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Die neue, sanftere Bank of Japan

Die neue, sanftere Bank of Japan

2016-11-04 19:52:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:
Die neue, sanftere Bank of Japan

- US Dollar verzeichnet bescheidene Rallye nach einem weiteren "rosigen" US-Arbeitsmarktbericht.

- USD/JPY Technische Analyse: Paar hängt an bullischem Seidenfaden.

- Wenn Sie Trading-Ideen suchen, lesen Sie unsere Trading-Anleitungen.

Fundamentale Prognose für JPY: Neutral

Die Bank of Japan ist bekannt für ihre Neigung zu Überraschungen. In der Halloween-Nacht von 2014 kündigte die Bank an, dass ein Teil ihrer QE-Anstrengungen den Kauf von Aktien via ETFs (sowohl inländische, japanische als auch internationale ETFs) anvisieren würde, und dies kam für praktisch die ganze Welt ziemlich überraschend. Kurz darauf wurden die Aktien weltweit dann in die Höhe getrieben, da eine der wichtigsten Zentralbanken zum direkten Käufer von Aktien wurde, und die Investoren strömten ebenfalls zu den Aktien. Und nachdem die Zinssätze weltweit auf so niedrigen Levels standen, floss in den Monaten nach Halloween sogar noch mehr Kapital in die Aktien, da die Investoren damit versuchten, attraktivere Renditen zu erarbeiten. Rückblickend war dieser Entscheid für die BoJ verheerend, aber das war nicht die erste Überraschung, und mit Sicherheit auch nicht die letzte.

Nach jener Ankündigung Ende Oktober stieg die Spannung in den Märkten jedes Mal, wenn sich die Bank of Japan zu äußern hatte, da sie befürchteten, die BoJ würde eine weitere überraschende Ankündigung machen. Die Liquidität fiel dann entsprechend, da die Market Maker und Banken ihr Risiko reduzierten, weil das Raten darüber, was die BoJ tun "könnte", sehr kostspielig werden könnte. Und im Januar lieferte die BoJ dann schlussendlich noch eine Überraschung, denn sie gab bekannt, dass sie Negativzinsen einführen würde. Der Entscheid, die Zinssätze auf ein negatives Niveau zu bringen, hatte zum Ziel, die Kapitalflüsse in den Yen aufzuhalten, die die Währung noch zusätzlich stärkten. Nach diesem Schritt wurde der Yen einen Tag lang stark abverkauft, aber kurz darauf machte er wieder eine Kehrtwende. Und am Montag nach der Ankündigung der Negativzinsen startete der Yen seinen Aufwärtstrend, der nochmals fünf Monate dauerte und die ganzen Verluste der zwei Jahre, die den Abenomics zu verdanken waren, auslöschte.

Bis April hatte der Yen bereits ein Level überwunden, das zuvor beim überraschenden Halloween von 2014 gebildet worden war. Und die Bank of Japan befand sich nicht nur wieder beim Anfangspunkt, sondern sogar leicht hinter der Startlinie.

Für die Bank of Japan stellte dies eine verheerende Reihe von Ereignissen dar: der Yen stieg nicht nur unaufhörlich und löschte damit die jahrelangen Anstrengungen der Bank auf der geldpolitischen Front aus, sondern die Bank of Japan selber war ganz enorm im "Unrecht" in Bezug auf ein sehr wichtiges Thema; und dann würde sie mit den Konsequenzen dieser riskanten "Überraschung" leben müssen, da der Yen weiterhin unaufhaltsam weiter anzog. Dies setzte sich dann so fort, bis um das Brexit-Referendum herum die Risikoaversion einsetzte und den USD/JPY unter das behütete psychologische Level von 100,00 brachte, das stärkste Level im Yen seit fast drei Jahren. Kurz danach wurde die Unterstützung durchbrochen, und unklare Bemerkungen des Finanzministers Taro Aso wurden publiziert, die darauf hindeuteten, dass die Aufsicht in Japan den Yen-Kurs vorsichtig überwache. Damit ergab sich der Eindruck, dass sie im Spot-Markt intervenieren könnten, sollte der Yen zu aggressiv steigen. Dies reichte aus, um die Yen-Stärke zu bremsen, und in den darauffolgenden vier Monaten verzeichnete der USD/JPY eine Reihe höherer Tiefs, da die Investoren versuchten, die Themen der Risikoaversion, die die Yen-Stärke fördert, mit der Aussicht auf mehr Stimulus in Japan, was den Yen senkt, auszubalancieren.

Aber die BoJ befand sich hier zwischen zwei Stühlen, mit geringer Flexibilität - etwas musste sich ändern.

Vor dem Zinsentscheid der Bank of Japan im September hatte die Bank verschiedene Kommentare abgegeben, in denen sie andeutete, dass sie ihre aktuelle Stimuluspolitik "umfassend überprüfen" würde; und dies wurde allgemein so interpretiert, dass die BoJ ihre Strategie in Bezug auf ihren geldpolitischen Stimulus zu verändern beabsichtigt. Bei dieser Sitzung hörten wir von der BoJ, dass sie die Art und Weise, wie sie die Anleihekäufe verwaltet, bald ändern würde. Zuvor zielte die Bank of Japan auf die Inflation und kaufte jeden Monat eine bestimmte Menge Anleihen. Bei der September-Sitzung verschob die BoJ nun ihr Ziel auf die Rendite der 10-Jahresanleihen, womit sie die Flexibilität erhielt, nur die nötige Menge Anleihen zu kaufen, um diese 10-Jahresanleiherendite zu bewegen.

Aber es gab eine weitere Veränderung oder Verschiebung bei der BoJ, die vielleicht nicht so deutlich zu erkennen war – und zwar dass die BoJ versuchte, einen besser abgestimmten, langsameren und "allmählicheren" Ansatz zu verwenden. Wir sahen dies am Montag dieser Woche, nach der ersten Sitzung der BoJ nach der umfassenden Überprüfung im September. Bei der letzten Sitzung passte die BoJ ihren Zeitrahmen an, um das Inflationsziel zu erreichen. Zuvor hatte die Bank nämlich gesagt, dass sie denke, das Inflationsziel von 2 % könne bis März 2018 erreicht werden, nur einen Monat vor dem Ende der Amtszeit von Haruhiko Kuroda als Zentralbankchef. Nun erwartet die Bank, das Inflationsziel "in der zweiten Hälfte einer Periode, die im März 2019 endet", zu erreichen.

Obwohl das also im Vergleich zu den vergangenen Mustern der BoJ deutlich sanfter ist, ist die Veränderung dennoch spürbar. Es ist vielleicht schwierig, bei einer solch leichten geldpolitischen Veränderung einen direkten Einfluss auf die Kursbewegung zu erkennen, aber es zeigt dennoch, dass die BoJ aktiv daran arbeitet, einen vorsichtigeren Ansatz für ihre Geldpolitik zu planen und zu verwenden. Ob dies der BoJ nun hilft, die demografischen Probleme zu bekämpfen, die die Japaner weiterhin beschäftigen wird, ist eine andere Geschichte; und auch wenn die BoJ einen sanfteren Ansatz verwendet, schließt dies sicherlich kein weiteres QE in Zukunft aus. Dies bedeutet wohl einfach, dass die Chancen reduziert werden, eine solche Ankündigung als "Überraschung" zu empfinden.

In Anbetracht der Veränderungen in Bezug auf die BoJ werden wir unsere Prognose für die kommende Woche im Yen weiterhin als neutral einstufen, bis weitere Informationen verfügbar sind. Die Daten aus Japan werden in der nächsten Woche dünn gesät sein, also können wir erwarten, dass der Yen mit den allgemeinen Problemen handeln wird, die aus der US-Präsidentschaftswahl kommen werden.

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