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Aussie Dollar wird wegen Fed-Rhetorik und Spekulationen über Anstieg der Heizölkosten fallen

Aussie Dollar wird wegen Fed-Rhetorik und Spekulationen über Anstieg der Heizölkosten fallen

2016-09-23 23:27:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
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 Aussie Dollar wird wegen Fed-Rhetorik und Spekulationen über Anstieg der Heizölkosten fallen

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Bärisch

  • Aussie-Dollar zog an, nachdem FOMC Pfad für Projektionen einer Zinsanhebung ebnete
  • Fed-Rhetorik, US-BIP und VPI könnten die Spekulationen auf eine Erhöhung im Dezember stärken
  • Risikoneigung und gegenteilige Rendite Spreads könnten Aussie wieder fallen lassen

Geben die AUD/USD Trading-Pattern der Vergangenheit Hinweise darauf, wohin sich die Kurse bewegen werden? Finden Sie es hier heraus.

Der Australische Dollar startete in der vergangenen Woche eine beeindruckende Erholung und der Löwenanteil davon erfolgte nach der Bekanntmachung der FOMC Geldpolitik. Eine Abflachung des projizierten Pfades der Zinsanhebung verstärkte die Risikoneigung und sandte die sentimentabhängige Währung aufwärts, trotz der unverkennbar restriktiven Rhetorik der Fed-Vorsitzenden Yellen, die so gut wie versprach, dass eine Erhöhung im Dezember (wie erwartet) erfolgen wird.

Eine weitere ruhige Woche an der lokalen Front wird die Spekulationen über die Fed-Policy im Auge behalten, wenn ausführliche Informationen der Zentralbank-Offiziellen veröffentlicht werden. Bemerkungen von Yellen werden an der Spitze stehen, wenn sie vor dem Ausschuss der Bankenaufsicht aussagt. Eine Reihe anderer Reden von den Präsidenten der regionalen Zweigstellen, von zwei Gouverneuren und dem Vizepräsidenten Fischer stehen ebenfalls auf der Agenda.

Der US-Wirtschaftskalender außerdem viele Daten, um die Policy-Spekulationen anzufachen. An erster Stelle soll die endgültige Revision der BIP-Daten für das zweite Quartal eine erhöhte annualisierte Wachstumsrate von 1,3 % vorweisen, während das von der Fed bevorzugte Kern-PCE-Inflationsmaß eine Wachstumsrate zeigen wird, die im August auf ein sechsmonatiges Hoch von 1,7 Prozent angestiegen war.

Insgesamt sind das schlechte Nachrichten für den risiko- und ertragsabhängigen Australischen Dollar. Das Versprechen eines mäßigen Straffungszyklus in 2017-18 scheint die Art der Fed zu sein, aus den in 2016 gemachten Fehlern zu lernen. Die Entscheidungsträger hatten weniger versprochen und mehr geliefert statt gegenteilig zu reagieren. Sollte sich die Wirtschaft, wie von den Offiziellen erwartet, entwickeln, könnte in der Praxis ein steilerer Rückgang erfolgen.

In der Zwischenzeit kalkulieren skeptische Investoren die Möglichkeit einer Straffung im Dezember mit nur 55,4 Prozent. Das ergibt viel Platz für eine stärkere Überzeugung; um eine bedeutsame Auswirkung auf die Anlagekurse zu haben, sollte die Fed-Rhetorik weiterhin restriktiv bleiben und die Wirtschaftsdaten sich dementsprechend verhalten.

Das Pattern der Stimmabgaben bei dem FOMC-Meeting in der vergangen Woche scheint ersteres zu bestätigen. Und was Letzteres betrifft, so ist Yellens Kommentar, dass die Dinge zwischen jetzt und dem Jahresende nur unverändert zu bleiben brauchen, um eine Zinsanhebung zu rechtfertigen, eine relativ niedrige Barriere. Insgesamt deutet dies darauf hin, dass der Aussie sich wieder abwärts bewegen wird, weil die Aussichten auf sich nähernde Stimulusreduzierungen die Risikoneigung belasten und die gegenteilige Bewegung bei den Renditen-Spreads auslösen könnte.

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