Verpassen Sie keinen Artikel von David Rodriguez

Abonnieren Sie den Newsletter, um täglich über neue Veröffentlichungen informiert zu werden.
Geben Sie bitte einen gültigen Vornamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte einen gültigen Nachnamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte eine gültige E-Mail-Adresse ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Bitte wählen Sie ein Land

Ich möchte gerne Informationen über Handelsmöglichkeiten und die Produkte und Dienstleistungen von DailyFX und IG per E-Mail erhalten.

Bitte dieses Feld ausfüllen.

Ihre Prognose ist unterwegs

Lesen Sie unsere Analysen nicht einfach nur, sondern setzen Sie sie auch in die Praxis um! Zusätzlich zu Ihrer Prognose erhalten Sie außerdem ein kostenfreies Demokonto unseres Dienstanbieters IG, um Ihre Strategien in einem risikofreien Umfeld zu testen.

Ihr Demokonto, worüber Sie mehr als 10.000 Märkte global handeln können, ist mit einem virtuellen 10.000 € Guthaben ausgestattet.

Ihre Zugangsdaten erhalten Sie in Kürze per E-Mail.

Erfahren Sie mehr über Ihr Demokonto

Sie haben Benachrichtigungen von David Rodriguez abonniert

Sie können Ihre Abonnements verwalten, indem Sie dem Link in der Fußzeile jeder E-Mail folgen, die Sie erhalten

Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten.
Bitte versuchen Sie es später erneut.

Hat es jemals kritischere 12 Stunden für das USD/JPY-Paar gegeben?

Hat es jemals kritischere 12 Stunden für das USD/JPY-Paar gegeben ?

Der Japanische Yen beginnt eine kritische Woche in der Mitte seiner 3-monatigen Trading-Range, doch könnten Überraschungen seitens der Bank of Japan oder der US Federal Reserve sehr leicht den lang erwarteten USD/JPY Durchbruch erzwingen. Die Trader werden eine besonders wichtige 12-Stunden Zeitspanne beobachten, die am Mittwochmorgen GMT mit dem langerwarteten BoJ Entscheid beginnt, auf den am Abend die Bekanntgabe der US Fed folgt.

Die Schlüsselfrage für das USD/JPY-Paar ist eindeutig: werden entweder die japanische Zentralbank oder sein US-Pendant endlich das Deadlock durchbrechen und eine lohnenswerte Währungsvolatilität erzwingen?

Die Mehrheit der Analysten erwartet, dass der BoJ Gouverneur Haruhiko Kuroda neue geldpolitische Lockerungen als Reaktion auf die anhaltende niedrige Inflation im Lande bekanntgeben wird. Sollte er das nicht tun, wird der Japanische Yen beträchtlich steigen (USD/JPY niedriger). Es gibt jedoch eine große Unsicherheit darüber, in welcher Form neue Lockerungen eingeführt werden und wie sich das dann auf den Yen-Wechselkurs auswirken wird. Kuroda sagte selbst, dass drastische Policy Schritte unternommen werden könnten und es gäbe reichlich Spielraum für Zinsreduzierungen sowie unkonventionelle Möglichkeiten für eine Lockerung. Man muss natürlich beachten, dass die Policy Raten bereits negativ sind und dass der "Quantitativen und Qualitativen Easing (QQE)" Policy sehr schnell die Wertpapiere ausgehen.

Viele erwarten, die Bank of Japan könnte die kurzfristigen Zinssätze weiter in den negativen Bereich reduzieren und einen sogenannten "Reverse Twist" vornehmen, wobei man sich auf den Kauf von kurzfristigen Anleihen konzentriert, um die JPY Ertragskurve ansteigen zu lassen. Eine flache Ertragskurve - bei der die kurz- und langfristigen Zinssätze gleich sind - vermindert die Bankgewinne und gibt den Investoren wenig Spielraum für größeres Wachstum und Zinsen in der Zukunft. In anderen Worten, eine steile Ertragskurve ist besser. Aber wird sich eine künstliche Steigerung als vorteilhaft erweisen? Die Antwort auf diese Frage ist wesentlich schwieriger und wie sich der Japanische Yen verhalten könnte, ist noch weniger klar.

Den Tradern bleibt sehr wenig Zeit, die Entscheidung der Bank of Japan zu verdauen, denn die Bekanntmachung des kritischen Zinsentscheids der US Federal Reserve wird sich wahrscheinlich als etwas erweisen, dass vor den US-Präsidentschaftswahlen im November die Märkte am meisten bewegen wird. Auch hier gibt es ein großes Spektrum potenzieller Möglichkeiten und ob die Fed höhere Zinsen bekanntgibt oder nicht oder zukünftige Zinsanhebungen ankündigt, könnte die Preistendenz des Dollars bestimmen..

Es ist also keine Übertreibung zu behaupten, dass diese Woche für die Richtung des USD/JPY-Paares entscheidend ist. Die Erwartungen sind besonders für die Bank of Japan sehr schwerwiegend und sollte sie ihre Policy nicht lockern, könnte das den Yen beträchtlich steigen lassen. Die Latte liegt für die US Federal Reserve etwas niedriger, denn die mit Zinsen handelnden Trader sehen eine Chance von lediglich 20 Prozent für eine Zinsanhebung. Eine Überraschung würde den Dollar mit Sicherheit anziehen lassen, doch würde keine Entscheidung den Fokus wieder auf die Fed-Rhetorik lenken, um herauszufinden, ob sie bei ihrem Dezember-Meeting die Zinsen anheben wird oder nicht.

In dieser für den USD/JPY-Wechselkurs so kritischen Woche gibt es viele Chancen. - DR