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Ich habe das Top des S&P erwischt (aber das Top hat gewonnen)

Ich habe das Top des S&P erwischt (aber das Top hat gewonnen)

2017-01-19 08:30:00
James Stanley, Währungsstratege
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Ich habe es mir zur Regel gemacht zu versuchen, mich nicht zu sehr zu bestrafen. Aus Fehlern lernen, ja sicher. Aber es gibt einen Punkt, an dem Selbstkritik zur Selbstabwertung wird und für einen Trader zählt nur wirklich das, das man zwischen den Ohren hat. Demut ist also notwendig, aber ebenso auch Selbstvertrauen. Und viel Selbstvertrauen lässt sich aus Ihrer Fähigkeit, sich von Ihren Fehlern zu erholen, gewinnen, aus dem Wissen, dass sie Fehler machen, während sie durchs Leben gehen, Sie sich aber von Angst vor einem Scheitern nicht zurückhalten lassen.

Das ist ein Gleichgewicht. Und ich denke, jeder Mensch hat sein eigenes Gleichgewicht und seine eigene Art und Weise, wie er versucht, es zu erreichen. Für mich bedeutet es, dass im Mittelpunkt beinahe jeder Entscheidung, die ich treffe, Wahrscheinlichkeiten (entweder reale oder implizierte) stehen. Folge ich der „höchsten Wahrscheinlichkeit“, dann tue ich normalerweise das „Kluge“. Während das Leben sich nicht vorhersagen lässt, gebe ich mein Bestes, um mir die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit zu sichern. Und damit kann ich mich bewegen, ohne von einer konstanten Versagensangst aus dem Konzept gebracht zu werde. Diese Angst neigt dazu, vielen professionellen Tradern das Leben zur Hölle zu machen.

Das bedeutet auch, dass ich nur selten nach Tops oder Bottoms im Markt suche. Natürlich, es gibt die ganze Zeit Tops und Bottoms für eine Vielzahl verschiedener Zeiträume. Aber wenn ich mir die einfache Frage stelle: „Denkst Du, dass die Dinge gleich bleiben, oder denkst Du, dass sie sich ändern“, bleibe ich beim Status Quo. Menschen schätzen Routine und Tradition. Wir gewöhnen uns daran, immer das gleiche zu tun. Was aber vielleicht noch wichtiger als das ist: Die Vergangenheit kann uns einen Plan für die Zukunft an die Hand geben, während „Veränderung“ viele Unbekannten mit sich bringt. Es ist einfach leichter, den Status Quo zu handeln, denn es gibt bereits bestehende Level, mit denen der Trader arbeiten kann und die ein angemesseneres Verhalten beim Handels- und Risikomanagement zulassen.

Aber selbst bei meiner innigen Verbundenheit mit dem Status Quo suche ich gelegentlich nach einem Top oder einem Bottom in einem Markt, wenn die Situation es erforderlich macht. Aber es ist nicht mein grundsätzlicher Stil und ich weiß das. Also gehe ich beim Risiko-Ertrag (engere Stops, weitere Ziele) und mit kleineren Positionsgrößen noch vorsichtiger vor.

Das war exakt der Fall im letzten Dezember mit dem S&P 500, als eine ganze Litanei von Faktoren vorlagen, die für den bärischen Umkehrtrade sprachen.

Ein mutiger Schritt, ich weiß. Viele hatten während der vorhergehenden sieben Jahre versucht, „to call the top“, die Spitze genau zu erwischen, um dann mitzuerleben, wie explodierende Aktienkurse immer weiter und weiter stiegen. Aber bei dem Hintergrund zu Beginn des Jahres 2016 waren die Wahrscheinlichkeiten (zumindest die implizierten) auf meiner Seite. Gleich am ersten Handelstag des Jahres verloren die Aktien und plötzlich erschien meine Short-SPX-Position gar nicht mehr so unkonventionell. Die Bärenstimmung in Hinblick auf Aktien hielt den ganzen Januar über an und es wurden vier der fünf Limits meines „Trades des Jahres“ für Short-SPX erreicht. Aber am Morgen des 11. Februars hatte ich noch ein verbleibendes Ziel bei 1.750 Punkten. Wir hatten gerade einen Kursrückgang um mehr als 10% in nur etwas weniger als einem Monat bei Aktien erlebt und ich dachte – auch wenn ich den Status Quo so sehr liebe –, dass da sogar noch mehr Raum bestand. Ich wartete auf bärische Fortsetzungseinstiege, die neue, frische Short-Positionen auslösen würden, während ich immer noch ein Ziel im „Gesamtbild“ des bärischen Umkehrtrades hatte.

Für eine kurze Zeit hatte ich auf das Top gesetzt und ich hatte gewonnen. Aber die Fed war nicht Willens, die Aktienkurse weiter fallen zu lassen. Am Morgen des 11. Februars schlug Fed-Chefin Yellen einen extrem defensiven Ton an, der diesem Kursverfall Einhalt gebot. Ich blieb bärisch. Die Aktienkurse begonnen wieder zu steigen und legten noch nicht einmal mehr eine Atempause ein. Ich blieb bärisch, denn ich dachte, die Fed hätte sich eine „Normalisierung“ der Geldpolitik vorgenommen. Aber im März erlebten wir, wie der FOMC einen weiteren Schritt zurück tat, als er den Ausblick für den Rest des Jahres 2016 und für 2017 senkte. Die Aktienkurse stiegen sogar noch weiter und schließlich begann ich, meine bärische Haltung zu hinterfragen.

Aber da war es schon zu spät. Die Aktienkurse sind wieder auf die vorherigen Hochs zurückgeklettert und es bestand einfach nur wenig Raum für einen bullischen Einstieg. Mein fünftes und letztes Ziel der Short-SPX-Position blieb unerreicht. Während sie also technisch in der + Spalte meines Journals geführt wird, ist sie nicht mit dem gleichen Erfolgsgefühl verbunden, dass mit der „Vorhersage“ und dem „Erreichen“ eines Tops oder Bottoms einer Bewegung verbunden ist.

Und der Grund dafür bin ich. Ich war so darauf fixiert, mit der Vorhersage eines Tops richtig gelegen zu haben, dass ich es verpasste, meine Haltung zu ändern, nachdem mir bewiesen worden war, dass die Aktienkurse wahrscheinlich nicht weiter nachgeben würden. Die Lektion, die sich hier lernen ließ, ist, dass man in Hinsicht auf Preisbewegungen, insbesondere wenn man Recht hat, nicht emotional werden darf. Es interessiert niemanden, dass Sie einen „Top“ oder einen „Bottom“ vorausgesagt haben, und es gibt nur eines, das zum Jahresende zählt, nämlich was unter dem Strich herauskommt. Bei mir ist das Ergebnis für 2016 etwas weniger robust, weil ich es zugelassen habe, dass mein Ego mir bei diesem einen Trade in den Weg gekommen ist, und ich zugelassen habe, dass es mich davon abhielt, meine bärische Haltung aufzugeben, selbst als die Belege darauf hindeuteten, dass ich dies tun sollte.

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