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Top-Trade 2017: EUR/JPY

Top-Trade 2017: EUR/JPY

2016-12-23 10:00:00
Martin Essex, MSTA, Analyst
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Es scheint wahrscheinlich, dass das kommende Jahr ein annus horribilis für den Euro werden könnte. Das italienische Bankensystem steckt immer noch in der Krise und es stehen Nationalwahlen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und möglicherweise Italien bevor – alles Ereignisse, die eine Euro-Schwäche auslösen könnten.

Hinzu kommen Rekordtiefs bei den Renditen für zweijährige deutsche Anleihen – die Benchmark für die Eurozone – und potenziell schwierige Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien über den Brexit. Dabei ist es schwer, viel Unterstützung für die Einheitswährung in den kommenden Monaten zu finden.

Der offensichtliche Trade vor diesem Hintergrund wäre eine Shortstellung des Euro gegenüber dem US-Dollar. Das Problem damit ist jedoch die Skepsis des Marktes, dass der Offenmarktausschuss (FOMC) 2017 auch tatsächlich die drei Zinsanhebungen um ein Viertel Prozent in den USA vornehmen wird, die er im Dezember ankündigte, als er den Fed-Leitzins um 25 Basispunkte (ein Viertel Prozent) auf eine Spanne von 0,50% bis 0,75% anhob, was eine Spanne von 1,25% bis 1,50% bei Jahresende impliziert.

Stattdessen zeigt das CME Group FedWatch Tool, das auf den 30-Tages Fed Funds Futures Preisen beruht, die schon seit langem als Ausdruck der Sichtweise des Marktes in Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit von Veränderungen der Geldpolitik in den USA herangezogen wird, für den Dezember 2017 die höchste Wahrscheinlichkeit für eine Spanne von 1,00% bis 1,25%.

Das wiederum deutet auf eine fehlende Zinsunterstützung für den Dollar und das Potenzial einer Währungsschwäche hin, insbesondere falls die Nervosität in Hinblick auf die Wirtschaftspolitik des designierten US-Präsidenten Donald Trump zunimmt.

Demgegenüber spricht vieles für den Japanischen Yen. Zum einen wird er von manchen – zusammen mit Gold und US-Staatsanleihen – als sicherer Hafen gesehen, in dem sie bei Risikoscheu in den Märkten, was 2017 wahrscheinlich der Fall sein wird, Zuflucht finden. Des Weiteren sind jüngste japanische Wirtschaftsindikatoren gesund und die Kerninflation könnte den Boden erreicht haben. Und das Währungspaar EUR/JPY ist während der letzten sechs Monate gestiegen, was auf Raum für eine Korrektur hindeutet.

Chart: EUR/JPY 1-Woche (Juni 2014 - Dezember 2016)

Top-Trade 2017: EUR/JPY

Während eine Straffung der japanischen Geldpolitik nicht bevorsteht, ist es erwähnenswert, dass die spekulativen Netto-Short-Positionen im Yen laut Daten der US Commodity Futures Trading Commission den höchsten Stand seit Dezember 2015 erreicht haben. Jedwede Short-Abdeckung würde aller Wahrscheinlichkeit nach der japanischen Währung einen Schub verleihen.

Andererseits besteht für den Euro in nächster Zeit viel politisches Eventrisiko. Zum einen sind da die Brexit-Verhandlungen, die aller Wahrscheinlichkeit nach Ende März beginnen und lang und umständlich werden könnten.

Dann sind da die Wahlen: am 15. März in den Niederlanden, gefolgt von Frankreich im April und Mai und dann in Deutschland zwischen August und Oktober. In allen drei Ländern stellen extrem rechte – und weitgehend Euro-skeptische – Politiker die etablierten Parteien vor ernsthafte Herausforderungen. Auch in Italien könnte es 2017 zu Wahlen kommen. Es ist ein weiteres Land, in dem der Populismus Einfluss gewinnt und zusätzlich die Banken mit 350 Mrd. Euro notleidender Kredite belastet sind.

Dennoch besteht für das Währungspaar EUR/JPY um die Tiefs vom August/September 2016 bei 112,04/24 JPY und dann bei den Tiefs aus dem Juli 2016 in der Nähe von 110,94 JPY viel Unterstützung. Beide Bereiche müssten durchbrochen werden, bevor es zu einem Abrutschen auf das 100,00 JPY kommen würde, das zuletzt 2012 verzeichnet wurde. Nach oben hin könnte ein Durchbrechen der 140,50 JPY Hochs, die im Juni 2015 erreicht wurden, zu einem starken Anstieg auf die Niveaus um 150,00 JPY, die im Dezember 2014 erreicht wurden, führen.

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