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GBP/USD werden August Rebound aufgrund restriktiver Fed-Zinsentscheidung verlieren

GBP/USD werden August Rebound aufgrund restriktiver Fed-Zinsentscheidung verlieren

David Song, Strategist
GBP/USD werden August Rebound aufgrund restriktiver Fed-Zinsentscheidung verlieren

Fundamentale Prognose GBP: Neutral

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Da sich die Aufmerksamkeit des Marktes auf den Zinsentscheid des Federal Offenmarktausschuss (FOMC) am 21. September richtet, unterliegt das GBP/USD dem Risiko, den Rebound vom August-Tief (1,2854) zurückgeben zu müssen, sollte eine neue Serie von Zentralbank-Rhetorik die Erwartungen auf eine Zinsanhebung in 2016 verstärken.

Obgleich die Fed Funds Futures die Möglichkeit für eine Zinsanhebung im September mit unter 20 % bewerten, könnten die Vorsitzende Janet Yellen und Kollegen einem ähnlichen Weg wie in 2015 folgen und die US-Haushalte und Unternehmen auf eine Bewegung im Dezember vorbereiten, da die Zentralbank-Offiziellen eine "Vollbeschäftigung" in der Volkswirtschaft sehen. Tatsächlich könnten die Aussichten auf höhere Kreditkosten die Anziehungskraft des Greenbacks stärken, besonders auch deshalb, weil die anderen größeren Zentralbanken weiterhin mit ihren Lockerungsbemühungen beschäftigt sind. Neue Fed Zentralbank-Daten (Wachstum, Inflation und der Zinssatz Dot-Plot) könnten beim Dollar eine gemischte Reaktion verursachen, sollten die neuen Prognosen einen eher "allmählichen" Weg für den Normalisierungszyklus unterstützen. Eine weitere Abwärts-Revision der wirtschaftlichen Prognosen der Fed, zusammen mit einem niedrigen Entwicklungsverlauf für zukünftige Zinssätze, könnten die kurzfristige Stärke des Dollars untergraben. Die Vorsitzende Yellen könnte dann versuchen, die Markterwartungen vor 2017 zu beruhigen, und das Komitee warnt weiterhin davor, dass "die meisten auf Umfragen basierten Maßnahmen der länger bestehenden Inflation sich im allgemeinen kaum verändert haben, während die auf dem Markt basierten Maßnahmen des Inflationsausgleichs niedrig bleiben".

Für das Vereinigte Königreich bleibt die wirtschaftliche Agenda nach dem Bank of England (BoE)-Meeting ziemlich leicht. Die Zentralbank hält den Benchmark-Zinssatz auf dem tiefsten Stand aller Zeiten mit 0,25 % bei, doch ist das Britische Pfund kurz- und mittelfristig weiteren Gegenwinden ausgesetzt, denn die Zentralbank warnt, dass "eine Mehrheit der Mitglieder eine weitere Reduzierung der Leitzinsen auf die effektive untere Grenze befürwortet". Es scheint, die BoE wird weitere Schritte unternehmen, um die bestehende Wirtschaft zu isolieren, während die neue Regierung den Austritt aus der Europäischen Union (EU) vorbereitet. Doch könnte der Sterling Range-begrenzten Konditionen gegenüberstehen, bis der Artikel 50 angerufen wird, denn Gouverneur Mark Carney hat eine Null-Zinspolitik (ZIRP) für Großbritannien ausgeschlossen. Tatsächlich wird der Geldpolitische Ausschuss (MPC) möglicherweise zunehmend zögern, die Geldpolitik weiter voran zu treiben, denn die Bank sieht sich dem Risiko gegenüber, über das Inflationsziel von 2 % hinauszuschießen. Darüber hinaus könnte die BoE versuchen, ihren Lockerungszyklus bis Ende 2016 zu beenden, auch deshalb, weil die UK-Abgeordneten nach dem Referendum-Ergebnis über einen finanziellen Stimulus nachdenken. In diesem Sinne werden die Marktteilnehmer wahrscheinlich die Schlagzeilen der nächsten Woche sehr sorgfältig beobachten, denn der Gouverneur der Bank of England, Carney, sowie die Vorstandsmitglieder Jon Cunliffe und Kristin Forbes werden in den nächsten Tagen Stellung nehmen.

GBP/USD werden August Rebound aufgrund restriktiver Fed-Zinsentscheidung verlieren

Auf der anderen Seite könnte das GBP/USD weiterhin die Verbesserung vom August-Tief (1,2854) verlieren und möglicherweise nicht die monatliche Eröffnungsrange aufrechterhalten. Das Paar könnte letzten Endes in den nächsten Tagen die nach dem "Brexit" erschienene Keil-/Dreiecksformation bedrohen, sollte das FOMC-Meeting die Erwartungen an eine Zinsanhebung verstärken. Das Paar könnte jedoch weiterhin in der kurzfristigen Warteschleife konsolidieren, wenn die Fed-Offiziellen eine abwartende Haltung mit ihrer Geldpolitik einnehmen und Bereitschaft für eine weitere Verzögerung des Normalisierungszyklus zeigen.

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