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Aussie Dollar könnte RBA ignorieren, da FOMC und US-Arbeitsmarktbericht in den Mittelpunkt rücken

Aussie Dollar könnte RBA ignorieren, da FOMC und US-Arbeitsmarktbericht in den Mittelpunkt rücken

2016-10-28 22:08:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
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Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Neutral

  • Australischer Dollar bleibt in einer engen Range unterhalb von US$0,78 gefangen
  • Status Quo im Zinsentscheid der RBA wird kaum deutliche Hinweise zur Richtung bieten
  • Politische Stellungnahme des FOMC und US-Beschäftigungszahlen bilden die Auslöser für einen Ausbruch

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In der letzten Woche erwiesen sich konkrete Trendentwicklungen im Australischen Dollar einmal mehr als eine Illusion. Die Währung steckte gegen den US Dollar in einer nun bereits bekannten Range unterhalb von $0,78, trotz zahlreicher möglicher Auslöser für einen Ausbruch, einschließlich dem australischen VPI und den BIP-Zahlen der USA. Die verstärkte Kraft des Eventrisikos in der kommenden Woche könnte endlich den Kurs dazu veranlassen, seine Grenzen zu überwinden.

Die geldpolitische Ankündigung der RBA steht im Inland im Mittelpunkt. Es wird allgemein von der Zentralbank erwartet, dass sie an ihrem Benchmark-Zinssatz von 1,5 Prozent festhalten wird, wobei die einkalkulierten Chancen einer Zinssenkung nur gerade bei 5 Prozent stehen. Somit wird die Orientierung für die Zukunft alleine von der politischen Stellungnahme abhängen, die nach der Sitzung veröffentlicht wird.

Die Investoren positionieren sich für einen Stillstand in den kommenden 12 Monaten, und das wird sich wohl kaum ändern. Die australischen Wirtschaftsnachrichten waren in den vergangenen Monaten relativ stabil, was vermuten lässt, dass die RBA kaum unter Druck geraten wird, den Stimulus auszubauen oder das Fundament für einen Straffungszyklus zu setzen. Somit wird der Zinsentscheid möglicherweies kein besonderes Ereignis darstellen.

Die Gefahr einer vom Ausland inspirierten Volatilität ist jedoch groß. Die geldpolitische Ankündigung des FOMC bildet dabei den Schwerpunkt, und Trader warten gespannt darauf zu sehen, ob die Vorsitzende Yellen und Konsorten ein deutliches Signal setzen werden, dass im Dezember eine Zinsanhebung ansteht. Die US-Arbeitsmarktzahlen werden das Feuer der Spekulation noch weiter schüren.

Die Märkte kalkulieren die Chancen für eine Zinsanhebung im Dezember mit 69 Prozent ein. Eine restriktive politische Stellungnahme, die dem Tonfall der jüngsten Fed-Reden entspricht, zusammen mit der beständigen Abspaltung unter den Befürwortern einer Zinserhöhung und angemessene Beschäftigungszahlen (die den durchschnittlichen Trend um 200.000 neue Stellen aufrecht erhalten) könnten die Überzeugung steigern. Dies könnte den Zinsanreiz des Aussies schwächen und die Risikoneigung belasten, was sich negativ auf die sentimentabhängige Währung auswirken könnte.

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