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Euro sucht diese Woche bei EZB Policy Reden nach einer Richtung

Fundamentale Prognose für den Euro: Neutral

- Spekulationen über EZB-Zinssenkungen vor Jahresende bleiben minimal - das könnte sich in dieser Woche ändern.

- Die einzigen interessanten Daten in der Eurozone sind die am Freitag erscheinenden Inflationszahlen.

- Sehen Sie sich den DailyFX Wirtschaftskalender für die Woche ab 25. September 2016 an.

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Unsere Prognose lautete in der letzten Woche für den Euro auf "neutral" und es war tatsächlich eine mittelmäßige Woche: Das beste Cross stieg nur um +1,12 % (EUR/AUD); und das schlechteste Cross fiel nur um -0,96 % (EUR/NZD). Die einfache Tatsache ist, dass die Abwesenheit eines Wirtschaftskalenders zusammen mit einem Sturzbach von wichtigen Events in Übersee alle durch den Euro verursachten Einflüsse neutralisiert hat. In der letzten Septemberwoche und dem Ende von Q3 2016 könnte der Mangel an Zentralbank-Überhängen den Euro veranlassen, wieder die Aufmerksamkeit zu erregen und dadurch mehr Volatiltität zu entwickeln.

Wie in der vergangenen Woche, werden auch in den kommenden Tagen keine wichtigen Daten in der Eurozone erscheinen und deshalb sollten sich Trader nicht auf den Wirtschaftskalender konzentrieren. Das heißt, bis Freitag, wenn der Verbraucherpreisindex der Eurozone für September veröffentlicht wird; bis dahin ist der Kalender effektiv leer. Wie in der vergangenen Woche wird jegliche Volatilität bei den EUR-Crosses während der ganzen Woche Dank der Einmischung durch die Zentralbank verursacht werden:Neun EZB-Redner (plus das Protokoll vom EZB-Meeting im September) werden zwischen Montag und Donnerstag auftreten, vorausgesetzt, die Bank of Japan oder die Federal Reserve stehlen nicht die Show.

Obwohl insgesamt alle Sprecher die Märkte bewegen können, dürften nur wenige einen anhaltenden Eindruck erzeugen. Der Montag wird besonders gefüllt sein mit geldpolitischen Stellungnahmen, wobei Couere, Draghi und Nowotny von der EZB auf dem Plan stehen. Zum Ende der Woche werden weitere Reden im Mittelpunkt stehen und am Donnerstag ziehen der Chefökonom der EZB, Peter Praet, und Präsident Mario Draghi die Aufmerksamkeit auf sich. Wie in der Regel der Fall, werden die Aussagen von Mario Draghi am Donnerstag wohl das stärkste Gewicht tragen.

Unsere Erwartungen an die öffentlichen Reden von Präsident Draghi bleiben unverändert: seine Haltung sollte zum Jahresende hin zunehmend expansiv eingestellt sein. Bei dem geldpolitischen Meeting der EZB im September sagte EZB-Präsident Draghi, dass die Effektivität, nicht jedoch das Ausmaß eine Herausforderung für das QE-Programm darstellen könne, wenn man die Grenzen des Kapitals beachte. “Wir haben die entsprechenden Komitees beauftragt, an einer reibungslosen Umsetzung und den nötigen Veränderungen für die Gewährleistung dieser reibungslosen Umsetzung zu arbeiten”, sagte er. Ob die EZB den Markt effektiv stimuliert oder nicht – oder ob sie ihre Maßnahmen justieren muss – sollte aus diesen Bemühungen ersichtlich werden.

Wir halten daran fest, dass Präsident Draghi wohl die Person sein wird (anstelle von Chefökonom Praet, der wohl eher dafür geeignet wäre, die Märkte von einer zukünftigen geldpolitischen Veränderung, wie zum Beispiel eine Zinssenkung, zu überzeugen), die die Märkte von einer baldigen Maßnahmenveränderung (anstelle einer weiteren Zinssenkung) überzeugen wird. Obwohl wir nicht erwarten, dass die EZB vor Veröffentlichung der nächsten Maßnahmen beim Dezember-Meeting wesentliche Maßnahmen ergreifen wird, bereiten wir uns auf verstärkte Diskussionen in Bezug zu den feineren Punkten des QE-Programms vor. Letztendlich wird die EZB sich entscheiden müssen, die Einlage-Zinsschwelle von -0,40 % für die Durchführung von Anleihekäufen (denn berechtigte deutsche Schulden werden knapp) oder die wichtigen Kapital-Parameter für Ankäufe zu entfernen (was der EZB den Ankauf weiterer peripherer Schulden erlaubt).

Der Monat September war zugegebenermaßen ein ruhiger Monat, und realistisch betrachtet hat uns das dritte Quartal in 2016 wenig Informationen zum Zustand der Eurozone geliefert. Wir wissen, dass die Erholung sich weiter entwickelt, jedoch passiert dies mit einer frustrierend langsamen Geschwindigkeit. Scheint die aktuelle Situation danach zu verlangen, die Zinsen erneut zu senken? Nein; doch die Eurozone benötigt dringend Stimulusmaßnahmen. In dem Vakuum, das die geldpolitischen Entscheidungsträger erzeugt haben, fällt letztendlich alles auf die EZB. Daher ist es möglich, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie erneut gezwungen wird, den Liquiditätshahn wieder zu öffnen. –CV

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