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BOE: Wirtschaftsprognosen in einer Welt, „die auf dem Kopf steht“

BOE: Wirtschaftsprognosen in einer Welt, „die auf dem Kopf steht“

2017-01-07 02:00:00
James Stanley, Währungsstratege
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BOE: Wirtschaftsprognosen in einer Welt, „die auf dem Kopf steht“

Fundamentalprognose für GBP: Bullisch

Die Bank of England nahm im Vorfeld der Brexit-Abstimmung im vergangenen Jahr eine mutige Haltung ein. Notenbanken sind traditionell politisch neutral, wie Janet Yellen während des hitzigen Wahlkampfs in den USA letztes Jahr gezeigt hat. Aber im Vorfeld des Brexit äußerte BoE-Gouverneur Mark Carney sich aggressiv gegen die Aussichten auf ein Verlassen der Europäischen Union. So sagte er, sollten die Wähler sich für ein Verlassen der Europäischen Union entscheiden, würden sie die BoE in eine missliche Lage bringen, da ein Brexit aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem langsameren Wachstum und einem schwächeren Sterling verbunden sein würde, was zu höherer Inflation und Arbeitslosigkeit führen würde.

Kurz nachdem der Brexit dann tatsächlich kam, war Mark Carney schnell dabei zu versichern, dass die BoE da sein würde, um die Märkte mit ausreichend Liquidität und einer defensiven Geldpolitik zu unterstützen. Im August kündigte die Bank of England eine Salve von geldpolitischen Anreizen an, die einen signifikanten Teil des britischen Marktes für Unternehmensanleihen ankaufen könnte. Das schickte den Sterling weit unter die Unterstützungsniveaus, die während des Brexit ins Spiel gekommen waren. Und dann, Anfang Oktober, als ein potenziell „harter Brexit“ immer mehr Prominenz gewann, lief das Britische Pfund komplett Amok, was im „Flash-Crash“ vom 6. Oktober gipfelte.

All dies diente zumindest zur Erfüllung eines Teils der Warnung Carneys. Die „scharfe Neubewertung“ des Britischen Pfund erfolgte ganz gewiss im Zusammenhang mit dem Brexit, aber es war die Reaktion der Bank of Enland unmittelbar nach dem Referendum, das die Situation wirklich verschärft zu haben scheint. Die zahlreichen Versprechungen der BoE, defensiver, geldpolitischer Maßnahmen trieben das Pfund auf neue dreißigjährige Tiefs und das ist etwas, mit dem wir es jetzt (und in absehbarer Zukunft) zu tun haben werden, denn als Reaktion auf die „scharfe Neubewertung“ des Britischen Pfunds, die wir erleben konnten, scheint der Inflationsdruck zu steigen.

Die Bank of England ging im Rahmen

der Meldungen am Super Thursday im November auf diese Tatsache ein, indem sie die Inflationserwartungen anhob. Dies erfolgte in Verbindung mit der Andeutung, dass wir uns dem Ende der defensiven Geldpolitik der BoE annähern könnten. Das Britische Pfund war im November eine der stärksten Währungen der Welt. Es war sogar stärker als ein US-Dollar, der sich nach den Präsidentschaftswahlen in den USA inmitten einer historisch starken Bewegung befand. Nachdem das Kapitel 2016 nun geschlossen ist, scheint es, dass Großbritannien im vergangenen Jahr auch eines der am schnellsten wachsenden Industrieländer gewesen ist.

Das weicht erheblich von dem Bild ab, das die BoE gezeichnet hatte, als sie ihr gewaltiges Anleiheankaufprogramm startete. Und für viele führte dies zu einer gewissen Verwirrung, die es schwierig macht, sich in Zukunft auf die Prognosen der BoE zu verlassen.

Diese Woche veröffentlichte der Chefökonom der Bank of England Andy Haldane ein „mea culpa“ für die Prognosen und Erwartungen der Notenbank im Zusammenhang mit dem Brexit. Dabei sagte er: „Man kann durchaus sagen, dass der Berufsstand sich in einer gewissen Krise befindet.“ Herr Haldane sagte, die Wirtschaftswissenschaft habe im Zusammenhang mit dem Kollaps 2008 und dann wieder im Zusammenhang mit dem Brexit ihren „Michael Fish“ Moment gehabt, und unterstrich ihre Unfähigkeit, „große Bewegungen“ anhand ihrer Modelle im voraus zu erkennen. („Michael Fish“ ist eine Bezugnahme auf den britischen Meteorologen Michael Fish, der 1987 mit Nachdruck die Möglichkeit eines Hurricanes ausschloss, der letztlich dazu führte, dass die englische Südküste dezimiert wurde.)

Herr Haldane sagte, dass die Datenlage nach dem Referendum für die BoE überraschend solide gewesen sei. Die aber vielleicht bemerkenswerteste Aussage in Herrn Haldanes Rede war die folgende: „Ich bin nicht jemand, der sagen würde, alles, was in der Vergangenheit getan wurde, ist schrecklich. Es ist nur so, dass die Modelle, die wir hatten, zu eng und fragil waren. Das Problem entstand, als die Welt auf den Kopf gestellt wurde und diese Modelle sich nicht mehr dafür eigneten, ein Verständnis für Verhaltensweisen zu gewinnen, die äußerst irrational waren.“

Also waren nicht nur die Prognosen der Bank of England „falsch“, es lag auch daran, dass die verwendeten Entscheidungsprozesse „nicht geeignet“ waren. Die vielleicht größere Frage ist, ob die Welt immer noch „auf den Kopf gestellt“ ist oder nicht. Haben die Modelle nur vorübergehend nicht funktioniert oder handelt es sich hierbei um eine tektonische Verschiebung, die dazu geführt hat, dass die Modelle, die während dem S&L Crash 1987, dem Technologie-Crash 2000 oder dem Kollaps des Immobilienmarkts 2008 eingesetzt wurden, jetzt auf einmal plötzlich nicht mehr funktionieren?

In nächster Zukunft werden Trader wohl etwas mehr Autarkie entwickeln wollen, wenn es darum geht, irgendetwas im Zusammenhang mit der britischen Wirtschaft zu prognostizieren. Wir müssen bis Februar warten, bevor wir aktualisierte Inflationsprognosen von der Bank of England erhalten. Und die Aussichten auf weitere Inflationsanstiege sind sehr präsent. Es scheint, als befände die BoE sich in der Nähe des Endes ihrer defensiven Geldpolitik und angesichts des zunehmend höheren Potenzials sogar noch höherer Werte bei der langfristigen Inflation, während das Britische Pfund sehr nahe an Dreißig-Jahre-Tiefs liegt, könnte sich beim Britischen Pfund irgendwann im Jahr 2017 eine erhebliche Stärke entwickeln.

Nächste Woche gibt es einen einzigen Tag mit einer Reihe von Datenpunkten für das Britische Pfund. Das ist am Mittwoch, wenn wir das NIESR BIP, die Zahlen für die November-Handelsbilanz und die Industrieproduktion erhalten. Jedwede Belege für eine zusätzliche Stärke können nur dazu dienen, die vorherigen Prognosen der BoE „noch falscher“ erscheinen zu lassen, während sie dem Britischen Pfund weiteren Aufwind verleihen.

Die Prognose für das Britische Pfund für die nächste Woche wird auf bullisch gesetzt.

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