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Ruhe nicht unbedingt gut, da Dollar bereits auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren ist

Ruhe nicht unbedingt gut, da Dollar bereits auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren ist

2016-11-21 15:55:00
John Kicklighter, Chef-Währungsstratege
Teile:

Fundamentalprognose für US-Dollar: Abwärtsgerichtet

  • Der Thanksgiving-Feiertag in den USA bietet eine spekulative Pause; das bedeutet aber auch eine Pause von überdehntem Optimismus
  • Die Risikotrends haben eine ungleichmäßige Entwicklung gezeigt und die 100% Wahrscheinlichkeit einer Zinsbewegung der Fed im Dezember kann nicht weiter steigen
  • Lesen Sie unsere Q4-Prognosen für den US-Dollar und die Marktbenchmarks auf der Seite DailyFX Trading-Leitfäden

Die Entwicklung des Dollar während der letzten Wochen ist ganz zweifelsfrei außergewöhnlich. Bis Schluss am vergangenen Freitag war der ICE Dollar Index (DXY) zehn Tage in Folge gestiegen – der längste Positivlauf seit Juni 2013 – und erreichte Topkurse, die schon seit über 13 Jahren nicht mehr verzeichnet wurden. Bei Zugewinnen gegenüber den meisten liquiden Währungen und auch den renditestärksten Schwellenmarktwährungen scheint die Stärke unanfechtbar. Diese Zugewinne werden aber nicht unbestritten bleiben. Die Kursgewinne des Dollar lassen sich weniger auf die hohen Erwartungen an die Aussichten für ihn zurückführen, sondern sind vielmehr Ergebnis eines allgemeinen Drucks, der auf allem, was ihn umgibt, lastet. Diese relative Attraktivität bringt nur einen gewissen Wert bevor gegenseitige Einschränkungen die ungewollte Aufmerksamkeit eines argwöhnischen Spekulationsmarkts wecken. Wahrscheinlich befinden wir uns bereits in der Nähe dieses Wendepunkts und der erwartete Liquiditätsabfluss wird Skepsis in den Fokus rücken.

Es kommt traditionell während des Erntedank-Feiertags in den USA zu Liquiditätsabflüssen aus dem Markt. Das hebt die Annahmen für die Performance über die Feiertage zusätzlich. Statistisch gesehen verzeichnet der S&P 500 einen der besten Monate des Kalenderjahrs bis November (über drei analysierte Jahrzehnte). Ob das nun Zufall ist, Feiertagsstimmung oder ein nüchternes Ereignis im Kapitalmarkt (spekulative Rotation) - es ist eine Norm, auf die sich viele Anleger verlassen. Diese Annahme ist für Marktteilnehmer in Kapitalmärkten und im Dollar jedoch gefährlich. Ein umsichtiger Trader sollte sich dem Markt stets so nähern als wäre es „dieses Mal anders“, so dass gut etablierte Analysen die Grundlage für Trades bilden und nicht die Hoffnung auf Routineabläufe. In diesem besonderen Jahr ist diese Umsicht sogar noch wichtiger.

Aus rein spekulativer Sicht gleicht der Dollar sich derzeit eher dem Spekulationshunger an, als Panikerwartungen, die seinen Status als sicheren Hafen nutzen würden. Eine Bewegung der US-Aktien-Benchmarks zurück auf Rekordwerte und die gleichzeitigen Kursgewinne der Lokalwährung veranschaulichen die Beziehung, die hier ins Spiel kommt: eine regionale Präferenz, die entweder auf Wachstum oder auf Ertrag beruht. Die Kursgewinne nach den Wahlen in den USA versprechen auf gewisse Weise höhere Erträge. Der designierte Präsident Donald Trump hat angedeutet, es könnten finanzpolitische Anreize mit der Hoffnung auf eine Welle aufgelegt werden, die für die verblichene Dynamik der Geldpolitik entschädigt. Und dennoch steht auf der anderen Seite der zunehmende Protektionismus. Während dieser sich, bei Einführung von Handelsbarrieren, anfangs als günstig für das Land erweisen könnte, führt er letztlich insgesamt und gegenseitig zu Verlusten für die ganze Welt.

Es ist schwer zu sagen, wann die Vorteile eines geschlossenen Systems von den Nachteilen überholt werden, aber das Umfeld kann auf diese Gleichung großen Einfluss haben. Was den guten Willen betrifft, ist der Markt derzeit bereits gedehnt. Die Märkte haben auf Grundlage einer von Geldpolitik verstärkten Jagd auf Rendite in einer Welt, die nur wenige, natürliche Renditen bringt, bereits Rekordwerte erreicht. Dieses Risiko sorgt bereits für Unbehagen in den Märkten und selbst die hartnäckigsten Bullen fragen sich inzwischen, wie weit die Dinge ohne eine ordentliche Neuausrichtung des Kurs-Wert-Verhältnisses noch weiterlaufen können. Wir konnten während der letzten Jahre sehen, wie Befürchtungen in Hinsicht auf generell risikoreiche Regionen der Welt – wie beispielsweise die Schwellenmärkte – Panikschübe durch die USA und die Industriestaaten gesendet haben. Wenn Protektionismus diese schwachen Verknüpfungen bedroht, wäre nicht viel nötig, um Angst auszulösen.

Obwohl sich über die Richtung der Stimmung und die Rolle des Dollar im Spektrum diskutieren lässt, besteht wenig Zweifel daran, dass Spekulation einen direkten Beitrag zu seiner Performance geleistet hat. Die Erwartungen einer Zinsanhebung vor Ende des Jahres sind stetig gestiegen und stehen laut Fed Fund Futures inzwischen bei 100 Prozent. Es gibt gute fundamentale Belege, die dies aufgrund von Äußerungen der Fed und die Evolution der Datenlage unterstützen, aber auch bei dieser Erwartungshaltung besteht nur wenig zusätzlicher Wert, der sich auf die Währung übertragen würde. Eine Zinserhöhung ist bereits mit eingepreist und die Erwartungen werden nicht bei einer schnelleren Straffung, schon gar nicht einer 50 Bp Bewegung liegen. Alternativ wäre, falls die Volatilität in den Kapitalmärkten zunehmen sollte, eine Wiederholung der Entwicklungen im Sommer 2015 und 2016 sehr wahrscheinlich, als die Fed sich entschloss, die Erhöhung aufzuschieben, um Unruhe in den Märkten zu vermeiden. Dies sind keine besonders vielversprechenden Szenarien – eingeschränkte und schwierige Fortsetzung des Aufwärtstrends gegenüber einer volatilen und leicht auslösbaren Korrektur. Und obwohl Ruhe Schmerz lindern kann, kann sie auch übertriebenen Optimismus soweit abkühlen, dass die Probleme an den Tag treten.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.