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EUR/USD-Aufwärtstrend bleibt von Bestand, falls der Kurs sich über diesen Niveaus halten kann

EUR/USD-Aufwärtstrend bleibt von Bestand, falls der Kurs sich über diesen Niveaus halten kann

Michael Boutros, Strategist

Der Euro verzeichnete in letzter Zeite einige volatile Handelstage, aber insgesamt wird die Kursbewegung innerhalb der März-Eröffnungsspanne gehandelt. Die Aufmerksamkeit gilt einem möglichen Scheitern dieser Verluste, was Klarheit dazu bieten dürfte, ob dieser Pullback einfach nur eine Korrektur ist oder eine größere Verschiebung in dem kurzfristigen Trend.

EUR/USD – Täglicher Kurschart

EUR/USD-Kurschart – Täglicher Zeitrahmen

Technischer Ausblick: Der Euro brach am Montag über die Februar-Trendlinie. Die Zugewinne scheiterten dabei leicht über dem Hoch der Monatseröffnungsspanne. Der Kurs hat sich während der Woche effektiv nicht geändert. Der Pullback testet jetzt den vormaligen Neigungswiderstand als Unterstützung. Beachten Sie, dass der RSI seit den Verlusten im Februar zwischen 40-60 gehalten hat und hier keine Klarheit bietet.

Der langfristige Ausblick in der Technischen Perspektive für EUR/USDdiesen Monats bleibt unverändert und die „breitere Aufmerksmakt gilt weiter einem Ausbruch aus der Spanne 1,2167-1,2598 USD als Orientierung. Das Risiko ist dabei nach oben gewichtet, während der Kurs sich über der Zusammenflussunterstützung bei 1,2167 USD befindet“.

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EUR/USD – 240 Min. Kurschart

EUR/USD-Kurschart – 240 Min. Zeitrahmen

Anmerkungen: Vor ein paar Wochen identifizierten wir ein Durchbrechen der kurzfristigen Unterstützung des Aufwärtstrends des Währungspaars EUR/USD und richteten unseren Blick tiefer „mit Ziel der Tiefs der wöchentlichen Eröffnungsspanne bei 1,2291 USD, unterstützt von 1,2265 USD und 1,2240 USD. Beides sind Bereiche für eine mögliche Erschöpfung / Long-Einstiege“. Der Kurs verzeichnete ein Tief bei 1,2240 USD, bevor er sich nach oben umkehrte. Der Pullback testet jetzt die Februar-Neigungslinie (Widerstand) als Unterstützung. Ist es das also schon?

Ein genauerer Blick auf die kurzfristige Kursbewegung zeigt, dass das Paar innerhalb der Grenzen einer modifizierten, aufsteigenden Pitchfork-Formtion, die von dem Monatstief ausgeht, gehandelt wird. Ein gemessenes Ziel des Kursrückgangs lässt Raum für eine Abwärtsbewegung in Richtung Zusammenflussunterstützung bei 1,2318/1,2322 USD, aber Intradayverluste sollten bei 1,2275 (kurzfristige bullische Entkräftigung) gedeckelt sein, FALLS der Euro immer noch nach oben laufen sollte. Ich würde dennoch auf den Widerstand an dem Jahrestagesschlusshoch bei 1,2409 USD achten. Ein Durchbruch hier würde wieder die 1,2470 USD und 1,2530 USD Ziele in den Blick rücken.

Warum verliert der durchschnittliche Trader? Vermeiden Sie diese Fehler in Ihrem Trading

Fazit: Wir achten auf Erschöpfung bei diesem Pullback direkt unter den Kursverlusten, was günstige Long-Einstiege ermöglichen dürfte. Bei einem Ausbruch aus dieser Formation bestände das Risiko von Verlusten in Richtung 1,2229/1,2240 USD. Schwäche jenseits dieses Niveaus würde letztlich auf einen Test des Monatstiefs hinauslaufen. Aus Trading-Perspektive werde ich auf Long-Einstiege bei einer Bewegung in Richtung der kurzfristigen Zusammenflussunterstützung achten. Denken Sie daran, dass diese Woche das Ende des Monats / Quartals mit dem VPI (Verbraucherpreisindex) und dem US Core PCE (Personal Consumption Expenditure) vor dem verlängerten Feiertagswochenende anstehen – lassen Sie es langsam angehen.

EUR/USD IG Kundenpositionierung

EUR/USD Client Sentiment
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass die Trader im Währungspaar EUR/USD Netto-Short sind. Das Verhältnis steht bei -1,81 (35,6 Prozent der Trader sind Long) –bullischerWert.
  • Die Privat-Trader sind bereits seit dem 18. April Netto-Short. Der Kurs ist seitdem um 16,2 Prozent gestiegen.
  • Die Long-Positionen sind 20,3 Prozent höher als gestern und 20,2 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 9,8 Prozent niedriger als gestern und 7,2 Prozent höher als letzte Woche.
  • Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment typischerweise eine nonkonformistische Haltung ein und die Tatsache, dass die Trader Netto-Short sind, deutet darauf hin, dass der EUR/USD-Kurs weiter steigen könnte. Die Trader sind weniger Netto-Short als gestern, aber stärker Netto-Short als letzte Woche. Die Mischung aus aktueller Positionierung und jüngsten Veränderungen sorgt aus Sentiment-Perspektive für eine weiterhin gemischte Trading-Tendenz beim Währungspaar EUR/USD.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Währungspaar EUR/USD sich auf den Trend auswirken. Hier können Sie mehr über das Sentiment erfahren.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.