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DAX, Nikkei, S&P 500 Feuerwerk im vierten Quartal; Bewertungen warnen bei der Trendverfolgung zur Vorsicht

DAX, Nikkei, S&P 500 Feuerwerk im vierten Quartal; Bewertungen warnen bei der Trendverfolgung zur Vorsicht

Teile:

Das neue Jahr 2017 steht vor der Tür und Aktien legen immer weiter zu. Hintergrund ist die euphorische Hoffnung auf eine kongruente Abstimmung der Finanzpolitik und der Geldpolitik in den USA. Das hat US-Aktien in ungeahnte Sphären getrieben – der S&P 500 bewegt sich auf historisch teuren Niveaus des Shiller Kurs-Gewinn-Verhältnisses (Shiller PE), das jetzt bei über 27,5 liegt und sich schnell der Marke 30 nähert. Es ist seit 1900 erst zweimal vorgekommen, dass der Shiller PE über 30 lag: das erste Mal 1929, kurz vor der Großen Depression und das nächste Mal während des „Tech-Booms“, der kurz danach zum „Tech-Crash“ wurde.

DAX, Nikkei, S&P 500 Feuerwerk im vierten Quartal; Bewertungen warnen bei der Trendverfolgung zur Vorsicht

Klar, vielleicht ist es dieses Mal anders. Vielleicht reicht der potente Cocktail aus einer zurückhaltenden Notenbank und den Hoffnungen robuster finanzpolitischer Anreize aus, um eine „neue Normalität“ bei Aktienwerten zu schaffen. Das ist eine Entwicklung, die die Welt noch nicht erlebt hat, zumindest seit 1900 nicht mehr, als die Anleger Fundamentaldaten zur Seite schoben und einfach nur auf Grundlage von Hoffnung und Veränderungen weiter den höheren Kursen hinterherliefen.

Wahrscheinlicher ist aber wohl, dass die US-Notenbank Federal Reserve ihre Geldpolitik weiter „normalisieren“ wird, zumindest bis irgendetwas kaputtgeht. Dann kehren die Notenbanker wahrscheinlich mit irgendeiner anderen Form einer defensiven Geldpolitik an den Tisch zurück. Wenn die Fed hier die Richtung ändert, ist wahrscheinlich der Zeitpunkt gekommen, dass Sie auf die Long-Seite der Aktienindizes blicken sollten, denn wie auch immer diese „Wende“ der Fed sich äußern wird, sie wird wahrscheinlich in Erwägung des „Trump Trades“ mit der Hoffnung auf bestehende finanzpolitische Anreize kommen.

Obwohl die Hoffnung, dass finanzpolitische Anreize die Oberhand gewinnen und die Notwendigkeit weiterer geldpolitischer Maßnahmen beseitigen, sehr realistisch ist – und vielleicht sogar pragmatisch – ist es eine Tatsache, dass finanzpolitische Anreize Zeit brauchen. Das ist das Schöne an geldpolitischen Anreizen – sie funktionieren relativ schnell und können kurzfristig umgesetzt werden. Finanzpolitische Anreize brauchen Jahre, denn es müssen Gesetzesentwürfe aufgesetzt, debattiert und „geknetet“ werden, bis sie ausreichend Unterstützung gewinnen, um im US-Kongress verabschiedet zu werden. Und selbst dann dauert die Implementierung dieser Maßnahmen noch längere Zeit. Es sind also erwartungsgemäß mindestens zwei bis vier Jahre nötig, bevor sich der Nutzen finanzpolitischer Anreize in der US-Wirtschaft möglicherweise überhaupt erst bemerkbar macht.

Und noch einmal: das ist nicht unbedingt etwas „Schlechtes“. Es ist nur so, dass die Aktienkurse möglicherweise mit ihrer beinaheparabolischen Bewegung nach den US-Präsidentschaftswahlen etwas vorschnell waren.

S&P 500 – Fundamentalprognose: Neutral

Der S&P 500 hat von den Tiefständen in der Wahlnacht aus ca. 12% zugelegt. Während die Dynamik des jüngsten Aufwärtstrends wirklich attraktiv ist, lassen sich reine Long-Ausrichtungen bei den derzeitigen Bewertungen nur schwer rechtfertigen. Der S&P 500 könnte attraktiv werden, falls die Kurse bis zur Unterstützung in der Zone von 2.100 bis 2.155 Punkten fallen. Trader sollten bestätigen, dass die Tagesunterstützung in dieser Zone auch tatsächlich hält, bevor sie versuchen Long zu gehen. Falls dies aber geschieht, wäre das eine „Buy the Dip“ Strategie wie aus dem Buch. Falls die Kurse dann unter 2.032 Punkte durchbrechen, sollten Trader die bullische Haltung wahrscheinlich aufgeben und beginnen, Durchbrüche unter 2.000 Punkten bärisch zu werten.

DAX – Fundamentalprognose: Bullisch

Während US-Aktien sich im „teuren“ Bereich bewegen, sind europäische Aktien gerade erst wieder zu neuem Leben erwacht, nachdem sie einen großen Teil des Jahres stagnierten. Die Kursbewegungen im Dezember brachten den DAX endlich wieder auf das Niveau des letzten Dezembers um die 11.452 Punkte. In Kombination mit einem robusten quantitativen Lockerungsprogramm der EZB, das während der ersten drei Monate des nächsten Jahres zum Liquiditätstreiber werden dürfte, könnten wir gewiss weitere Zugewinne des DAX erleben, die die Rekordhochs im Bereich um 12.400 Punkte testen könnten.

CAC40 – Fundamentalprognose: Bärisch

Die Wahlen in Frankreich im April bergen ein hohes politisches Risiko für diesen Markt und wir werden im ersten Quartal wohl eine gewisse Erwartungshaltung erleben, während die Wahlen näher rücken. Und während die Welt sich mit den beiden eher streitbaren geopolitischen Themen Brexit und Trump auseinandersetzt, die sogar zu noch mehr Zugewinnen bei Aktien führen könnten, bringt dieser französische Wahlzyklus ein gewisses zusätzliches Risiko. Sollte die Front National bzw. Marie Le Pen im Vorfeld der Wahlen noch mehr Prominenz gewinnen, wird es wahrscheinlich zu zusätzlichem Druck auf französische Aktien kommen.

Nikkei – Fundamentalprognose: Bullisch

Die Bank of Japan kauft jetzt seit über zwei Jahren Aktien auf. Und im September erhielt die BoJ unbegrenzte Feuerkraft für zukünftige QE-Maßnahmen durch Tausch eines Renditekurvenziels anstatt eines festen und vorbestimmten Volumens monatlicher Anleihenankäufe. Dabei ist kein Ende in Sicht.

Solange die globale „Erholung“ sich fortsetzt, dürfte der Yen schwach bleiben, da er der überdefensiven Geldpolitik der Bank of Japan ausgeliefert ist. Und mit einem schwachen Yen werden japanische Aktien wahrscheinlich aufgrund der höheren Einkünfte von Exporteuren weiter Wert gewinnen (ein schwächerer Yen bedeutet, Exporteure erhalten mehr aus Auslandstransaktionen).

Technischer Ausblick

S&P 500

Das letzte Quartal 2016 endete mit den Präsidentschaftswahlen in den USA mit einem Knall. Der „Trump Trade“ lief mit voller Kraft voraus. Die Rally sorgte für das fünfte Quartal mit Zugewinnen in Folge. Der Markt dürfte wohl während des ersten Quartals 2017 weiter zulegen, aber es besteht das Risiko, dass frühzeitige Zugewinne wieder abgegeben werden, wenn die Marktbedingungen und die Stimmung sich weiter in den überkauften Bereich bewegen.

Es ist nicht klug, gegen einen starken Trend bei oder in der Nähe von Rekordhochs zu kämpfen, aber Vorsicht von der Long-Seite aus wäre hier angebracht. Wir werden Dips als potenzielle Gelegenheiten sehen, weiter von der Long-Seite aus zu traden und dabei ein Auge auf den Exit haben. Sollten wir eine stärkere Umkehr bei den Kursbewegungen beobachten, werden wir unsere vorsichtig bullische Haltung schnell zugunsten einer neutralen bis bärischen aufgeben.

Im oberen Bereich haben wir die obere Parallele zusammen mit der Trendlinie, die von den Doppelboden-Tiefs am 11. Februar aus aufsteigt. Es handelt sich dabei um ein bewegliches Ziel, das davon abhängt, wann der Markt es erreicht; und falls er das tatsächlich tun sollte, dann wird das ungefähr im Bereich 2.320/75 Punkte sein. Ein Anstieg zur Topside-Parallele würde mit großem Interesse beobachtet werden, da der Markt an diesem Punkt recht gedehnt sein wird. Im unteren Bereich beginnt die Unterstützung an einer Trendlinie, die entlang der Spitzen, die Anfang 2015 entstanden sind, und den August-Hochs, die sich derzeit um die Marke 2.210 Punkte bewegen, verläuft. Nicht weit darunter liegt das August-Hoch bei 2.194 Punkten. Dieser Bereich reicht bis zur Februar-Trendlinie (ca. 2.160/80 Punkte) hinunter und wird als wichtiger Unterstützungsbereich gesehen. Es wäre ein Durchbrechen der Februar-Trendlinie erforderlich, damit man von einer potenziell umfangreicheren Trendveränderung ausgehen könnte. An diesem Punkt wäre nicht nur der Trend untergraben, sondern es wären auch alle wichtigen Unterstützungsniveaus klar durchbrochen.

S&P 500: Wochenchart

DAX, Nikkei, S&P 500 Feuerwerk im vierten Quartal; Bewertungen warnen bei der Trendverfolgung zur Vorsicht

DAX

Der DAX unternahm Anfang Dezember einen signifikanten Ausbruch, als es ihm gelang über eine vier Monate lang haltende Barriere um 10.800 Punkte zu kommen. Der Trend verläuft seit dem Februar-Tief weiter nach oben und die Dynamik gegen Ende des Jahres wurde nur durch den Nikkei übertroffen. Wir respektieren diese Dynamik bis sie Anzeichen einer Verlangsamung aufweist, aber wie andere Aktienmärkte wird sie zunehmend anfälliger für einen Rückschlag, da die Marktbedingungen zunehmend überkauft sind.

Sofern der DAX über der Spitze im November 2015 bei 11.431 Punkten bleiben kann, besteht im oberen Bereich immer noch Raum für einen Lauf bevor er auf mehrere Swing-Hochs aus 2015 als Widerstand stößt: 11.670, 11.796, 11.920 und 12.079 Punkte. Und mit ernsthaftem Verkaufsdruck könnte der DAX weiter bis auf das Rekordhoch 2015 bei 12.391 Punkten steigen. Auf dem Weg in diese oberen Sphären liegt eine Topside-Parallele, die an der Februar 2016 Trendlinie liegt, was zu einem interessanten Zusammenfluss werden könnte. Im unteren Bereich liegt angesichts dessen, wie stark die Rally des Ausbruchs im Dezember war, derzeit nicht viel in der Nähe. Die erste wichtige Unterstützung kommt derzeit nicht bis zur Ausbruchszone bei 10.750/828 Punkten. Sollte der DAX aber weiter durch die oben erwähnten Widerstandsniveaus verlaufen, werden wir darauf achten, wie der Markt auf diese Widerstandsniveaus, die zur Unterstützung geworden sind, reagiert.

DAX: Wochenchart

DAX, Nikkei, S&P 500 Feuerwerk im vierten Quartal; Bewertungen warnen bei der Trendverfolgung zur Vorsicht

FTSE 100

Der FTSE 100 konnte im vierten Quartal von einem schwächeren Britischen Pfund nach dem „Brexit“ sowie einem gesunden, globalen Risikoappetit profitieren. Der größte Teil der Gewinne, die von Unternehmen in dem 100 Index verdient werden, werden außerhalb Großbritanniens erzielt. Diese Gewinne sind daher höher, wenn sie aus der Fremdwährung, in der sie verdient werden, in die Lokalwährung umgewandelt werden. Trotz des vom Pfund ausgehenden Rückenwinds und stärkeren Risikotrends war der FTSE gegen Ende des vierten Quartals einer der schwächsten führenden globalen Indizes („Brexit“ Widerstände).

Es ist für den FTSE schwer, das Rekordhochniveau (Schlusspreis = 7.104 Punkte, Intraday = 7.130 Punkte) zur durchlaufen und darüber zu bleiben. Falls die globalen Märkte weiter zulegen, wird der FTSE wahrscheinlich profitieren und weiter innerhalb des Kanals, der bis zu den Tiefs im Febraur verläuft, steigen. Aber während er das tut, wird er wohl seinen Status als Nachzügler beibehalten. Falls die Märkte im überkauften Bereich zu stagnieren beginnen, dürfte der britische Index eine Abwärtsrichtung einschlagen, da sein Status als Nachzügler ein erhöhtes Verkaufsinteresse auslöst. Er ist aus gutem Grund auf relativer Basis schwach.

Das erste Topside-Niveau, auf das man achten sollte, ist der Bereich 7.104/130 Punkte (je nachdem, wie man es sieht, Rekordhochs; Abschlusshoch/Intraday-Hoch). Darüber hinaus gibt es nichts Wesentliches bis zur oberen Parallele um 7.400 Punkte, die mit der Februar-Trendlinie verknüpft ist. Im unteren Bereich haben wir die untere Parallele im Bereich 6.850 Punkte und dann das Oktober-Tief bei 6.676 Punkten. Ein Durchbruch unter das Oktober-Tief würde als eine signifikant negative Entwicklung gewertet, die zu einer möglichen, größeren Trendwende führen kann.

FTSE 100: Wochenchart

DAX, Nikkei, S&P 500 Feuerwerk im vierten Quartal; Bewertungen warnen bei der Trendverfolgung zur Vorsicht

Nikkei 225

Der Nikkei war bis Ende 2016 einer der beeindruckendsten Märkte und zeigte ein vertikales Kursverhalten mit einem Anstieg von um die 16.000 Punkte auf deutlich über 19.000 Punkte. Blicken wir nach links, besteht immer noch Raum für einen Lauf bis zur 20.000 Punkte Marke. Das ist nicht nur ein psychologischer Level, sondern ein echter, da der Nikkei um 12 Handle darüber gehandelt wurde, bevor er im November 2015 einen wichtigen Wendepunkt erreichte. Sollten wir einen Anstieg auf dieses Niveau ohne Rücksetzer bis dahin beobachten können, wird der Markt in einer Position für einen Rückschlag sein, da die überkauften Marktbedingungen auf Widerstand treffen. Der Nikkei ist jedoch als ein Index mit starker Dynamik bekannt und somit könnte sich ein Durchbruch durch die 20.000 Punkte Marke entwickeln und die Spitze aus 2015 (höchstes Niveau seit 2000) direkt in der Nähe von 21.000 Punkten ins Spiel bringen. Wir respektieren den starken Aufwärtstrend im Moment und achten genau darauf, wie der Markt reagiert, falls wichtige Widerstandslevel in den Blick geraten.

Im oberen Bereich sind 20.012 Punkte und dann 20.947 Punkte von vorrangigem Interesse. Nach unten hin liegt, ähnlich wie beim DAX, keine signifikante Unterstützung in der Nähe. Eine Trendlinie, die von dem Juni-Tief aus verläuft, könnte als Unterstützung dienen, aber sie kommt erst in den unteren 18.000ern ins Spiel. Darunter kommt der nächste, wirklich solide Unterstützungsbereich erst bei 17.400/600 Punkten, den der Markt nach den Wahlen in den USA solide durchbrach.

Nikkei 225: Wochenchart

DAX, Nikkei, S&P 500 Feuerwerk im vierten Quartal; Bewertungen warnen bei der Trendverfolgung zur Vorsicht

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