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Der Broker IG taxiert den DAX heute Morgen über dem Vortagesschlusskurs. Am Vortag lag das Plus bereits bei 0,70 %. Zu den größten Gewinnern gehörte Wirecard (+4,35%), thyssenKrupp (+1,70%) und Siemens (+1,48%), zu den Verlierern Fresenius (-2,75%), Bayer (-1,32%) sowie Baiersdorf (-1,10%). Die Vorgaben aus Asien sind durchwegs positiv. Chinas Aktienindex SSE schloss mit einem Plus von über vier Prozent.

Handelsstreit Verhandlungen sorgen für Euphorie am Aktienmarkt

Die Verhandlungspartner USA und China setzten ihre Gespräche am Wochenende fort. US Präsident Trump hat nun die Verlängerung der Verhandlungsfrist im Handelsstreit bestätigt. Obwohl noch keine Einigung unterzeichnet worden war, beteuerte der Präsident per Twitter, dass man bereits sehr weit gekommen ist. Hingegen hiess es von Seiten Chinas, dass die Abschlussgespräche schwerer verlaufen werden, als zuvor.

In der Sache Brexit, hat die britische Premierministerin die nächste Abstimmung bis zum 12 März gesetzt, jedoch dürfte diese nicht in dieser Woche stattfinden. Medien berichten zunehmend von positiven Aussagen von Seiten der EU Kommission. So soll man derzeit über die Zustimmung eines Aufschubes für den Ausstieg bis 2020 nachdenken.

An der Wall Street (Dow Jones) ging es am Freitag nicht mehr nachhaltig über die wichtigen Chartmarken, allerdings konnten sich die Indizes noch gegen Handelsende ins Plus hangeln, nachdem positive News hinsichtlich des Handelsstreits verkündet wurden. Die US Quartalssaison ist nun fast vorbei und für das erste Quartal schätzen Analysten, erstmals seit 2016, einen Rückgang beim Gewinn je Aktie in Höhe von 2,7% (FacSet).

Charttechnisch betrachtet, wird der deutsche Leitindex nun mit einem Up-Gap notiert und bereits über 11.500 Punkten. Kann sich die Stabilität in dieser Woche halten, könnte es das erste Signal für das Ende des großen Korrekturtrends darstellen. Nächstes relevantes Ziel läge in etwa bei 11.700 Punkten.

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DAX Chart auf Tagesbasis

DAX Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Termine der Woche

Konjunkturdaten 28-01

Mo:

  • NZD Einzelhandelsumsätze Q4
  • GB Bank of England Carney Rede 11:00
  • CHF Beschäftigungsgrad Q4
  • USA FOMC Clarida Rede 17:00

Di:

  • DE GFK Konsumklima MRZ
  • GB Anhörung zum Inflationsbericht
  • GB Hypothekengenehmigungen
  • GB Theresa May Rede
  • USA Baugenehmigungen/ Wohnbaubeginne DEZ
  • USA FED Powell Rede vor den Kongress
  • USA API Rohöbestand
  • NZD Handelsbilanz JAN

Mi:

  • EU Geschäftsklima / Verbrauchervertrauen FEB
  • USA ADP Beschäftigung FEB
  • USA Auftragseingang ll. Güter JAN
  • USA Warenhandelsbilanz DEZ
  • CAD VPI JAN
  • USA Auftragseingang DEZ
  • FED Powell Rede 16:00
  • USA Schwebende Hausverkäufe JAN
  • USA EIA Rohölbestände

DO:

  • JAP Industrieproduktion JAN
  • JAP Einzelhandelsumsätze JAN
  • AUD Bauinvestitionen Q4
  • China Einkaufsmanagerindex FEB
  • CHF BIP Q4
  • CHF KOF Frühindikator
  • DE VPI Q4
  • USA BIP Q4
  • USA Chicago Einkaufsmanagerindex FEB
  • NZD Baugenehmigungen JAN

FR:

  • JAP Job/Bewerber Ratio JAN
  • JAP Tokio VPI FEB
  • JAP AQ JAN
  • JAP Investitionstätigkeit Q4
  • China HSBC Einkaufsmanagerindex Produktion FEB
  • DE/EU Einkaufsmanagerindex Produktion FEB
  • DE AQ / Änderung der Arbeitslosigkeit FEB
  • GB Einkaufsmanagerindex Produktion FEB
  • EU VPI FEB
  • USA PCE Deflator DEZ
  • CAD BIP Q4 / DEZ
  • USA Einkaufsmanagerindex Produktion FEB
  • USA Uni Michigan Konsumentenerwartungen FEB
  • USA Oil Rig Count
  • USA gesamter Fahrzeugabsatz

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EUR/USD Kurs bleibt stabil

Der EUR/USD Kurs bleibt konsolidierend über der wichtigen 1,1300 USD je Euro Unterstützungszone. Ein sich verringerndes Handelskonflikt-Risiko könnte dazu beitragen, dass sich der US Dollar generell abschwächt. Auch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit eines geordneten Brexits, das nun zunehmen steigt, könnte den Euro stabil halten. Konjunkturdaten als weiterer Einflussfaktor hingegen könnten belasten. In dieser Woche stehen so einige Daten wieder an, insbesondere das Verbrauchervertrauen aus der EU, der Verbraucherpreisindex für Deutschland und die offiziellen Einkaufsmanagerindizes.

Aus den USA stehen das BIP Wachstum per Q4 und der PCE Deflator an. Sollten US Daten weiterhin negativ ausfallen und der US Dollar zu Schwäche tendieren, hätte der Euro noch etwas Upside-Potential. der 100-Tage gleitende Durchschnitt hat wie erwartet, in der vergangenen Woche vorerst gehalten. Der Ausbruch darüber dürfte erst einen neuen Schub weiter aufwärts begünstigen.

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EUR/USD Chart auf Tagesbasis

EURUSD Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Gold kann den Trend vorerst nicht fortsetzen

Im Goldpreis hat in der vergangenen Woche abrupt korrigiert, versuchte sich jedoch gegen Ende der Woche an einer Erholung. Diese ist zunächst gescheitert. Nun wird es interessant zu sehen, ob ein neuer Versuch starten kann, um den noch intakten Aufwärtstrend zu bestätigen. Ein schwächerer US Dollar könnte die Erholung anschieben. Kurse über 1.335 US Dollar je Feinunze dürften den Trend wieder bestätigen. Nach unten hin sollte die Kurszone bei 1.315 USD je Feinunze im Auge behalten werden.

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Gold Chart auf Tagesbasis

Goldpreis Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Ölpreis Brent trifft auf Widerstand

Auch im Ölpreis Brent scheint seinen technischen Widerstand vorerst bei 67,70 USD je Fass gefunden zu haben. Rein charttechnisch betrachtet, bestünde jedoch noch Luft bis zum gleitenden 200-Tage-Durchschnitt. Fundamental betrachtet, befinden wir und jetzt ebenfalls in der für den Ölpreis saisonal starken Phase.

Die Frage ist, wie viel von dem wurde bereits zuvor eingepreist. Die positiven Headlines hinsichtlich des Handelsstreits wirken unterstützend, auch die OPEC + Kürzungen tun dabei ihr übriges. In den USA fiel die Zählung der Oil Rigs in der vergangenen Woche geringer aus, allerdings stiegen die Bestände in beiden Berichten (API, EIA) an. Eine geringfügige Korrektur wäre durchaus gesund, nachdem der Ölpreis Brent alleine im Februar um 10,5 % gestiegen ist.

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Ölpreis Brent Chart auf Tagesbasis

Ölpreis Brent Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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