde klar, dass die FED im Bezug auf die Lage am Arbeitsmarkt etwas optimistischer ist und ihren Inflationsausblick angehoben hat. Anders: Zinserhöhungen seitens der FED kommen eventuell früher als bis gestern erwartet (Mitte 2015). Als Resultat wäre dies für die Aktienmärkte und den DAX bearish, Attacken aufs Jahrestief im DAX um 8.900 Punkte, fehlgeschlageen Attacken auf das Allzeithoch im SPX wären zu erwarten (Details: http://bit.ly/VFTDDQ)

In Kombination mit einer Meinungsumfrage der Seite AAII.com (http://bit.ly/1ljh5mu), die derzeit den höchsten Optimismus seit Dezember 2013 anzeigt hat ein solches Korrektur-Szenario zumindest kurzfristig eine erhöhte Wahrscheinlichkeit.

Wie unten stehende Grafik zeigt, sind solche Stände in der Vergangenheit tatsächlich im Bereich zumindest kurzfristiger Hochs aufgetreten (schwarz: kurze Korrektur, rot: keine Korrektur, Verhältnis 8 : 1 für eine kurzfristige Top-Bildung):

DAX oder die (Yellen-)Hoffnung stirbt zuletzt...

Quelle: DailyFX Deutschland

Was müsste passieren, damit sich die Skepsis am Aktienmarkt in „Luft auflöst“, der DAX sich auf in Richtung 10.000er Marke macht?

Salopp gesprochen: Yellen müsste die „dovishe Keule“ rausholen, den Zinsspekulationen einen Dämpfer verpassen. Ob sie das allerdings kann, darf bezweifelt werden. Zwar besteht die Möglichkeit, dass Yellen in Jackson Hole für einen restriktiveren geldpolitischen Kurs eine Arbeitslosenquote im Bereich zwischen 5,3 und 5,5% benötigt und US Inflation tatsächlich signifikant anzieht und wirkliche Anzeichen einer Beschleunigung aufzeigt.

Allerdings wäre dies rhetorisch weit über das hinausgehend, was Yellen seit ihrem Amtsantritt kommuniziert hat. Die Tatsache, dass sich die Arbeitslosenquote deutlich reduziert hat, die Anzahl neu-geschaffener Stellen ex-Agrar mittlerweile die Anzahl der Jobs auf das Vor-Finanzkrisen-Niveau gehievt hat, lässt einen solch dovishen Unterton kaum zu.

Schnell würde die Frage nach der Glaubwürdigkeit der FED aufkommen, das Resultat, wenn auch kurzfristig Aktien bullish durch die aufkeimende Sicherheit der Marktteilnehmer in Nervosität umschlagen, möglicherweise eine Sägezahn-Struktur nach sich ziehen (=erst scharf rauf, dann scharf runter, etc.)

Wahrscheinlicher mutet mir an, dass Yellen den leicht hawkishen Unterton der FED Minutes fortführt, den Markt auf eine sanfte Landung vorbereitet und alles daran setzen wird erratische Kursbewegungen an den Aktien-, aber auch Zinsmärkten zu vermeiden.

Zusammengefasst für den DAX:

Fundamental schaut es für den DAX genau so wenig positiv aus (Zinserhöhungen sind Gift für die liquiditätsgetriebene Kurs-Rallye der letzten Jahre), wie aus technischer und sentimenttechnischer Sicht (man schaue bspw. auf obige AAI vs. DAX-Grafik).

Ich bin den DAX weiter Short gegen die 9.370 / 400er Region, gestehe ihm kurzes „Überdehnungs-Potential“ bis in den Bereich um 9.500 Punkten zu, erwarte aber zum Ende des dritten Quartals eher neue Jahres-Tiefststände und Attacken auf die 8.900er Marke, als einen Lauf zurück in Richtung der 10.000er Marke.

DAX Chart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX oder die (Yellen-)Hoffnung stirbt zuletzt...