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Technische Analyse GBP/USD: Wird Inflation BoE zu Straffungen zwingen?

Technische Analyse GBP/USD: Wird Inflation BoE zu Straffungen zwingen?

2017-09-12 08:29:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Gesprächsansätze:

- Das Britische Pfund bleibt nach der Morgenstern-Formation, die sich vor zwei Wochen gebildet hat, stark. Morgen werden die britischen Inflationszahlen für den Monat August veröffentlicht und am Donnerstag kommt dann der Zinsentscheid der BoE.

- Mit der jüngsten Stärkephase des Britischen Pfunds konnten wir einen Anstieg der Verkäufe von Privat-Tradern verzeichnen. Das IG Client Sentiment steht bei Schreiben dieser Zeilen bei -2,25. Angesichts der traditionell nonkonformistischen Natur der Privat-Trader ist dies für das Paar bullisch.

- Möchten Sie erfahren, wie das Britische Pfund und der US-Dollar sich im Vergleich zu den DailyFX-Prognosen entwickelt haben? Hier erhalten Sie vollständigen Zugriff.

In unserem letzten Artikel befassten wir uns mit einer potenziellen, bullischen Umkehr des Währungspaars GBP/USD nachdem das Paar auf dem Tageschart eine Morgenstern-Formation ausgebildet hatte. Da der Morgenstern sich zur Zeit des Wirtschafts-Symposiums in Jackson Hole zeigte, als der US-Dollar seinen Abwärtstrend im Jahr 2017 fortsetzte, gab es Strategien auf beiden Seiten des Paares. Nachdem aber der Kurs über das Niveau 1,2929 USD gestiegen war, wurde das bullische Engagement attraktiver, da der vorherige bärische Trend höheren Kursen weichen musste.

Dieser vorherige bärische Trend nahm seinen Anfang nach dem „Super Thursday“ der BoE Anfang August. Nachdem er den Monat aufgrund der stärkeren Inflation, die die BoE potenziell zwingen würde ihre überdefensive geldpolitische Haltung aufzugeben, mit einem Höhenflug begonnen hatte, drehte sich das Paar nachdem die Notenbank sich über das hohe Inflationsniveau nur wenig besorgt gezeigt hatte. Im Rahmen des Zinsentscheids Anfang August senkte die BoE ihre Wachstumsprognosen und ging von der Erwartung aus, dass die Inflation kurzfristig über dem Ziel bleiben wird. Dies unterstreicht die hartnäckig defensive Haltung, die wir bereits seit dem Brexit von der Bank of England kennen. Mark Carney schien von der höheren Inflation, die nicht das Lohnwachstum beinhaltet, nur wenig beeindruckt. Der Inflationsbericht, der ein paar Wochen später veröffentlicht wurde, half auch nicht weiter. Der annualisierte Wert von 2,6 Prozent lag unter der Erwartung von 2,7 Prozent. Dies unterstützte den Abverkauf des Währungspaars GBP/USD im Vorfeld des Wirtschafts-Symposiums in Jackson Hole.

Im Zusammenhang mit der Rede von Fed-Chefin Janet Yellen in Jackson Hole wurde der US-Dollar wieder abverkauft. Dies trug dazu bei dem Währungspaar GBP/USD um einen vormaligen Widerstandspunkt bei 1,2775 USD Unterstützung zu bieten, was zu der Morgenstern-Formation führte, die wir in unserem letzte Artikel diskutierten. Der Kurs ist seitdem immer weiter gestiegen, einschließlich eines Durchbrechens nach oben des wichtigen Fibonacci-Niveaus bei 1,3117 USD.

GBP/USD-Tageschart: Bullischer Ausbruch über 1,3117 USD nach Morgenstern, „höheres Tief“-Unterstützung bei 1,2775 USD

Technische Analyse GBP/USD: Wird Inflation BoE zu Straffungen zwingen?

Chart erstellt von James Stanley

Wesentlicher Treiber hier ist die Inflation, wie wir heute morgen im Market Talk bereits diskutiert haben. Die Inflation in Großritannien verzeichnete einen starken Anstieg aufgrund der lockeren Geldpolitik der BoE nach dem Brexit-Entscheid und stieg im Februar dieses Jahres deutlich über das Ziel der Notenbank von 2 Prozent. Die Inflation für den Monat Mai stieg bis auf 2,9 Prozent und das führte zu drei abweichenden Stimmen bei der Sitzung der Bank of England. Frau Forbes, die bekannteste Gegnerin, verließ die Notenbank kurz nach der Abstimmung. Es besteht also die große Frage, wie straffungsorientiert genau die BoE in Zukunft sein wird. Die Inflation gab mit jeweils 2,6 Prozent im Juni und Juli nach und bei dem letzten Zinsentscheid Anfang August gab es nur noch zwei abweichende Stimmen im geldpolitischen Ausschuss. Dieser wiederholte seine These, dass die Bank of England in keiner Eile sei die Zinsen anzuheben.

Die britische Inflation bleibt deutlich über dem Ziel der BoE. Aber was wird die dagegen tun?

Technische Analyse GBP/USD: Wird Inflation BoE zu Straffungen zwingen?

Chart erstellt von James Stanley

Seit der Unterstützungsumkehr im Zusammenhang mit dem Wirtschafts-Symposium in Jackson Hole haben die Bullen beim Britischen Pfund das Ruder übernommen. Das ist dem, was wir im August erlebt haben, sehr ähnlich. Damals trieben die Käufer die Währung im Vorfeld des Zinsentscheids unter der Annahme nach oben, dass die höhere Inflation die BoE zwingen könnte sich aus ihrer überlockeren Geldpolitik zurückzuziehen. Ist jetzt der Monat gekommen, in dem die BoE letztlich kapituliert? Wahrscheinlich nicht. Aber als Trader müssen wir in beide Richtungen wachsam bleiben.

Was Strategien für eine Schwäche des Britischen Pfunds betrifft, könnten Trader in eine andere Richtung als den US-Dollar blicken. Der zermürbende Abwärtstrend des US-Dollar könnte solche Strategien verkomplizieren und um das Britische Pfund zu verkaufen, sind Trader wahrscheinlich besser damit bedient ein schwaches Britisches Pfund mit einer Währung zu handeln, die in letzter Zeit eine gewisses Stärkelement gezeigt hat, wie etwa der Euro. Das Währungspaar EUR/GBP nähert sich dem Bereich um 0,9000 GBP, was zu einem äußerst interessanten Niveau für solche Strategien werden könnte.

Für eine GBP-Stärke werden die Trader sich hier wahrscheinlich etwas in Geduld üben müssen. Eine potenzielle Option ist die Suche nach „höheres Tief“-Unterstützung um 1,3117 USD beim Währunspaar GBP/USD. Schlüssel für solch einen Ansatz wäre die Bestätigung, dass sich an dem Niveau tatsächlich Unterstützung zeigt, anstatt den ersten Wert darunter zu kaufen. Falls dies aber nicht kommen sollte, werden Trader sich mit einem kurzfristigen Ausbruch zufrieden geben müssen. Trader können sich solch einem Ansatz annähern, indem sie zunächst den Widerstand um 1.3250 USD nachgeben lassen, bevor sie längerfristige bullische Ansätze planen. Direkt über diesem Widerstand liegt eine potenziell enorme Zone um 1,3500 USD, die einige historische Implikationen für das Paar hat. Dieses Niveau hat seit mehr als sieben Jahren (bis der Brexit zu einem Faktor wurde) geholfen das „Finanz-Kollaps“-Tief festzulegen. Und nur 22 Pips darunter haben wir das 50 Prozent Retracement der „Brexit-Bewegung“ des Währungspaars GBP/USD. Dies könnte ein ideales Niveau sein, um nach einem kurzfristigen höheren Hoch als Vorspiel für einen höheres Tief Unterstützungs-Einstieg Ausschau zu halten. Eine höhere Tief Unterstützung bei 1,3350 USD oder 1,3250 USD könnte für ein längerfristiges bullisches Engagement im Britischen Pfund günstig sein.

GBP/USD-Tageschart: Test der Zone um 1,3500 USD öffnet die Tür für höheres Tief bei 1,3350 USD, 1,3250 USD (in grün)

Technische Analyse GBP/USD: Wird Inflation BoE zu Straffungen zwingen?

Chart erstellt von James Stanley

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