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Abwärtstrend von GBP/USD vor britischem VPI im Fokus

Abwärtstrend von GBP/USD vor britischem VPI im Fokus

2018-07-17 13:45:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Gesprächsansätze:

- Der fortwährende Abwärtstrend des Britischen Pfunds rückt diese Woche in den Blick, da eine Serie relevanter Daten aus Großbritannien zur Veröffentlichung anstehen. Die große Frage lautet, ob die Daten dieser Woche die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im Rahmen des nächsten Zinsentscheids der Bank of England im August verbessern werden. Hierbei handelt es sich um einen „Super Thursday“-Zinsentscheid, der am Donnerstag, dem 2. August, erfolgen soll. Die Märkte haben sich in den letzten Wochen mit den Aussichten auf eine Zinsanhebung bei diesem Zinsentscheid angefreundet.

- Trotz dieser steigenden Erwartungen einer Zinsanhebung im August steckt das Britische Pfund nach wie vor in dem Abwärtstrend des zweiten Quartals fest, der mehr als die Hälfte des Bullentrends des Vorjahres geschluckt hat. Die Bären waren nicht dazu in der Lage unterhalb des Fibonacci-Unterstützungsniveaus bei 1,3117 USD viel Boden zu gewinnen – zumindest bisher nicht.

- Die Quartalsprognosen wurden gerade erst aktualisiert; die Prognose für das Währungspaar GBP/USD finden Sie auf der Seite DailyFX Trading-Leitfäden. Falls Sie nach Möglichkeiten suchen, um Ihren Trading-Ansatz zu verbessern, schauen sie einmal in unsere Eigenschaften erfolgreicher Trader. Und falls Sie nach einer ausführlicheren Einführung in den Devisenmarkt suchen, ist unser Leitfaden Neu im Devisenhandel genau das Richtige für Sie.

Möchten Sie wissen, wie Privat-Trader aktuell das Währungspaar GBP/USD handeln? Hier finden Sie das Sentiment für das Währungspaar GBP/USD.

Die Kehrtwende des Britischen Pfunds im zweiten Quartal

Das Britische Pfunds ist während der letzten drei Monate mehrere Male ins Stolpern gekommen. Anfang April befand die Währung sich aufgrund der Aussichten auf eine kurz bevorstehende Zinsanhebung durch die Bank of England auf einem Höhenflug. Dies lag weitgehend an der Reaktion auf die fortwährende Stärke, die sich bei der Inflation während des Jahres gezeigt hatte. Der bullische Trend der Währung lässt sich bis zum März 2017 zurückverfolgen, als das Währungspaar GBP/USD nur leicht über 1,2100 USD gehandelt wurde. Während des Rest des Jahres 2017 lief der bullische Trend weiter und bis April 2018 hatte der Kurs damit begonnen, den Bereich über der Marke 1,4300 USD zu testen.

Das Thema GBP/USD-Stärke löste sich aber im zweiten Quartal in Wohlgefallen auf. Hintergrund war eine Kombination aus US-Dollar-Stärke und Schwäche des Britischen Pfunds. Der starke Differenzierungsfaktor für das Britische Pfund kam mit Veröffentlichung der Inflationszahlen für März Mitte April. Nachdem die Inflation im Vorfeld des „Super Thursday“-Zinsentscheids der Bank of England enttäuscht hatte, stürzten die Hoffnungen auf eine kurzfristige Zinsanhebung ab. Der enttäuschende BIP-Report, der eine Woche später veröffentlicht wurde, leistete einen weiteren Beitrag hierzu.

Bis zum Ende des zweiten Quartals hatte das Währungspaar GBP/USD mehr als 50 Prozent des Aufwärtstrend, der für seine Entwicklung über ein Jahr benötigte, ausgelöscht.

GBP/USD-Tageschart: Der Pullback wird zum Ausverkauf

GBP/USD-Tageschart

Chart erstellt von James Stanley

Zu Beginn des dritten Quartals hellte sich die Kursentwicklung des Britischen Pfunds etwas auf. Bei dem jüngsten BoE-Zinsentscheid gab es drei abweichende Stimmen, die sich für eine sofortige Zinsanhebung aussprachen: Angesichts der Zurückhaltung der Notenbank außerhalb von „Super Thursday“-Zinsentscheiden tatsächliche Zinsschritte vorzunehmen, war dies bemerkenswert und die Märkte schienen aufzuhorchen. Über uns schwebt aber immer noch das Risiko der laufenden Brexit-Gespräche. Der Showdown zwischen der EU und Großbritannien liegt nur noch drei Monate entfernt und es bleiben noch recht viele offene Fragen.

Letzte Woche begann es zu Wochenbeginn in dieser Hinsicht zu etwas Klarheit zu kommen, uns könnte aber immer noch ein verwundener Weg bevorstehen, während die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU näherrücken. Immer mehr Prominenz gewinnen Erwartungen einer baldigen Zinsanhebung durch die Bank of England. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Zinsentscheid im Rahmen des nächsten „Super Thursday“ im August. Kritisch für diese Entscheidung wird die kurzfristige Wirtschaftsleistung in Großbritannien sein. Insofern stehen in dieser Woche die Arbeitslosenzahlen morgen auf dem Wirtschaftskalender, gefolgt von den VPI-Daten für Juni, die am Mittwoch veröffentlicht werden, und den Einzelhandelsabsätzen, die für Donnerstag anstehen.

DailyFX-Wirtschaftskalender: Eine wichtige Woche an der britischen Datenfront

DailyFX-Wirtschaftskalender: Wichtige Ereignisse in Großbritannien während der Woche des 16. Juli 2018

Chart erstellt von James Stanley

Inflation im Fokus

Die Inflation ist auf gewisse Weise die nicht enden wollende Saga in Großbritannien seit dem Brexit-Referendum. Dies zeigt sich auch recht deutlich beim Britischen Pfund. Nach der „scharfen Neubewertung“ der Währung nach dem Volksentscheid begannen sich inflationäre Kräfte zu entwickeln, bis die Preise mit starken 3 Prozent stiegen. Dies führte letztlich zu einer Zinsanhebung durch die BoE im November letzten Jahres. Aber selbst das geschah auf irgendwie defensive Weise, denn die Notenbank hielt sich mit einem Ausblick auf zukünftige Zinsschritte zurück.

Dennoch schwächte die Inflation bisher im Jahr 2018 weiter ab und das trug dazu bei, dass sich das Währungspaar GBP/USD von dem bullischen Aufwärtstrend des letzten Jahres zurückzog. Die Inflation lag im April an einem Ein-Jahres-Tief von 2,4 Prozent und auch im Mai wies sie wieder 2,4 Prozent aus. Während wir also deutlich über dem Ziel der BoE von 2 Prozent liegen, könnte man den Eindruck gewinnen, dass wir uns inmitten eines eher unattraktiven Trends befinden.

Die Erwartung für Mittwoch liegt bei 2,6 Prozent, was den ersten Inflationsanstieg seit November letzten Jahres darstellen würde.

Inflation in Großbritannien folgt einem Abwärtstrend, wir befinden uns aber immer noch deutlich über dem Ziel der BoE von 2 Prozent

Britische VPI seit Mai 2017

Chart erstellt von James Stanley

GBP/USD-Strategie

Wie wir bereits letzte Woche diskutierten, gibt es aus rein wirtschaftlicher Perspektive sehr gute Argumente für eine Stärke des Währungspaars GBP/USD während der zweiten Jahreshälfte. Obwohl die Inflation in letzter Zeit gesunken ist, bleiben wir deutlich über dem Ziel der BoE und die anfänglichen Verschiebungen innerhalb der Notenbank, auf die sich aus den drei abweichenden Stimmen im letzten Monat schließen lässt, lassen die Aussichten auf eine baldige Zinsanhebung etwas wahrscheinlicher erscheinen.

Die wichtigere Frage stellt sich in Hinblick auf die britische Politik, während die Brexit-Verhandlungen näherrücken. Die Bank of England unter der Führung Mark Carneys hat sich dem politischen Risiko gegenüber in der Vergangenheit sensibel gezeigt. Befinden wir uns also in einer Phase, in der die BoE so viel Vertrauen in einen erfolgreichen Brexit hat, dass sie die Zinsen anhebt, während Großbritannien sich auf die Verhandlungen mit der EU zubewegt? Oder wird die Notenbank bis zum nächsten „Super Thursday“-Zinsentscheid im November warten, um die Inflationstrends und Entwicklung der Brexit-Dynamiken weiter zu beobachten?

Erst letzte Woche zirkulierten Mutmaßungen, es könnte zu Neuwahlen in Großbritannien kommen, da Premierministerin Theresa Mays Stuhl potenziell wackelt. Dies wäre nicht der opportunste Moment für eine konservative Notenbank einen Schritt zu tun, den sie bereits in der jüngeren Vergangenheit zu scheuen schien.

Dieser Zinsentscheid liegt nun nur noch zweieinhalb Wochen in der Zukunft und soll am 2. August erfolgen. Man kann wohl davon ausgehen, dass die Märkte die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im Voraus bereits auf Basis der aus Großbritannien kommenden Daten abschätzen werden. Kurzfristiger betrachtet befindet sich das Währungspaar GBP/USD nach einem weiteren Sprung von dem Fibonacci-Niveau bei 1,3117 USD weiter in einem Abwärtstrend. Die Bären hatten es schwer, unter diesem Fibonacci-Niveau Boden zu gewinnen. Das zeigt ebenfalls wie überverkauft genau das Paar während des steilen Absturzes im letzten Quartal geworden ist.

GBP/USD-Tageschart: Bären scheitern an Fibonacci-Unterstützung

GBP/USD-Tageschart

Chart erstellt von James Stanley

Die Unfähigkeit der Bären, unter 1,3100 USD Boden zu gewinnen macht die Short-Seite des Paares eher unattraktiv. Die Long-Seite des Währungspaars GBP/USD könnte jedoch zu einem Thema zu werden, mit dem sich arbeiten lässt, falls der Kurs beginnen sollte, eine Zugewinnphase zu substanziieren. Ein Test über dem Juli-Swing-Hoch bei 1,3365 USD öffnet die Tür für einen erneuten Test der Zone, die von 1,3447 USD bis 1,3478 USD verläuft. Die Marke 1,3500 USD bot eine eher feste Unterstützung als der Kurs nach unten lief. Trader sollten daher wahrscheinlich Breakeven-Stops in Erwägung ziehen, falls sie die Position nach einem erneuten Test von 1,3500 USD offen halten sollten. Sekundärziele lassen sich in Richtung der Mai-Swing-Hochs suchen, die von dem Bereich um 1,3600 USD bis hinauf zu 1,3666 USD verlaufen.

GBP/USD – Vier-Stunden-Chart

GBP/USD – Vier-Stunden-Chart

Chart erstellt von James Stanley

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