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Gesprächsansätze

  • Historisch gibt es im September immer einen bedeutenden Volatilitätsanstieg (VIX) und den einzigen durchschnittlichen SPX Fall
  • Der Liquiditätsengpass am US Labor Day Feiertag erzeugte einen geeigneten aber unbewiesenen Übergangspunkt
  • Die Tradingaktivitäten gingen lange vor der Sommerpause aus Bequemlichkeit und 'moralischem Risiko' zurück.

Wir haben den US Labor Day überlebt - eine saisonbedingte Trockenzeit für die allgemeine Marktliquidität. Die Teilnahmslosigkeit verstärkte ein tiefer werdendes, strukturelles Nachgeben bei den Marktaktivitäten aufgrund der Geldpolitik und der darauf folgenden Bequemlichkeit. Die Frage, die sich die Trader und Investoren stellen sollten ist, ob die zuverlässigen, saisonbedingten Fluten eine tiefere Veränderung in den globalen Finanzmärkten verursachen können, wodurch das hartnäckige Moral Hazard und die Hoffnungslosigkeit auf Renditen beseitigt werden.

Um den Status und die Bedingungen über unsere derzeitige vorübergehende Situatation erkennen zu können ist es wichtig, die temporäre und haltbare Drosselung bei der Marktteilnahme zu verstehen - was ich als 'saisonal' und 'strukturell' bezeichne. Ersteres ist der Übergang von der Sommer 'Flaute' zum aktiveren Trading im Herbst. Eine Bewegung von der Bequemlichkeit der von der Zentralbank vorgegebenen Volatiltitätsbeschränkungen fort gehört zu der Letzteren. Ruhe war monate- wenn nicht sogar jahrelang eine umgebungsbedingte Norm. Es wird nicht so einfach sein, auf natürliche Weise auf einen aktiveren Markt zu reagieren ohne dabei kritische Durchbrüche meistern zu müssen.

Liquidität – Die saisonbedingte Flutwelle

Auf der 'saisonalen' Seite gibt es die historischen Normen, die jedes Jahr normal steigen und fallen. Es wird im allgemeinen erwartet, dass in den entwickelten Märkten eine Veränderung vom Sommerhandel zu dem aktiveren Monaten im Herbst erfolgt. Das lässt sich mit den statistischen Durchschnitten beweisen. Unten befindet sich eine Chart mit dem VIX-Volatilitätsindex und seinem durchschnittlichen Level auf monatlicher Basis, der sich auf 25 Jahre erstreckt. Während die Daten im August historisch gestiegen sind, zeigt die Chart ein deutliches Hoch im September und November. Die Aktivitätsmessungen sind hinter dem normalen Kurs der vergangenen Jahre im Juli und August 2016 zurückgeblieben, doch baut sich der Druck weiter auf.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Graph erstellt von John Kicklighter, Daten von Bloomberg

Im S&P 500 – einem Maßstab, der meiner Meinung nach "den Markt" gut widerspiegelt, da alle Marktteilnehmern Zugang zu ihm haben – sehen wir eine weitere, eindeutige Regel: Das Volumen nimmt nach der extremen Flaute wieder zu, und September ist normalerweise im Durchschnitt ein Monat mit geringem Volumen. Das Volumen ist der Umsatz oder die Partizipation (im Wesentlichen die Markttiefe, die größeren Veränderungen Masse verschafft), und wir kommen nun aus dem "normalen" Monat mit geringster Aktivität im Jahr. Es ist jedoch die Leistung des Indexes, die sich hervorhebt. September ist historisch der einzige Monat im Kalender, der im Durchschnitt einen Verlust verzeichnet hat.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Grafik erstellt von John Kicklighter, Daten von Bloomberg

September ist ein langer Monat. Wird die saisonale Veränderung nach dem Labor Day in den USA nun Fuß fassen oder wird sie später und über längere Zeit ausgespielt? Nachstehend sehen wir eine normierte Ansicht des VIX Volatilitätsindexes um zu sehen, was die Aktivität in den letzten 10 Jahren getan hat. Die violette Linie repräsentiert das durchschnittliche Ergebnis während die grauen Linien die Maximal- und Minimalwerte in diesem Jahrzehnt (normiert auf 60 Tage vor dem Labor Day) zeigen. Die Volatilität wechselt nicht unmittelbar von einer ruhigen auf eine extreme Aktivität, sondern die Aktivität scheint sich auf Dauer aufzubauen. Es gilt ebenfalls zu beachten, dass 2016 außerordentlich ruhig war - und das ist in diesem Vergleich bedeutend.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Grafik erstellt von John Kicklighter, Daten von Bloomberg

Ein weiterer Maßstab der Marktaktivität kann von der durchschnittlichen Range einer bestimmten, repräsentativen Benchmark abgeleitet werden. Ich wählte hier erneut den S&P 500 und verwende die 20-Tages Average True Range (ATR) um sowohl die historischen wie auch die aktuellen Bedingungen auszudrücken. Wir sehen so ziemlich dasselbe wie im VIX: Dass eine Zunahme in der Aktivität in der ersten Woche nach dem US-Feiertag nicht unbedingt die Norm ist, und dass es vorläufig extrem ruhig ist.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Grafik erstellt von John Kicklighter, Daten von Bloomberg

Liquidität – Ein strukturelles Unbehagen

Die größere Hürde, damit sich die Märkte wieder aufladen, liegt nicht an den saisonalen Einschränkungen, die wir ausarbeiten und zu denen wir ein Vertrauen aufbauen müssen, sondern eher an den tieferen Gegenströmungen, die gegen den Markt fließen. In den vergangenen Jahren sahen wir eine extreme Abnahme der Marktteilnahme aufgrund der geringen Ertragserwartungen als unvermeidlicher Nebeneffekt der akkommodativen Geldpolitik, die die Zentralbanken weltweit aus mangelndem finanziellen und strukturellen Fortschritt eingeführt hatten. Nachstehend sehen wir das kumulierte Nominalbilanzwachstum der Federal Reserve, Europäischen Zentralbank, Bank of Japan, Bank of England und der People’s Bank of China im Vergleich zum VIX Volatilitätsindex. Das ist eine Kraft, die stark zugenommen hat, aber nicht unbegrenzt ist.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Grafik erstellt von John Kicklighter, Daten von Bloomberg

Was viele Zentralbanken – oder zumindest gewisse Mitglieder in ihren Rängen – langsam zugeben ist die abnehmende Wirksamkeit der Geldpolitik in Extremfällen. Wir haben gesehen, dass der Euro, Yen und jetzt auch das Pfund deutliche Beweise dafür lieferten, dass die immer stärker expandierenden Bilanzen die Erträge verringern. Während dieser politische Einfluss verschwindet, wird auch die Volatilität und die Risikoneigung unterdrückt, was wiederum besorgniserregende Konsequenzen für das globale Finanzsystem und die Weltwirtschaft haben könnte.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Grafik erstellt von John Kicklighter

Wie immer müssen Trader verschiedene Situationen in Erwägung ziehen. Die Riskoneigung kann plötzlich aus irgendeinem Grund zunehmen oder zusammenbrechen. Es gibt jedoch einige historische Konventionen, vor denen man nur schwer flüchten kann. Eine dieser Einflusslinien steht zwischen der Leistung der Märkte, den Volatilitätsmessungen und der Partizipation. Es gibt eine deutliche, invertierte Korrelation zwischen der Volatilität und den risikofreudigen Märkten (wie dem S&P 500).

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Chart erstellt von John Kicklighter mit TradingView von DailyFX.com

Dies macht Sinn, denn viele verfolgen solche Märkte aufgrund der konsequenten und geringen Volatilität. Es besteht auch eine sehr starke Beziehung zwischen dem Volumen und der Volatilität – wie wir unten sehen. Man kann argumentieren, dass die Volatilität dem Volumen folgt oder umgekehrt, aber die Beziehung ist dennoch stark; und das wirkt sich dann negativ auf die nächste motivierte Bewegung in spekulativen Märkten aus.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Grafik erstellt von John Kicklighter, Daten von Bloomberg

Dem Übergang zu einem ruhigen zu einem aktiven Markt mangelt es an Motivation. Ein Auslöser ist unbedingt nötig, denn das Wohlbehagen ist in den aktuellen Marktbedingungen besonders stark. Die Frage ist, was das moralische Risiko motiviert, das durch das Bedürfnis greifbar gemacht wird (das Bedürfnis nach Rendite)? Die typische saisonale Veschiebung könnte nicht genügen, um alleine die Veränderung zu motivieren, aber sie kann der Anfang einer Kettenreaktion sein. Befürchtungen, dass die Geldpolitik an Kraft verliert oder mehr Skepsis aufwirft, können wichtige Entscheidungen der Zentralbanken zu Meilensteinen für Zweifel machen und somit ohne Wirkung bleiben. Vielleicht wird der Auslöser nicht geplant sein – wie das Auftauchen einer konzentrierten Finanzkrise – aber was sicher ist, ist dass die Risiken nun viel größer und materieller sind als in den letzten Monaten und Jahren.

Bedeutet eine Rückkehr zur Liquidität auch eine Rückkehr zur Volatilität?

Grafik erstellt von John Kicklighter

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