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Euro-Stärke trotz defensivem Draghi: EZB-Prognosen geben den Ton an

Euro-Stärke trotz defensivem Draghi: EZB-Prognosen geben den Ton an

2017-06-04 16:00:00
James Stanley, Währungsstratege
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Euro-Stärke trotz defensivem Draghi: EZB-Prognosen geben den Ton an

Fundamentalprognose für den Euro: Bullisch

Die Europäische Zentralbank kommt am nächsten Dienstag für einen Zinsentscheid zusammen. Wie es im Rahmen dieser Ankündigungen üblich geworden ist, besteht nur eine recht geringe Erwartung einer tatsächlichen Zinsbewegung. Viel wichtiger ist aber die Frage, ob die EZB durch das fortwährende Wachstum der europäischen Wirtschaft ermutigt genug ist, um über einen Ausstieg aus dem massiven Programm geldpolitischer Anreize der letzten Jahre nachzudenken zu beginnen, und ob sich dies in den aktualisierten Wirtschaftsprognosen der EZB, die wahrscheinlich in der nächsten Woche die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen werden, zu äußern beginnt.

Wie wir bereits vergangene Woche geschrieben haben gibt es eine deutliche Abweichung zwischen dem, was EZB-Präsident Mario Draghi sagt, und den Bewegungen in den Euro-Märkten. Der Euro hat gegenüber den meisten wichtigeren Währungen während des Jahres 2017 eine stetige Stärke gezeigt. Und während dieser Zeit schien Draghi von dem höheren Wachstum, der steigenden Inflation und den Verbesserungen im Arbeitsmarkt recht unbeeindruckt. Da die Volkswirtschaften in Nordeuropa sich in fortgeschritteneren Phasen der Konjunkturerholung befinden, besteht legitime Angst vor einer „Überhitzung“, während die Kurse von Vermögenswerten immer weiter steigen und die Lage in den Arbeitsmärkten angespannt ist. Gleichzeitig befindet sich ein großer Teil Südeuropas in einer Frühphase der Konjunkturerholung und mit einer Arbeitslosigkeit um oder über 10 Prozent wünschen sie sich wahrscheinlich einen passiven Ansatz von der Europäischen Zentralbank, damit sichergestellt ist, dass dieser jüngste Wachstumstrend erhalten bleibt.

Dies führt zu einer Spaltung in Hinsicht auf das Thema geldpolitische Anreize in Europa und sogar innerhalb der EZB selber. Erst gestern hörten wir von Sabine Lautenschlager, die im Vorstand der EZB sitzt. Frau Lautenschlager bemerkte, dass „alle Bestandteile für einen Anstieg der Preise vorhanden sind“ und kommentierte die Aussicht auf einen Ausstieg aus den Anreizen mit „ein zu langes Zögern schafft nur Probleme“. Gestern kamen dann auch Kommentare von Jens Weidman, dem Präsidenten der Bundesbank, der direkt aussprach, dass die EZB damit beginne zu diskutieren, ob man die sich bessernden Konjunkturdaten in Europa in den geldpolitischen Aussagen mit einbeziehen sollte. Und selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel tat im Zusammenhang mit der Frage vor kurzem ihre Meinung kund, als sie letzte Woche sagte, der Wert des Euro sei „zu schwach“.

Gleichzeitig schlug Mario Draghi – in Kommentaren vor dem Europäischen Parlament diese Woche – einen vertraut defensiven Ton an, als er sagte, es sei noch viel zu früh, eine Änderung der Geldpolitik zu erwarten, da die offiziellen Vertreter „fest davon überzeugt sind“, dass die Wirtschaft weitere Unterstützung benötige. Und das folgte auf Kommentare früher im Monat, als Draghi sich einer harten Fragerunde zum Thema quantitative Lockerungen im niederländischen Parlament stellte. Der EZB-Präsident reagierte mit der Äußerung, der „zugrundeliegende Inflationsdruck bleibt verhalten und muss erst noch einen überzeugenden Aufwärtsdruck zeigen“.

Wenn wir also die Schlagzeilen lesen, wenn wir uns anhören, was diese sehr wichtigen Stimmen in der europäischen Politik und Wirtschaft zu sagen haben, dann haben wir zwar eine Menge Musik, aber nur sehr wenig Klarheit. Wie ich in Texas zu sagen lernte, die Sache ist „so klar wie Schlamm“. Die Daten und Kursbewegungen des Euro haben jedoch Stärke ausgewiesen und das liegt wahrscheinlich daran, dass die Märkte versuchen, einem Ausstieg der EZB aus den geldpolitischen Anreizen zuvorzukommen, ähnlich wie es im Vorfeld der Anreize zu einer bärischen QE-Bewegung kam bevor die QE-Maßnahmen überhaupt erst im März 2015 begannen.

Zum Thema sich verbessernde Daten: Wir konnten in der Tat beobachten, dass sich die Inflation der Eurozone für Mai etwas verlangsamte. Sie lag bei annualisiert 1,4 Prozent, während sie zuvor im April noch bei 1,9 Prozent gelegen hatte. Die Kerninflation lag bei 0,9 Prozent, während sie im Vormonat bei 1,2 Prozent gelegen hatte. Das könnte Draghi beim Thema Ausstieg aus den geldpolitischen Anreizen noch etwas Zeit verschafft haben, da es weiterer Beleg dafür ist, dass wir uns noch nicht ganz in einer „Überhitzungsphase“ der Gesamtheit der europäischen Wirtschaft befinden. Die größere Frage lautet aber, wie optimistisch genau die EZB in ihren aktualisierten Wirtschaftsprognosen sein wird. Und das wird aller Wahrscheinlichkeit nach zum primären Treiber des Euro während der kommenden Woche werden. Es scheint eine Beinahe-Wahrscheinlichkeit zu sein, dass die EZB ihre Wirtschaftsprognosen angesichts des fortwährenden Wachstums hochsetzen wird. Undurchsichtig ist jedoch, um wieviel genau sie sie hochsetzen wird, und wie schnell sie eine blockweite Rückkehr zu einer Inflation von 2 Prozent prognostiziert.

Die Prognose für den Euro wird für die kommende Woche auf bullisch gesetzt.

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