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Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

2016-10-05 05:34:00
John Kicklighter, Chef-Währungsstratege
Teile:

Gesprächsansätze

  • Möglichkeit einer Zinsanhebung der Fed in 2016 liegt nur knapp oberhalb von 60 Prozent
  • Ungenannte Quellen haben Spekulationen um EZB-Taper und Fremdanleihe-Kaufprogramm der BoJ ausgelöst
  • Geldpolitik insgesamt verändert sich, während globales Wachstum nachlässt und Protektionismus-Ängste zunehmen

Wandel der Geldpolitik

Die Geldpolitik muss sich verändern, und diese Veränderungen werden von den größten und einflussreichsten Zentralbanken der Welt erfahren. Allgemein befindet sich die Federal Reserve auf der einen Seite des politischen Spektrums, mit einem anhaltenden Bekenntnis zur Straffung der Geldpolitik innerhalb unbestimmter Zukunft. Verglichen mit der „restriktiven“ Haltung der US-Gruppe befinden sich die europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan (BoJ) auf der expansiven Seite der Waagschale. Beide unterstützen einen Negativzins auf bestimmte Einlagen und verfolgen enorme Anlagekaufprogramme (QE) und weitere unorthodoxe Programme zur Lockerung. Diese Standpunkte haben über die Jahre zu enormen Trends geführt, doch die letzten Monate haben eine Mäßigung der Wechselkurse und der Reaktion der Aktienmärkte erlebt. Doch es ist noch nicht vorbei, und der neu belebte Trend wird nicht unbedingt zu einer Wiederbelebung der vorherigen Umstände führen.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Grafik erstellt von John Kicklighter

Wird die Fed ihren restriktiven Glanz schnell genug verlieren, um den Dollar fallen zu lassen?

Unter den drei großen Notenbanken sieht man bei der Fed die am besten erkennbare Veränderung in der Geldpolitik. Nach der Zinsanhebung im vergangenen Dezember haben die Spekulationen die Debatten unter den allgemein skeptischen Spekulanten und den frustrierten Zentralbankern weiter gefüttert, die versuchten, irgendwelche Schocks, die durch weiteres Straffen eintreten könnten, zu dämpfen. Da es in diesem Jahr nur noch zwei Fed-Treffen geben wird, besteht die Möglichkeit für eine Zinsanhebung nur bei dem Treffen am 14. Dezember.

Obwohl eine Anzahl der besonders restriktiv eingestellten Mitglieder der Fed Vertrauen geäußert hat, sollte man die marktbasierten Nebenwirkungen einer zu stark gelockerten Geldpolitik beachten und daran denken, dass der vernünftigste Schritt eine Entfernung von der extremen Lockerung wäre; Zurückhaltung bleibt der vorherrschende Weg. Für eine Maßnahme im November stellt die Nähe der US-Präsidentschaftswahlen eine fühlbare Unsicherheit dar, die kaum durch eine schwache Marktreaktion auf die Geldpolitik ausgelöst werden sollte. Obwohl eine Zinsanhebung bis zum Jahresende wahrscheinlich ist, wenn man die wachsende Anerkennung der Risiken in Zusammenhang mit extremer geldpolitischer Lockerung bedenkt, könnte jedoch jegliches Problem innerhalb der globalen Märkte schnell die Pläne der Zentralbank umwerfen. Somit könnte der Dollar weiterhin durchstarten ... zumindest, wenn es um die Geldpolitik als Antrieb geht.

BoJ und EZB überdenken verschiedene Vorgehensweisen

In der letzten Handelszeit entwickelte sich eine bemerkenswerte Bewegung für den USD/JPY: das Paar durchbrach die Obergrenze eines abnehmenden Trendkanals, der seit beinahe einem Jahr aktiv war. Dies ist aufgrund mehrerer Faktoren bemerkenswert. Als erstes, projizierte der Dollar selbst nicht die Art von Stärke, die für die Überwindung bedeutender technischer Level über die Hauptwährungspaare hinweg gesorgt hätte. Außerdem brachte die Risikoverbindung von den Yen-Crosses kaum Rückenwind von anderen sentiment-motivierten Anlageklassen. Dennoch ist es die allgemeine Situation, in der Durchbrüche und Trends stark von der Kongestion überlagert werden, die diese Angelegenheit äußerst ungewöhnlich macht.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Chart erstellt von John Kicklighter mit TradingView von DailyFX.com

Ein bedeutender Faktor bei diesem wichtigen technischen Bruch ist die Kraft, die von dem Gerücht ausgeht, dass die BoJ eine noch stärkere Expansion ihrer unorthodoxen Geldpolitik in Betracht zieht, um den so sehr gewollten Einfluss zu erreichen. Laut ungenannter Offizieller, die Kenntnisse der verschiedenen Diskussionen haben, wurde vorgeschlagen, dass die japanische Führung den Kauf von Fremdanleihen in Betracht zieht. Während dies leichte Zustimmung von dem vorherigen US Finanzminister und dem Wirtschaftsberater von Abe findet, wurde hinzugefügt, dass dies nur effektiv wäre, wenn es nicht auf die Manipulation des Wechselkurses abziele. Doch genau dort hätte es die größte Wirkung.

Ankäufe von Fremdanleihen würden einen beträchtlichen FX-Transfer darstellen, der den Japanischen Yen tiefer drücken würde – obwohl dies auch gegen andere Kräfte ankämpfen würde. Eine billigere Währung ist ein Segen für die Handelswirtschaft, doch die Politiker haben geschworen, dass dies nicht das Ziel ihrer Bemühungen sei. Das klingt hohl, wenn man bedenkt dass solche Absichten zuvor geäußert wurden, um dann später widerrufen zu werden. Der wahre Schlüssel hinter den Bemühungen ist dieses Mal nicht, ob die BoJ ruchlose Absichten verfolgt, sondern der nachlassende Glaube der Märkte am Einfluss der Zentralbanken. Dieser Bruch wird gegen einen Markt voller Konsolidierung ankämpfen, es sei denn die BoJ untermauert das Gerücht um den Ankauf von Fremdanleihen oder die Risikotrends bilden eine unabhängige Unterstützung.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Chart erstellt von John Kicklighter mit TradingView auf DailyFX.com

Unter den Yen-Crosses lieferten nur zwei der bekannten Spieler außergewöhnliche Brüche: USD/JPY und EUR/JPY. Die meisten anderen hielten sich an ihre Grenzen. Ersterer könnte dies aufgrund des immer noch weiten Kontrasts der Fed erreicht haben. Letzterer könnte in der eigenen Stärke des Euro seine Motivation gefunden haben. In 2013 begannen die Risikoanlagen Probleme zu erfahren und der Dollar begann Fuß zu fassen. Zu der Zeit begann die Fed damit, den Markt auf ihre Pläne für eine mögliche Stimulusreduzierung vorzubereiten; und der Markt fürchtete das Ende einer Ära des billigen Geldes und der niedrigen Volatilität – selbst wenn dies noch sehr früh gewesen wäre. Die daraus resultierende Marktreaktion zeigte sich im sogenannten „Taper Tantrum“. Derzeit war dies typisch für die Fed; doch heutzutage folgen die aggressivsten Stimulusprogramme einem ähnlichen Kurs. Besonders frühe Spekulationen lassen vermuten, dass die EZB sich auf genau diesem Kurs befinden könnte.

Ähnlich der Geschichte von der BoJ, fütterten ungenannte Quellen den Finanzmedien Fed-Aussagen, dass die europäischen Zentralbanker sich auf eine Reduzierung einigen könnten, wenn es eigentlich Zeit wäre das expansive Programm zu verlassen. Derzeit dürfte die EZB das QE im März 2017 durchsetzen und hat die Option es bis zum September desselben Jahres zu verlängern. Ein Rückschritt ist unvermeidbar, doch die Realität kann immer noch eine bemerkenswert abrupte Auswirkung auf den Markt haben. Auch hier ist der Antrieb für den Euro zweifelhaft. Wir haben noch Monate mit großen Anlagekäufen vor uns und es ist nicht klar, was der Markt so weit in der Zukunft hinzunehmen bereit ist – noch nicht. Dennoch, dort wo der EUR/USD keine klare Haltung präsentiert, könnten die abweichenden Bemühungen zwischen der EZB und der BoJ eine Motivation für den EUR/JPY darstellen.

Der Einfluss auf das Finanzsystem und die Märkte

Zwischen der fraglichen restriktiven Haltung der Fed, der ungleichmäßig expansiven EZB und der anscheinenden Intensivierung (wohl eine Verzweiflungstat) der Akkommodation von Seiten der BoJ ist es wichtig, den systemischen Einfluss der Geldpolitik im Auge zu behalten. Es wird stark über die Wirksamkeit der Geldpolitik für die Erreichung wirtschaftlicher Ziele und sogar den unausgesprochenen Markteinfluss debattiert. Es gibt aber immer noch eine Verzerrung im System. Der universelle und verzerrte Einfluss der Geldpolitik hat die Bewertung des Geldes und der Fiat-Vermögenswerte stark belastet. Wenn alle Hauptwährungen von der Akkommodation untergraben werden, profitiert davon Gold - die primäre Alternative zu den traditionellen Wertpapieren.

Und dennoch hat Gold, trotz der expansiven Spekulation zur BoJ, der fragwürdigen Überzeugung der Fed und der EZB, die mit einem Ende ihres Lockerungsprogramms flirtet, den stärksten Rückgang an einem Tag in mehr als einem Jahr verzeichnet. Es scheint so, als ob der Dollar in schlechten Zeiten mit geringen Renditen eine attraktive Reservewährung bleibt, und der Euro könnte bald eine weitere Option bieten.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Chart erstellt von John Kicklighter mit TradingView von DailyFX.com

Eine weitere entscheidende Facette der Geldpolitik und ihres Einflusses auf das gesamte Finanz- und Wirtschaftssystem ist ihr Beitrag zu den Risikotrends. Die kollektive Geldpolitik hat geholfen, die Volatilität abzuschwächen und die Suche nach Renditen in riskantere Anlagen zu fördern (ich würde sagen, aus Notwendigkeit). Nachstehend sehen wir die Stimulusmaßnahmen der weltgrößten Zentralbank, die mit dem VIX Volatilitätsindex zusammengefasst und überlagert wurde. Wenn eine lockere Geldpolitik entweder ihre Wirksamkeit verliert oder sich auf natürliche Weise abschwächt, könnte dies dem Markt signalisieren, dass die Investoren nun auf sich alleine gestellt sind und ihre großen Risiken selber tragen müssen.

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Grafik erstellt von John Kicklighter, Daten von Bloomberg

Die Entfernung der geldpolitischen Akkommodation in gefährlichen Zeiten

Die Wirksamkeit der Geldpolitik ist ein oft behandeltes Thema in den Märkten und akademischen Kreisen, und dabei wird angezweifelt, ob es sinnvoll ist, an einer unwirksamen Maßnahme festzuhalten, die zu mehr Kosten mit geringfügigen Vorteilen führt. Ein Rückzug ist aber nicht leicht zu bewerkstelligen. Obwohl sich die wirtschaftliche Belastung und der volle Preisdruck mit den Stimulusmaßnahmen nie richtig zeigte, tat dies die Inflation in den Vermögenswerten schon. Nun besteht die starke Gefahr, dass die Anlagepreise bei einem Rückzug sinken, und dies würde dann das bereits glanzlose Wachstum noch zusätzlich erschweren.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Der IWF veröffentlichte vor Kurzem seinen aktualisierten WWA (Weltwirtschaftsausblick), und die Wachstumsprognosen waren alles andere als ermutigend. Die sich durchschlagende Expansion in der entwickelten Welt droht nun mit jeglichen ungünstigen Entwicklungen auf ihren Kufen zu fahren, und diese sind wirklich zahlreich vorhanden. Brexit, eine harte Landung in China, Probleme bei den Banken weltweit und eine lange Liste von anderen Problemen zeigen die Gefahr vor diesem bereits geschwächten Hintergrund. Ein Risiko, auf das besonders geachtet werden muss und welches deutlich erwähnt wird, ist die Bedrohung der Isolierung und des Protektionismus gegenüber den Zollgebühren, die idealerweise den Ländern helfen würden, die sie anwenden, aber in der Praxis führen sie zu einem wirtschaftlichen Verlust. Heute wird der Globale Finanzstabilitätsbericht des IWF veröffentlicht, und bis zum Wochenende sind weitere zahlreiche wichtige sowie informative Reden geplant.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Grafik erstellt von John Kicklighter

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