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Vorbörslicher Marktüberblick: DAX, Euro, USD, Gold, Ölpreis

Vorbörslicher Marktüberblick: DAX, Euro, USD, Gold, Ölpreis

2019-03-29 06:41:00
David Iusow, Finanzmarktanalyst
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Der Broker IG taxiert den DAX heute Morgen leicht über Vortagesschlusskurs. Am Vortag lag das Plus bei 0,40 %. Zu den größten Gewinnern gehörten Linde (+1,82%), Merck (+1,60%) und Fresenius (+1,40%), zu den Verlierern Deutsche Bank (-3,42%), thyssenKrupp (-2,55%) sowie Infineon (-2,02%). Die Vorgaben aus Asien sind durchwegs positiv, insbesondere in China erholten sich Aktien deutlich wieder.

Anleger mit positiven Hoffnungsschimmer?

Positive Erwartungen an einen guten Ausgang in den Handelskonflikt- Gesprächen haben Marktteilnehmer am Donnerstag sowie am Freitag in Asien in gute Laune versetzt. Obwohl es keine konkreten Aussagen von offizieller Seite gab, honorierten Anleger womöglich die Tatsache, dass zumindest nichts negatives zu berichten war. Die Vorgaben für den Freitag aus Asien sind durchwegs positiv.

Im Brexit-Chaos dürfte heute die dritte Abstimmung zu Theresa Mays Deal stattfinden, wobei die irische DUP bereits jetzt schon eine Absage erteilt hat. Zwei Tage zuvor konnte keine Einigung für eine der vorgeschlagenen Alternativen gefunden werden, auch ein Rücktritt der Premierministerin im Anschluss an die dritte Deal-Abstimmung wurde größtenteils abgelehnt. Heute beginnt die Deadline bis zum 12. April. Wird keine Lösung bis dahin gefunden, ist ein No-Deal Brexit nicht auszuschließen.

An der Konjunkturfront fielen die Verbraucherpreise in Deutschland per März unter den Erwartungen aus, dies wird somit auch für die EU Daten heute erwartet. Im Fokus dürften auch die PCE Deflatoren in den USA stehen. Das US BIP Wachstum per Q4 wurde nochmals nach unten revidiert. Charttechnisch betrachtet, testet der DAX nun die 11.500 Punkte Widerstandszone wieder an. Kann er darüber schließen, wäre dies ein positives Signal für den weiteren Verlauf.

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DAX Chart auf Tagesbasis

DAX Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Termine des Tages

  • JAP Job/Bewerber Verhältnis, AQ FEB
  • JAP Industrieproduktion
  • JAP Einzelhandelsumsätze FEB
  • AUD Kreditvergabe FEB
  • DE Einzelhandelsumsätze FEB
  • DE Veränderung der Arbeitslosigkeit MRZ
  • GB BIP Q4
  • EU VPI MRZ
  • USA PCE Deflator
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  • USA Chicago EMI MRZ
  • USA Verkäufe neuer Häuser FEB

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EUR/USD Kurs weiter geschwächt

Der EUR/USD Kurs brach am Donnerstag im Anschluss an die Daten zu den Verbraucherpreisen aus Deutschland sowie einem erhöhten No-Deal Brexit-Risiko weiter ein, erreichte aber nicht ganz die 1,1200 USD je Euro Unterstützungszone. Der US Dollar Index preschte aufwärts, begünstigt womöglich auch durch schwächere Schwellenländerwährungen wie dem Yuan (USD/CNH) und der türkischen Lira. Heute im Fokus steht das Inflationsmaß der FED, die privaten Kern Konsumausgaben (PCE Deflator).

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EUR/USD Chart auf Tagesbasis

EUR/USD Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Goldpreis mit Einbruch unter 1.300

Der Goldpreis brach am Donnerstag ebenfalls weiter ein, nachdem der US Dollar neue Verlaufshochs erreichte. Die 1.300 US Dollar Unterstützungszone konnte von den Bullen bisher nicht verteidigt werden. Als Unterstützung bietet sich nun der gleitende 100-Tage-Durchschnitt an. Dieser verläuft in etwa bei 1282 USD je Feinunze. Fundamental betrachtet, sollte der US Dollar wieder zur Schwäche tendieren, um dem Goldpreis eine gewisse Stabilität zu verleihen.

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Goldpreis Chart auf Tagesbasis

Goldpreis Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Ölpreis WTI behält Stabilität bei

Der Ölpreis WTI kann in den letzten beiden Tagen zwar seine Stabilität beibehalten, allerdings auch keine neuen Hochs mehr erreichen. Zum einen belasteten US Bestände zuletzt sowie ein fester US Dollar. Zum anderen hatte sich US Präsident fordernd gegenüber den OPEC + Staaten geäußert. Von Seiten der OPEC + Staaten kam allerdings keine Reaktion, sodass der Ölpreis WTI sich mit den erholenden Aktienmärkten und einem geringeren Handelskonflikt-Risiko zunächst ebenfalls erholen konnte. US Bestände sind im längerfristigen Kontext zu betrachten und befinden sich, trotzt des Aufbaus per letzte Woche, deutlich unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt.

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Ölpreis WTI Chart auf Tagesbasis

Ölpreis WTI Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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