Was können Trader von dem Währungspaar in einem Jahr der Zinsanhebungen in den USA erwarten?Hier sind unsere Gedanken.

Gesprächsansätze:

Nachdem Janet Yellen bei den Plänen der US-Notenbank Federal Reserve geblieben war, nach der Anhebung der Fed-Zinsen am Mittwoch, diese im Jahr 2017 mit Wahrscheinlichkeit noch einmal anzuheben, und für 2018 drei weitere Zinsanhebungen erwartet werden, könnten kurzfristige Trader von der Umkehr um ca. 100 Pips ermutigt werden. Die Fed ist auch sehr nahe an einer Normalisierung ihrer Bilanz, die während der QE-Maßnahmen der Fed zwischen 2008 und 2018 von um 880 Mrd. US-Dollar auf 4,5 Bio. US-Dollar gewachsen war. Auch davon wird erwartet, dass es den US-Dollar stärken wird. Trotz günstiger Voraussetzungen ist der Trend aber immer noch eindeutig und er zeigt nach unten, sofern der Kurs nicht über einige kritische Widerstandsniveaus durchbrechen kann.

Auf dem Chart unten wird Ihnen ein Widerstandszusammenfluss im Bereich 110,50 JPY bis 112 JPY auffallen, dem meine Aufmerksamkeit gilt. Sollte der Kurs auf dem Tageschart nicht dazu in der Lage sein, über dieser Zone zu schließen, bleibe ich bei meinem bärischen Bias, der auch dem Signal vom IGCS entspricht.

Lassen Sie uns diesen massiven Widerstand, der durchbrochen werden muss bevor die Tendenz sich von bärisch zu neutral verlagern kann, einmal näher anschauen. Bei 110,45 JPY sehen Sie den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt (DMA) und das Hoch vom 12. Juni. Bei 111,05 JPY haben wir den 55-DMA. Bei 112 JPY sehen Sie das Top der Ichimoku-Wolke. Das ist ein langfristiger Trendindikator. Falls der Kurs diese massive Widerstandszone durchbrechen und darüber schließen kann, läßt sich berechtigterweise sagen, dass die Bären nicht mehr die Kontrolle haben und dann sind die Bullen daran, etwas Spaß zu haben.

Ein wichtiger Datenpunkt, den es sich zu beobachten lohnt, ist die Ankündigung der Bank of Japan am 16. Juni. Die Ergebnisse werdenim DailyFX Wirtschaftskalender aufgeführt werden. Worauf Trader wahrscheinlich aber achten werden ist, ob die Bank of Japan des Gefühl hat, dass die jüngste Volatilität im Markt für japanische Staatsanleihen ein Handeln erforderlich macht. Falls dem so sein sollte, ist es möglich, dass die oben angesprochene Widerstandszone und damit auch mein bärischer Bias durchbrochen werden. Warten wir es ab.

Technische Analyse USD/JPY: Kurs bleibt nach Fed-Zinsanhebung am gleitenden 200-Tage-Durchschnitt

Chart erstellt von Tyler Yell, CMT

USD/JPY IG Trader Sentiment:Die Rally des Japanischen Yen mag übertrieben sein, aber der Trend bleibt eindeutig

Technische Analyse USD/JPY: Kurs bleibt nach Fed-Zinsanhebung am gleitenden 200-Tage-Durchschnitt

Was sagen die Kauf-/Verkaufsentscheidungen der Privat-Trader über den JPY-Trend aus? Hier können Sie es herausfinden!

USD/JPY: Privat-Trader-Daten zeigen, dass 71,8 Prozent der Trader Netto-Long sind. Das Verhältnis Long zu Short steht bei 2,54 zu 1. Trader sind bereits seit dem 17. Mai Netto-Long, als das Währungspaar USD/JPY in der Nähe von 113,298 JPY gehandelt wurde. Der Kurs ist seitdem um 3,3 Prozent zurückgegangen. Der Prozentsatz der Netto-Long-Trader ist jetzt der höchste seit dem 17. April, als das Währungspaar USD/JPY in der Nähe von 109,034 JPY gehandelt wurde. Die Anzahl der Netto-Long-Trader ist 4,6 Prozent höher als gestern und 2,9 Prozent höher als letzte Woche, während die Zahl der Netto-Short-Trader 18,6 Prozent niedriger liegt als gestern und 19,0 Prozent niedriger als letzte Woche.

Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Kurs für das Währungspaar USD/JPY weiter fallen wird.Trader sind stärker Netto-Long als gestern und letzte Woche und die Kombination aus aktuellem Sentiment und den jüngsten Veränderungen gibt uns einen stärker USD/JPY-bärischen nonkonformistischen Trading-Bias. (Hervorhebung durch mich)

Für mich bedeutet dasIG Client Sentiment für das Währungspaar USD/JPY, dass Longs sowohl von Tag zu Tag, als auch von Woche zu Woche aggressiver werden. Bei einer nonkonformistischen Betrachtung eröffnet dies die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Durchbruchs nach unten, der die Kursbewegung vom Mittwoch fortsetzt. Ein Verbleib unter dem Widerstand und ein darauffolgender Durchbruch unter 108 JPY könnte, sofern sich dieses Stimmungsbild hält, einem aggressiven Ausbruch nach unten vorausgehen.

Paul Robinson ist zu Gast in Deutschland. Lernen Sie von 16 Jahren geballter Erfahrung Trading