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Hält die Inflation in Europa den „Taper-Trade“ am Leben?

Hält die Inflation in Europa den „Taper-Trade“ am Leben?

2017-05-30 05:23:00
James Stanley, Strategist
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Fundamentalprognose für den Euro: Neutral

In einer Woche, die in Hinblick auf europäische Daten recht leicht war, konnte das Währungspaar EUR/USD auf ein weiteres, neues Sechs-Monats-Hoch steigen. Damit wird die Bewegung fortgesetzt, die am 10. April von den Tiefs aus ihren Anfang nahm, als das Paar um 1,0600 USD Unterstützung finden konnte. Seitdem fanden die beiden Runden der Wahlen in Frankreich und eine EZB-Sitzung statt. Das Netto-Ergebnis war ein kontinuierlicher Stärkelauf, bei dem das Währungspaar EUR/USD über einen Zeitraum von sieben Wochen sechs wichtige Marken durchlaufen hat, während Anleger das Paar immer höher trieben.

Das große Fragezeichen für den Euro sind im Moment die Aussichten auf eine Drosselung der quantitativen Maßnahmen (QE) der EZB. Mehrere Angehörige der Europäischen Zentralbank und Mario Draghi selber haben sich mehrere Male direkt dagegen ausgesprochen. Und dennoch versuchen die Märkte augenscheinlich nach wie vor der unvermeidbaren Ankündigung zuvorzukommen, dass die QE-Maßnahmen ein Ende finden, bevor Zinsanhebungen auf den Tisch kommen. Wir schrieben im März bereits, dass dies eine Frage ist, mit der sich die EZB wahrscheinlich auseinandersetzen werden muss, wenn sich weitere erste Anzeichen einer Konjunkturerholung zeigten. Damals bestanden mit den unmittelbar bevorstehenden Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich noch äußerst hohe politische Hürden bei diesem Thema, die es zu überwinden galt. Nachdem diese aber zu einem marktfreundlichen Ausgang führten und die Daten aus Europa weiter Zeichen einer Verbesserung ausweisen, haben Anleger den Euro unter der Annahme, die EZB würde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mit noch einer weiteren Runde von QE-Maßnahmen fortfahren, da die europäische Wirtschaft vielversprechende Anzeichen auswies, nach oben geboten.

Dies wäre der erste Schritt fort von der „ultra lockeren“ Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Als nächster logischer Schritt würde dann eine Straffung der Geldpolitik durch höhere Zinsen folgen. Im Rahmen der jüngsten Sitzung der Europäischen Zentralbank sprach EZB-Präsident Mario Draghi dieses Thema direkt an, als er sagte, dass die Bank die Aussichten auf einen Ausstieg aus ihrem derzeitigen Programm geldpolitischer Anreize noch nicht einmal diskutiert habe. Draghi nannte dann eine weiterhin verhaltene Inflation, insbesondere in Hinblick auf das Lohnwachstum, als Grund dafür, dass straffere geldpolitische Optionen kurzfristig nicht in Erwägung gezogen werden.

Nächste Woche rücken die europäischen Inflationszahlen ins Rampenlicht: Am Dienstagmorgen, kurz nach dem verlängerten Feiertagswochenende in den USA, kommen die Zahlen aus Deutschland und am Mittwochmorgen die Inflationszahlen für die Eurozone für den Monat Mai. Angesichts der Tatsache, dass der Euro trotz Mario Draghis zahlreicher Kommentare gegen die Aussichten von QE-Drosselungen kontinuierlich nach oben läuft, lässt sich erwarten, dass die Euro-Währung in direkter Beziehung zu diesen Datenpunkten gehandelt werden wird. Sollten sie die Erwartungen übertreffen, lassen sich weitere Zugewinne erwarten, sollten sie dahinter zurückbleiben, werden wohl Rücksetzer und Retracements folgen. Die größere Frage ist jedoch, ob diese Rücksetzer und Retracements sich in etwas Umfassenderes entwickeln könnten, nachdem das Währungspaar EUR/USD in weniger als zwei Monaten um über 600 Pips zugelegt hat. Angesichts der Schwäche des US-Dollars in Kombination mit der Tatsache, dass viele eine Zinsanhebung durch die US-Notenbank Federal Reserve für Mitte Juni erwarten, könnte uns ein tieferes Retracement bevorstehen, bevor die längerfristige bullische Bewegung dafür bereit ist, sich fortzusetzen.

Die Prognose für die nächste Woche wird für den Euro auf Neutral gesetzt, während wir darauf warten, dass weitere Hinweise auf Wachstum/Inflation zu den technischen Trends, die sich bereits auf den Charts zu zeigen begonnen haben, aufholen.

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