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Der Broker IG taxiert den DAX heute Morgen auf Höhe des Vortagesschlusskurses. Am Vortag lag das Plus bereits bei 2,25 %. Zu den größten Gewinnern gehörte Covestro (+4,88%), Deutsche Bank (+4,63%) und Bayer (+3,99%), zu den Verlierern Wirecard (-2,29%), thyssenKrupp (-0,30%) sowie RWE (-0,40%). Die Vorgaben aus Asien sind durchwegs positiv. Chinas Aktien schlossen mit einem Plus von über einem Prozent am Montag. In den USA ist heute die Märkte aufgrund eines Feiertags geschlossen

DAX: Nun geht es der EU Automobilbranche an den Kragen

Der Handelsstreit zwischen den USA und China könnte einer Lösung entgegen gehen. Dies beflügelte zum Ende der vergangenen Woche nicht nur den US Aktienmarkt, sondern auch den DAX. Doch nun könnte es graue Wolken über der EU hinsichtlich eines neuen Handelskonflikts geben.

Wie das Handelsblatt berichtete, hat das US Handelsministerium Auto-Importe aus der EU, als Risiko für die nationale Sicherheit eingestuft. Die 90-Tage Frist, innerhalb derer Präsident Trump nun über mögliche Importzölle entscheiden wird, hat damit begonnen. Dass das Risiko von Marktteilnehmern durchaus beachtet wird, konnte man bereits an der Entwicklung der Währungen ungarischer Forint und polnische Zloty erkennen.

In der Sache Brexit, geht es für May in die nächste Verhandlungsrunde mit der EU Kommission. Auch hier gab es in der vergangenen Woche leichte Zugeständnisse seitens der Kommission. So würde man eventuell den aktuellen Vorschlag, unter einigen Voraussetzungen, womöglich akzeptieren. An der Konjunkturfront stehen in dieser Woche die Einkaufsmanagerindizes per Monat Januar im Fokus sowie das deutsche BIP Wachstum per Q4.

Charttechnisch betrachtet, sieht es gar nicht mal so schlecht aus für einen Test der 11.500 Punkte Zone als Widerstand. In der vergangenen Woche konnte der 100-Tage gleitende Durchschnitt überwunden werden.

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DAX Chart auf Tagesbasis

DAX Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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EUR/USD erholt sich in Richtung 1,13

Der Euro konnte sich gegen Ende der Woche ebenfalls wieder gegen den Greenback erholen. Dieses Mal konnten die positiven News hinsichtlich des Brexits geholfen haben, doch einen entscheidenden Impuls haben die schwachen Einzelhandelsdaten aus den USA gegeben, weshalb der US Dollar wieder zur Schwäche tendierte. Auch das sich verringerte Handelsstreitrisiko trägt oft zur Schwäche im USD bei. Kann die 1,1300 USD je Euro auf Tageschlusskursbasis überwunden werden, dürfte der 100-Tage gleitende Durchschnitt als Widerstand ins Auge gefasst werden. Ebenso im Fokus stehen in dieser Woche das FOMC Sitzungsprotokoll sowie das EZB Protokoll der letzten Sitzungen. Aus den USA kommen insbesondere am Freitag mehrere wichtige FED Mitglieder zu Wort, siehe Tabelle für Konjunkturdaten oben. Auch die Rede von EZB Ökonom Praet dürfte von Marktteilnehmer beachtet werden.

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EURUSD Chart auf Tagesbasis

EUR/USD Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Goldpreis beweist weiterhin Stabilität

Im Goldpreis kann sich die Stabilität weiter fortsetzen und es zeigt, dass die relative Stärke gegenüber dem zuletzt gestiegenen US Dollar weiterhin vorhanden ist. Ebenso könnte die Stärke darauf hinweisen, dass die US Dollar Stabilität nicht nachhaltig ist. Der Goldpreis testet nun das letzte Verlaufshoch an. Bei einem Ausbruch könnte das nächste Ziel sogar bei Kursen von 1.340 USD je Feinunze liegen.

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Goldpreis Chart auf Tagesbasis

Goldpreis Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Ölpreis WTI zieht nach untd bricht ebenfall aus

Auch im Ölpreis geht es weiter aufwärts. Der Preis für die europäische Rohölsorte Brent konnte bereits zur Mitte der Woche die i-SKS Formation durch einen Ausbruch bestätigen, nun zieht auch der WTI Preis nach. Der OPEC Bericht zeigte in der vergangenen Woche, dass das Konglomerat mehr kürzte als erwartet und kündigte an, in naher Zukunft die Produktion weiter herunterzufahren. In den USA fielen zwar die US Bestände auf den ersten Blick gemischt aus, doch die Aufbauten waren gering und in den wichtigen Lagern wurde sogar ein Abbau verzeichnet. Der Oil Rig Count stieg per letzte Woche leicht, um 3 aktive Bohranlagen, an.

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Ölpreis WTI Chart auf Tagesbasis

Ölpreis Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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