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Kann der US-Dollar die beste Wochenrally seit einem Jahr nach dem Trump-Sieg fortsetzen?

Kann der US-Dollar die beste Wochenrally seit einem Jahr nach dem Trump-Sieg fortsetzen?

2016-11-14 21:35:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
Teile:

Fundamentalprognose für US-Dollar:Neutral

  • Die Ungewissheit über das Wachstum in den USA und weltweit nach Donald Trumps Wahlsieg sorgt für Unsicherheit im Markt
  • Bei Abwesenheit klarer Risikotrends und Wachstumserwartungen dominieren Zinsprognosen mit einer Wahrscheinlichkeit einer Anhebung am 14. Dezember von 84%
  • Lesen Sie unsere Q4-Prognosen für den US-Dollar und die Marktbenchmarks auf der Seite DailyFX Trading-Leitfäden

Der handelsgewichtete ICE Dollar-Index verzeichnete zum Handelsschluss diesen Freitag den höchsten Wochenzuwachs seit zwölf Monaten. Diese Zugewinne kamen allerdings nicht in aller Stille. Die Volatilität während der ganzen letzten Woche war außergewöhnlich und eindeutig mit dem unerwarteten Wahlsieg des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump verknüpft. Zugewinne der US-Währung zusammen mit US-Aktien können als „patriotische“ Bewegung oder als positiver Wachstumsausblick interpretiert werden. Dennoch ist das eine zu sehr vereinfachte Verbindung mit zu vielen Ungewissheiten und Konflikten, als dass sie Bestand hätte. Die Märkte wägen die Möglichkeit geldpolitischer Anreize gegen die Angst vor einem nachlassenden Handel ab. Dollar-Trader schauen bei dem Versuch, die Absichten der Fed zu erkennen, auf steigende Inflationsprognosen vor dem Hintergrund der Stabilität der Risikotrends. Es liegen turbulente Zeiten vor uns.

Die Stärke des Greenbacks in der letzten Woche lässt sich nicht bestreiten. Der Dollar konnte während dieses Zeitraums, mit Ausnahme des Britischen Pfunds, gegenüber einer erweiterten Liste liquider Währungen (führende, BRIC, skandinavische, Asien-Pazifik usw.) zulegen. Diese Stärke kann zwar mehreren fundamentalen Verbindungen zugeschrieben werden, das sind aber nur wenig überzeugende Argumente dafür, dass die Kursgewinne von Bestand sind. Der erste Kanal, der sich in Erwägung ziehen lässt, ist der „patriotische“ Handel, der nahelegt, dass das Wachstumspotenzial in den USA vielversprechender ist als anderenorts in der Welt, wodurch Kapitalflüsse in lokale Werte gelenkt werden. Die Plattform, von der aus Trump seinen Wahlkampf geführt hat, umfasste die Möglichkeit finanzpolitischer Anreize, die zur Wiederbelebung der schlaffen Geldpolitik, die schon vor einiger Zeit Fahrt verloren hat – und weltweit Fahrt verliert – führen könnten. Es gibt aber nur wenige Einzelheiten dazu. Die globalen Widerstände nehmen zu und das Vertrauen in eine externe Unterstützung ist ein populäres Thema. Die Ungewissheit darüber, was die Zukunft in den USA bringt, ist immer noch außergewöhnlich hoch und Spekulanten sind angesichts ihrer bereits gehebelten Position nur dementsprechend bereit, ihre Engagement zu erhöhen.

Während eine Effektivität der Innenpolitik gegeben sein mag oder nicht, sehen wir eine beständigere Unterstützung des Dollars in der universellen Beeinträchtigung der größten Handelspartner der Vereinigten Staaten durch die geplante Handelspolitik. Immer wiederkehrender Aspekt der Trump-Plattform gegen den weltweit zunehmenden Protektionismus war das Versprechen, weltweit Handelsabkommen, die als für die USA wenig vorteilhaft aufgefasst werden, neu zu verhandeln, aufzugeben oder sich daraus zurückzuziehen. Dazu zählen NAFTA und TPP sowie die Bezeichnung Chinas als „Währungsmanipulator“, gegen den man Tarife verhängen könne. Dieser weltweite Rückzug aus der Globalisierung ist langfristig für alle schädlich, kurzfristig schadet er aber exportabhängigen Nationen und Währungen mehr, während konsumorientierte Länder (wie die USA) einen kurrzeitigen Schub erhalten. Sollte die Situation sich unmittelbar in einen Handelskrieg entwickeln, wird keine Währung gewinnen, aber die Volatilität wird sprunghaft ansteigen.

Dieses ungewisse globale Bild enthält eine weitere Unsicherheit – die Risikobereitschaftstrends. Während der S&P 500 die stärkste Wochenrally seit über zwei Jahren verzeichnete, herrschte ganz klar nicht überall Optimismus. Globale Aktien, Vermögenswerte aus Schwellenmärkten, High Yield und andere Werte im Stimmungsspektrum hatten es schwer oder litten sogar regelrecht. Das Anlegervertrauen war bereits vor den Wahlen in den USA weltweit im Schwinden und es hat sich nur wenig geändert, was das strukturelle Gleichgewicht zwischen Übergewicht in hohem Risiko und niedrigen Renditen korrigieren würde. Bei einer vollumfänglichen Risikoaversion profitiert der Dollar. Er würde wahrscheinlich aber mit den meisten anderen leiden, wenn das vorläufige Konfidenzniveau durchbrochen wird.

Eine der wichtigsten Quellen fundamentaler Stärke des Greenbacks in Zukunft ist vielleicht der traditionelle Vorteil der Geldpolitik. Als einzige führende Währung, die sich eines Renditeanstiegs erfreuen konnte, preist der Markt eine 84% Wahrscheinlichkeit der ersten Zinsanhebung seit einem Jahr am 14. Dezember ein. Angesichts des zunehmenden Inflationsdrucks und der ständigen Warnungen der Fed in dieser Hinsicht während der letzten Monate, ist diese Erwartung gerechtfertigt. Und dennoch ist man äußerst volatilen Strömungen ausgesetzt. Steigende Anleihenrenditen bedeuten, dass der Preisdruck zurückkehrt; Rohstoffpreise sind jedoch gefallen. Das duale Mandat der Gruppe – Beschäftigung und Inflation – mag Rechtfertigung bieten, man könnte durch eine höhere Marktvolatilität aber auch leicht vom Zinsanhebungspfad abgebracht werden. Wir haben während der vergangenen beiden Jahre viele Male Argumente wie „Marktturbulenzen“, „China“ und „globales Finanzwesen“ gehört. Wenn alles so bleibt wie es ist, ist eine Zinsanhebung in der Tat sehr wahrscheinlich. Dennoch ist es schwierig, dies aus der aktuellen Situation heraus zur Gewissheit werden zu lassen, und sie kann sich auch sehr schnell ändern.

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