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Ruhigere Woche für den Euro vor den Feiertagen; man sollte auf die Renditespreads achten

Ruhigere Woche für den Euro vor den Feiertagen; man sollte auf die Renditespreads achten

2016-12-19 13:30:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist
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Ruhigere Woche für den Euro vor den Feiertagen; man sollte auf die Renditespreads achten

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

-Die EUR/USD Schwäche lässt sich auf die stärkeren Leitzinserhöhungen durch die Fed zurückführen. Das dürfte zum kurzfristigen Treiber der Zinsdifferentiale werden.

- Der ruhigere Wirtschaftskalender auf beiden Seiten des Atlantiks lässt die Aufmerksamkeit darauf ruhen, wie der Markt das Eventrisiko für 2017 bewertet.

- Im DailyFX Wirtschaftskalender können Sie herausfinden, welche der wesentlichen Eventrisiken, die sich in den kommenden Tagen auf die FX-Märkte auswirken werden, im DailyFX Webinar Kalender abgedeckt werden.

Der Euro befindet sich während einer zugegebenermaßen ruhigen Woche des Wirtschaftskalenders in den letzten Wochen des Jahres 2016 in einer prekären Lage. Es gab heute auf dem Kalender auf gewisse Weise nur eine signifikante Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten, aber die deutsche ZEW-Erhebung ist nicht die Art von Information, die dem Euro zu einer längeren Rally verhelfen würde.

Nachdem lauernde politische Risiken in ganz Europa immer deutlicher zutage treten, beginnt das Finanzrisiko in Peripherieländern zu steigen. In Italien forderte die älteste Bank des Landes, Monti dei Paschi, gerade Nachschusszahlungen in Höhe von 5 Mrd. Euro in Form einer Liquiditätsspritze von ihren Aktionären ein – eine Maßnahme, um ein Rettungsprogamm von der gerade erst neu gebildeten Regierung Paolo Gentilonis zu vermeiden. Ansonsten unterstreichen die Brexit-Verhandlungen die Disprepanz bei den Ansichten etablierter Eurokraten und der Populisten in Großbritannien. Man kann sich gut vorstellen, dass gewisse Wahlergebnisse in Frankreich, den Niederlanden oder Deutschland im nächsten Jahr einen Keil in das Herz des Europrojekts treiben könnten.

Was die Notenbanken betrifft signalisierte die US-Notenbank Federal Reserve die Möglichkeit von drei Zinsanhebungen im nächsten Jahr, während die Europäische Zentralbank bei ihrem geldpolitischen Lockerungsprogramm in den nächsten Gang schaltet und Marktkräfte beginnen, EUR/USD zu drücken. In ihrer Entscheidung vergangene Woche signalisierte die Fed drei Zinsanhebungen für 2017, während der Markt im Vorfeld der geldpolitischen Erklärung nur zwei eingepreist hatte. Das führte zu einem Anstieg der Renditen von US-Schatzanleihen und das wiederum zu einer Festigung des US-Dollar.

Die Entscheidung der EZB Anfang Dezember, ihr quantitatives Lockerungsprogramm zu ändern, könnte mittelfristig das Verlangen des Marktes, Euro zu halten, erodieren. Zuvor waren die Renditekurven in Europa flacher geworden, als Anleger dem Anleihenankaufprogramm der EZB zuvorkamen, denn die EZB hatte geäussert, sie würde keine Anleihen mit einer Rückzahlungsrendite unter der Einlageschwelle von -0,400% kaufen, was zu einer Verknappung entlang der Renditekurve führte. Das ist jetzt nicht mehr der Fall, da die EZB Anleihen zu jeder Rückzahlungsrendite ankauft, was die Notwendigkeit reduziert, der Kurve noch weiter nach unten zu folgen. Zusammen mit der Entscheidung, einjährige Anleihen zu kaufen, hat die EZB signalisiert, dass sie grundsätzlich ihre Politik ändern würde, um dazu in der Lage zu sein, das vordere Ende der europäischen Renditekurven am Boden zu halten.

Oberflächlich betrachtet werden sowohl die Renditen der US-Schatzanleihen, als auch der deutschen Staatsanleihen steiler. Aber sie tun dies aus unterschiedlichen Gründen. Die Renditekurve in den USA ist ein Resultat dessen, dass kurzfristige und langfristige Renditen gestiegen sind, wobei längerfristigere Anleihen einen stärkeren Anstieg aufweisen – einen bärischen Anstieg. Bei der Renditekurve deutscher Staatsanleihen fallen die Renditen am kurzen Ende schneller als die Renditen am langen Ende steigen – das entspricht einem bullischen Anstieg.

Chart 1: Renditespread EUR/USD vs. German-US 2-Jahre (20. Juni bis 19. Dezember 2016)

Ruhigere Woche für den Euro vor den Feiertagen; man sollte auf die Renditespreads achten

Zusammengenommen haben diese Verwindungen in den Renditekurven von US- und deutschen Staatsanleihen den Renditespread zwischen Deutschland und den USA erweitert. Das ist der wichtigste Faktor auf den man beim Währungspaar EUR/USD in nächster Zeit achten sollte, insbesondere da die Beziehung zwischen Renditen und EUR/USD solch ein signifikanter Treiber zu sein scheint. In der ersten Woche des Monats November, als das Währungspaar EUR/USD in der Nähe von 1,1140 Dollar gehandelt wurde, lag der German-US 2-Jahres-Spread („Ger-US 2YY Spread“) bei etwa -145 Basispunkten. Heute, mit einem EUR/USD um 1,0420 Dollar, liegt der Ger-US 2YY Spread bei -203 Basispunkten. Die 20-Tage Korrelation zwischen EUR/USD und dem Ger-US 2YY Spread liegt derzeit bei +0,833, was die derzeitige Signifikanz der Beziehung bestätigt. –CV

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