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(DailyFX.de) – Ausgehend von meiner DAX-Wochenanalyse von vor genau einer Woche „DAX: Sentiment-Extrem mit neuem Allzeithoch mit kurzfristigen Korrekturpotential in kommender Woche“ (http://bit.ly/1dXdAbj), überraschte mich der satte Abverkauf ab Donnerstag im deutschen Leitindex nicht. Doch der dahinter stehende Grund ist besorgniserregend.

Wie bereits in diversen Morning Meetings der letzten Woche thematisiert, ist die Aufwärtsstruktur im DAX auf 4-Stundenbasis solange intakt, wie kein nachhaltiger Bruch des aktuellen Jahrestiefs bei 9.365 Punkten erfolgt.

Doch aus fundamentaler Sicht ziehen dunkle Wolken auf. Bereits Ende November fing ich in meinem Artikel „DAX schließt achte Woche in Folge im Plus, längster Run seit 1998“ (http://bit.ly/1ikX7FD) ein, dass eine Reduktion der Anleiheaufkäufe seitens der FED („Taper“) kaum eine negative Auswirkung auf den DAX haben dürften infolge einer Liquiditätsverknappung.

Die Argumentation, dass es sich aktuell um Spekulationen bzgl. weiterer Reduktionen seitens der FED kommenden Mittwoch handelt, ist in meinen Augen unzureichend, wenn sie überhaupt eine Rolle spielt:

DAX_Chinas_Kreditmaerkte_mit_weiterem_bearishen_Potential_fuer_den_deutschen_Leitindex_Jahrestief_um_9365_body_Picture_3.png, DAX: Chinas Kreditmärkte mit weiterem bearishen Potential für den deutschen Leitindex, Jahrestief um 9.365 im Visier

Quelle: DailyFX Wirtschaftsdatenkalender

Nein, wie im Artikel bereits eingefangen handelt es sich um einen möglichen, bevorstehenden Schock an den chinesischen Kreditmärkten, welcher den Markt aktuell verunsichert.

So erreichten Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps) auf chinesische Staatsanleihen den höchsten Stand seit Juli 2013, Tendenz weiter steigend. Dies resultierte aus Gerüchten, welche ein möglichess, bevorstehendes Downgrading der Bonität Chinas beinhalteten, begünstigt auch durch die sich weiter abkühlende chinesische Wirtschaft (http://bit.ly/1itKdVo)

Sollte ich mit dieser Einschätzung richtig liegen, so besteht in Aussicht auf eine Reduktion des Fremdkapitaleinsatzes an der NYSE, welcher weiterhin auf historischen Höchsständen notiert, weiteres Verkaufspotential. Die kurzfristige Aufwärtstrendlinie wurde bereits gebrochen und aktiviert somit weiteres Abwärtspotential in Richtung Jahrestief um 9.365 Punkte.

Dort verläuft bei Erreichen zudem die übergeordnete Aufwärtstrendlinie im deutschen Leitindex (durchgezogene schwarze Linie), deren Unterschreiten einen Test der 9.000er Marke sehr wahrscheinlich werden lassen dürfte.

DAX_Chinas_Kreditmaerkte_mit_weiterem_bearishen_Potential_fuer_den_deutschen_Leitindex_Jahrestief_um_9365_body_Picture_2.png, DAX: Chinas Kreditmärkte mit weiterem bearishen Potential für den deutschen Leitindex, Jahrestief um 9.365 im Visier

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Ausgehend von dieser sich nun auch charttechnisch eintrübenden Lage, würde ich kurze Erholungs-Rallies im DAX, welche im Bereich um 9.600 Punkte gecapped sein sollten, eher verkaufen mit der Intention einen baldigen Test des aktuellen Jahrestiefs um 9.365 Punkte zu sehen zu bekommen.

Der Ausblick für die kommenden Woche ist somit für mich im DAX bearish.

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX_Chinas_Kreditmaerkte_mit_weiterem_bearishen_Potential_fuer_den_deutschen_Leitindex_Jahrestief_um_9365_body_Picture_1.png, DAX: Chinas Kreditmärkte mit weiterem bearishen Potential für den deutschen Leitindex, Jahrestief um 9.365 im Visier